Der Weg & das Idioten-System (mit Herbert Grönemeyer)
Shownotes
Sie haben gerufen – Er hat geantwortet. Niklas & David treffen Herbert Grönemeyer! Und es gibt einiges zu besprechen, denn: Die Musik-Branche droht zu implodieren. Betrügerisches Systeme, gekaufte Streams, sterbende Genres und verzweifelte Künstler*innen, die um ihren Platz in der Szene bangen. Doch gibt es einen Ausweg aus dieser "Krise"? Welche Verantwortung haben die Streamer? Und wie sieht ein "gerechtes System" überhaupt aus? Zudem geht es heute um persönliches Glück, Paparazzis im Knast, politische Lautstärke und den Song "Der Weg".
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Transkript anzeigen
00:00:00: LKA-Spürhunde crazy.
00:00:02: Was ein Tag in Berlin, oder?
00:00:03: Ich hab schon so viel erlebt!
00:00:05: Aber ihr lebt hier gar nicht?
00:00:05: Nein,
00:00:06: Köln.
00:00:07: Ach ihr kommt aus
00:00:07: Kölne?!
00:00:08: Ja... Ach
00:00:09: dann musst du ja wissen müssen.
00:00:11: Ach wir kommen aus Körne.
00:00:13: Jans Andraschnackje.
00:00:14: Das stürmen wir umschalten.
00:00:16: Wir
00:00:16: sind jetzt zugezogen.
00:00:18: Sag dir Kebela was ist
00:00:20: ein Weihverforschung?
00:00:21: Ja, tatsächlich.
00:00:22: Wo erkennst du das?
00:00:23: Weil wir hatten mal Nachbarn in Holland und die kamen da her!
00:00:27: Das ist ja mit einer geholischen Grenze.
00:00:28: Direkt da.
00:00:29: Hallo und herzlich willkommen zu Herrn Neuen vor Geduz.
00:00:30: Es gibt bestimmte Dinge Die stehen nicht so wirklich auf der eigenen Bingo-Karte, die kann man nicht vorhersehen.
00:00:35: So ein Tag wie heute zum Beispiel.
00:00:37: Wir sitzen nämlich hier gerade in Berlin In den allseits bekannten Hansa-Studios Und wir haben heute einen Gast über den wir uns sehr freuen.
00:00:45: Ich glaube wir haben viel zu erzählen.
00:00:47: Hallo und Herzlich Willkommen Herbert Grönemeyer
00:00:50: Hallihallo.
00:00:51: Das ist wirklich verrückt, wir freuen uns auf jeden Fall.
00:00:56: Wir erzählen mal ganz kurz die Backstory zu dem Ganzen denn Niklas und ich hatten vor einigen Wochen die hier aufmerksam zuhören... Wir kennen die Folge.
00:01:05: wahrscheinlich noch hat man in einer Folge so'n bisschen über Streaming-Anbieter, Musik in der heutigen Zeit gesprochen und haben uns da noch mal ein bisschen drüber unterhalten wie wir vielleicht auch auf Podcasts auf Streamingplattformen stattfinden.
00:01:18: Wie wir als Musikfans Musik hören Und dann entstand der Kontakt zu dir und zu deinem Management mehr oder weniger zufällig das wir gedacht haben.
00:01:28: Wir fragen einfach mal ganz vorsichtig nach ob Herbert nicht Lust hätte du In diesem podcast zu kommen und ihr wart also wirklich Rekordverdächtig.
00:01:36: schnell sagen
00:01:38: Ich glaube gar nicht in dem Alter.
00:01:40: Wie
00:01:40: kommt das?
00:01:41: Also wie entscheidest du, wenn sowas reinkommt... also jetzt mal nicht dass wir, wir wollen nichts zu tun als wären wir krass überrascht, dass du hier zugesagt hättest.
00:01:48: aber jetzt mal, wie gesagt, du kriegst es zugetragen bist du lässt du dich gut beraten?
00:01:53: Hoffe ich!
00:01:57: Das ist schon eine tolle Art.
00:01:59: Wir reden und kommen ja immer wieder gerne etwas um die Ecke Und dann setzen wir uns zusammen und sprechen, überlegen.
00:02:07: Passt das?
00:02:08: Wer macht das?
00:02:09: Wie sind die?
00:02:09: oder was im Umfeld ist das?
00:02:13: Sind sie sympathisch-unsympathisch?
00:02:17: Und dann entscheidet man oft auch ganz schnell.
00:02:20: Das Thema Streaming liegt mir natürlich extrem am Herzen.
00:02:23: Weil es ein riesen dickes Brett ist zu bohren, weil es wirklich extrem Widerstand bei den Plattenfirmen auslöst.
00:02:31: Und dann wurde mir gesagt, ich kannte euch nicht.
00:02:34: Find' ich ehrlich bin?
00:02:35: Bin ich hier auch keine Podcasts?
00:02:36: wenn ich noch ehrlicher bin?
00:02:38: Ich weiß gar nicht wo ich die finde doch.
00:02:39: Ich glaub bei Spotify oder im Grunde...
00:02:41: Genau da, wie genau das ist hinwollend.
00:02:43: Aber es gibt eine App glaube ich.
00:02:44: Oder Podcast-App oder so.
00:02:46: Aber ich komm wieder zu Podcasts.
00:02:47: Ich hab mal einen gemacht bei der Zeit.
00:02:49: Der war dann irgendwie fünf Stunden lang oder keine Ahnung.
00:02:51: Aber lange Rede kurzer Sinne.
00:02:52: Das beraten wir untereinander.
00:02:55: Ich habe ein Team wo ich immer genau weiß Die sind ja nicht immer alle einer Meinung Sondern das ist auch gut.
00:02:59: Die haben verschiedene Meinungen Und dann entscheiden wir oft sehr schnell oder manchmal sagen wir, legen was nochmal eine Woche weg.
00:03:06: Vorhin hat mich Lenz auch ein paar Sachen gefragt und gesagt, frage ich mich das nächste Woche noch mal.
00:03:10: Aber grundsätzlich reagieren wir dann auch sehr schnell und freuen uns dann ja auch.
00:03:15: Weil ich will auch nur Sachen machen, wo ich sage da... Da freue ich mich drauf und bin gespannt, was da passiert.
00:03:20: Herbert
00:03:20: wir haben uns auch tatsächlich.
00:03:22: es ist vor kurzem eine Doku auch über dich rausgekommen.
00:03:26: Da ist mir eine Sache direkt ins Ohr reingesprungen und zwar hattest du ja eigentlich ursprünglich ganz andere Berufswünsche.
00:03:34: Und zwar zwei Sachen wären ein absoluter Favourite gewesen und zwar Fußballer- und Gebrauchtwagenhändler.
00:03:40: Genau, welches kombiniert hätte noch besser aber zumindest eins von Bayern?
00:03:43: Wieso also ist jetzt von diesen Berufsgruppen der Musiker relativ weit entfernt, würde ich sagen.
00:03:50: Na ja, Musik habe ich eh immer gemacht.
00:03:52: Das Problem war das, dass ich Musik habe immer gemacht seitdem ich vier Jahre alt bin, singe und spiele ukulele seitdem mich fünf war.
00:03:58: mit acht habe ich Gitarre gelernt und dann habe ich Klavier gelernt.
00:04:00: Gesungen habe ich immer auch zum Leitwesen meiner Familie oder auch meiner Klassenkameraden aber ich habe es singen halt gerne bis heute, das hat sich durchgezogen.
00:04:08: Aber das habe ich nie darüber nachgedacht, dass das mein Beruf wird.
00:04:11: Und ich war immer schon riesige Auto Nerd, also er kannte alle Gebrauchtwagenläden im Ruhrgebiet.
00:04:15: Das gibt den Essen den größten Gebrauchtswagenmarkt Europas, glaube ich jeden Samstag.
00:04:19: Da bin ich früher mal hingefahren und habe mir für zuhundert Markenauto gekauft.
00:04:23: Bin das gefahren zwei drei Monate, hab mich wieder hingefangen, hab mir wieder hingestellt am Samstag, gewartet dass einer kommt mit dem Abkauf vielleicht bei zuhundertfünfzig.
00:04:29: Dann bin ich wieder losgegangen, bin als nächster Auto gekauft und bis heute autos halt faszinieren.
00:04:35: Fußball habe ich auch gespielt zehn Jahre im Verein und war auch relativ gut.
00:04:39: Ich bin im Groß geworden, am Anfang mit Borussia Dortmund.
00:04:43: Bochum spielte damals noch in der Westfalenliga – die war noch nicht in der Bundesliga und war bei jedem Spiel schon mit fünf bis sechs Jahren im Stadium beim VfL-Bohrung.
00:04:52: Das war für mich klar, dass ich Fußballer wäre.
00:04:55: Und ich war relativ gut, ich war leider nicht Spitzenklasse.
00:04:57: Ich war ziemlich gut aber leider nicht ganz gut.
00:05:00: und Musik hat sich dann so ergeben.
00:05:01: Und ich hab da noch studiert, daran gefangen die Ura zu studieren, weil mein Eltern das wollte.
00:05:05: Und Musik habe ich noch ein bisschen wissenschaftlich studiert aber ich hab immer Musik gemacht... ...und dass ich dann Erfolg hatte fand ich natürlich auch schön, aber das habe ich nie damit gerechnet.
00:05:14: also es war jetzt nicht so, dass ich alles darauf angelegt habe erfolgreicher Musiker zu werden.
00:05:18: Wie
00:05:19: war das sich gegen den Vater so ein bisschen zu entscheiden?
00:05:22: Der wollte, dass du Jura studierst.
00:05:24: Gab es da einen familiären Klinsch des Interesses, dass man quasi gesagt hat macht das eine aber du wolltest das andere machen?
00:05:32: Das heißt Klinscht.
00:05:33: Mein Vater war Ingenieur und Mathematiker.
00:05:36: der wollte unbedingt einer von uns im Maschinenbau studiert weil er sagt da habt ihr ausgesorgt das ist wunderbar.
00:05:41: ich war ziemlich gut in Mathe Und dann hatte er immer geträumt, dass ich derjenige sei.
00:05:45: Vielleicht war das der dritte und erster hat es nicht gemacht, der zweite hat's nicht gemacht.
00:05:48: Er hat gesagt du kannst das, Herr Börner.
00:05:51: Mein Vater war früher auch an einer Universität.
00:05:52: Da hat er gesagt schönste Leben im Leben kann man eine Universität haben.
00:05:55: Den haben sie leider ausgeschmissen da weil er sich aufgelehnt hatte gegen den Professor.
00:05:59: Lange Rede kurzer Sinn?
00:06:00: Ich bin es das nicht geworden.
00:06:01: Nein, es war kein Klinsch aber die haben es ein bisschen mitgeleidigt.
00:06:04: Haben gedacht was wird aus dem?
00:06:05: Ich war ne lange Zeit, haben die natürlich gesagt aus dem wird nichts obwohl ich jetzt nicht strunzdofer.
00:06:10: Aber in deren Augen war ich halt am Theater und dann haben wir gedacht, der wird ja immer ein Pianist am Theater oder so.
00:06:16: Und auch nicht so das gesagt habe, oh Gott wie furchtbar!
00:06:18: Aber natürlich merkte man, dass fanden sie jetzt nicht ganz so doll.
00:06:21: Okay.
00:06:22: Und so in der Vita es kam dann ja auch noch die Zeit wo du geschauspielert hast?
00:06:29: Eine Sache ich habe natürlich im Vorfeld dann auch noch mal mit so ein paar Leuten gesprochen hab gesagt, wenn du jetzt mit Herbert dich zusammensetzen würdest.
00:06:34: So was würdest du denn jetzt herbert fragen?
00:06:35: Weil wir hatten ausstatt ein bisschen so.
00:06:37: Jetzt wollen wir nicht alles abklappern das man schon überall irgendwie nachlesen kann.
00:06:40: trotzdem kam sehr oft so Das Boot das würde über gerne wissen wie war das und ich mir gedacht ja okay dass ist wahrscheinlich also schon sieben tausendmal darüber geredet.
00:06:49: Was mich aber primär da drum herum interessiert das is ja schon Auch eine große Rolle gewesen zu der Zeit, das heißt du warst jetzt ja nicht in so einer Riege unterwegs wo man sagen würde Ja ich habe meinen kurzen Schnupperkurs im Schauspiel gemacht und so.
00:07:03: Wann war denn für dich der Punkt dass du gesagt hast so Ich glaube ich check jetzt für mich oder entscheide es für mich.
00:07:09: ich lasse die Schauspiele Reihe komplett sein Und dann gehe ich jetzt nur noch Musik.
00:07:12: Glaubst du da so nach einem Film, wo du gesagt hast, letztes Projekt Endon aus oder ist man daraus gerutscht?
00:07:17: Nee, im Grunde war es nicht so, dass ich als Schauspieler immer am Theater gearbeitet habe und als Musiker da gearbeitet bin.
00:07:22: Als Musiker hab' ich angefangen, als Pianist am Theater... ...und bei dem Boot suchten die halt was gibt's in Deutschland an jungen Schausspielern.
00:07:29: Die brauchten ja vierzig- oder fünfvierzig Schauspielen!
00:07:32: Und dann war ich einer von denen, der infrage kamen, sind sie halt durchgegangen.
00:07:35: Wo gibt´s Schauspiele an den Jüngeren Theater?
00:07:38: Ich war jetzt erst... Ich war kein grandioser Schauspieler und es war auch nicht so, dass ich dafür gebrannt habe.
00:07:44: Ich fand das klasse!
00:07:45: Ich hatte einen Spass daran gehabt im Theater mich auf die Bühne zu stellen, ein bisschen vor mich hinzureden.
00:07:49: Das hat auch dazu geführt aber ich hab manche Rollen gespielt.
00:07:51: da war zur Hälfte keiner mehr da ungefähr.
00:07:54: Und ich hab viele Sachen ab viel gelernt einfach durchzuhalten.
00:07:57: Ich hab mal so'n Belgischen Freiheitsheld Til Ulenspiegel also nicht Eulensspiel, sondern Ulenspiegel gespielt... ...und dann musste ich auch vor so einem Feuer stehen um.
00:08:05: meine Mutter war gestorben und dann hab ich auch so gespielt Richtig da auch gespielt, wenn man so richtig wütend ist.
00:08:11: Und dann war es wirklich so dass zur Hälfte, also locker die Hälften des Publikums weg waren und ich wusste aber, ich muss das noch zu ein dreißigmal spielen oder von einem Dreißig mal.
00:08:20: Das prägt das Schuh enorm!
00:08:25: Mir ist jetzt kein Mime verloren gegangen und ich selber habe nicht auf der Bühne gestanden, dass ich gesagt habe, ich brenn' jetzt dafür.
00:08:30: Aber ich hab nach dem Boot noch Filme gedreht, soll's nicht?
00:08:33: Ich hab noch Fernsehfilme gedreht und auch noch Kinofilmen, aber dann kam die Musik halt immer größer.
00:08:39: Und dann passt da auch ein Film nicht mehr rein irgendwann.
00:08:42: Weil dann hast du entweder eine Platte, du gehst auf Tour ... Das muss ja irgendwie passen.
00:08:46: Dann hat sich das ein bisschen leer gelaufen.
00:08:48: Da spiele ich ab und zu, meine Videos gerannt oder so.
00:08:52: Es war jetzt nicht so, dass ich zur Hause saß und sage mich, ich muss dringend mal einen Film drehen.
00:08:56: Das hat sich einfach so ergeben, ehrlich gesagt.
00:08:58: Das ist doch gut so!
00:09:00: Wenn nochmal jemand kommt als kommen immer wieder Angebote.
00:09:03: Also entweder ist das Drehbuch dann nicht gut oder gleichzeitig habe ich da noch keine Zeit?
00:09:07: Oder auch keine Lust.
00:09:10: Das finde ich ganz schön, dass du gesagt hast, du bist auf die Bühne gegangen und hast einfach dein Ding gemacht.
00:09:14: Hauptsache du hattest Spaß in der Rolle und ob seitens Leute waren oder nicht war dir erst mal egal.
00:09:18: Du konntest dich da komplett ausleben.
00:09:21: Ich hab' auch einen Satz in deiner Doku.
00:09:23: den fand ich ganz schönen Denn du sagst, der Vorgang auf die bühne zu gehen als Schauspieler war für mich immer sehr unsicher Hast du es aber trotzdem mit Leidenschaft gemacht und ganz viel Herzblut?
00:09:34: Und auch der, der Intendant meine ich hat gesagt.
00:09:38: Du warst kein besonders guter Schauspieler.
00:09:41: Aber hast das trotzdem durchgezogen!
00:09:43: Da habe ich mir die Frage gestellt
00:09:45: wie
00:09:46: bist du damals in den Anfängen mit solchen Unsicherheiten umgegangen?
00:09:52: ... die du vielleicht von außen erfahren hast.
00:09:55: Ich habe gerade eben auch noch den Vater angesprochen, der wollte, dass du Jura studierst.
00:10:00: Gabs von außend andere Leute... ...die auch gesagt haben hey das ist es nicht.
00:10:05: und jetzt schon wo du sagtest du warst nicht der beste Schauspieler wie geht man mit solchen?
00:10:09: oder wie bist du mit solchen Unsicherheiten vermeintlich umgegangen?
00:10:12: Ich glaube hauptsächlich mit Wucht.
00:10:14: also erst mal war ich noch sehr jung und dann hat man so eine Sturmunterange oder ich probiere das aus, ich versuche das.
00:10:19: Da holt man sich ne blutige Nase oder
00:10:21: nochmal
00:10:23: macht einfach weiter.
00:10:24: Das ist so ungefähr, als wenn er gefaut wird und dann steht es ja auch wieder auf.
00:10:27: Und das war eher so ein Drang... Ich gucke, ich mache so lange bis ich rausgefunden habe wie weit komme ich da?
00:10:33: Wie weit kriege ich das hin?
00:10:35: Das ist wie so eine Abenteuer!
00:10:38: Das hab' ich glaube mit allen Dingen so gemacht.
00:10:40: Das war ja auch in der Musik so.
00:10:41: Ich war ja extrem erfolgreicher als Musiker aber mich hat das nie geschert.
00:10:46: Alles was ich gemacht habe glaube ich in meinem Leben, habe ich so intensiv wie möglich gemacht und guck wie weit komm ich beim Fußball hat mal gemerkt Ich bin weit gekommen, aber nicht weit genug.
00:10:54: Ich habe auch noch sehr erfolgreich Tennis gespielt in der zweiten Bundesliga mit vierzehn schon.
00:10:59: Ich war ein sehr erfolgreicher Tennis-Spieler, war aber auch da nicht!
00:11:02: Aber ich hab alles was ich getan habe in meinem Leben mache so intensiv wie möglich und zum Glück gibt es eine oder zwei Sachen die hab' ich dann auch ganz gut hingekriegt.
00:11:09: Viel probieren
00:11:09: und dann
00:11:10: einfach gucken was es
00:11:11: wird?
00:11:11: Ja
00:11:12: im Grunde das machen wir ja alle.
00:11:13: Wir alle stellen uns eh nach Aufgabe und gucken und gucken wie weit komme ich damit meinen Möglichkeiten und das macht uns aus und ist der Drang.
00:11:21: Und dann kann man sagen, das reicht auch völlig.
00:11:24: Damit bin ich zufrieden.
00:11:26: und gleichzeitig merkt man bei anderen Sachen, da ist noch mehr drin oder so.
00:11:29: Ich glaube es geht uns allen gleich.
00:11:31: Wir verprobieren uns ja alle Menschen, probieren sich auf verschiedenen Wegen aus und ich glaube letztendlich ist es vielleicht auch Glück oder eine Form von Unterstützung, dass man gelernt hat nicht beim ersten Mal oder zweiten Mal zu sagen, ich lass das jetzt.
00:11:44: Ich höre raus, dass dein innerer Kritiker besonders ... Leise ist und du sehr gut damit umgehen kannst.
00:11:51: Und einfach weiter machst, was sehr bewundernswert ist?
00:11:54: Ja das lernt man im Ruhrgebiet glaube ich.
00:11:56: Na ja im Ruhergebiet lernst es schon.
00:11:58: Wenn man sich überlegt wie existenziell wenn man die Geschichten kennt von den Menschen mit denen man zusammen groß wird die morgens immer in die Grube fahren und mit dem welchen Risiko die da einfahren und dann abends wieder hoch kommen und jeden Tag wirklich letztendlich sich immer wieder jeden Tag überwinden müssen Und mit der Kultur wird man da groß.
00:12:13: Das ist halt das Ruhrgebiet, damals waren wir noch ganz klar geprägt von den Gruben und Kohlabbau.
00:12:22: Wenn man das heute so beschreibt, das klingt ja ein bisschen sentimental, aber wenn die Bergarbeiter auch am Samstag in die Stadt kamen – das muss man sich so vorstellen, das war wie im Wilden Westen!
00:12:31: Da kamen die Jungs, gingen dann mal und führten ihre Frauen
00:12:34: aus.
00:12:35: Das war wirklich wie so ein Wildwesten!
00:12:37: Die kommen wir jetzt ins Saloon.
00:12:38: Das waren die Kerle, die jeden Tag sich immer wieder getraut haben darunter zu fahren.
00:12:45: Das muss man sich das prägtig als Jugendlicher.
00:12:48: Das ist eine Kultur, die setzt sich fest... Dieses immer wieder mit Widerständen sich auseinanderzusetzen.
00:12:58: Und das war ja im Ruhrgebiet zusätzlich auch noch kulturell, so dass die Leute wir alle aufs Ruhr-Gebiete abgesehen haben.
00:13:02: Früher ist es ein dreckiges Loch und wird alle bisschen doof da, sprechen auch ein bisschen komisch Deutsch.
00:13:08: Da muss ich jetzt auch meine erste Frau und sie hörte, dass ich aus Bohrung komme.
00:13:13: Die kam aus Hamburg.
00:13:14: Das war so ungefähr, weiß ich nicht woher aus?
00:13:17: Uzbekistan oder keine Ahnung... Oder es gibt ja diesen wunderbaren Film, Björn Velyschi des Stießs.
00:13:21: Diesen französischen Film, wir wissen nicht mehr, den kennst du.
00:13:23: Den muss man sich echt angucken, wo ein Süd Franzose in Norden muss!
00:13:28: Aber damit wirst du groß im Ruhrgebiet und das ist auch die Schönheit da.
00:13:33: Es gibt schon einen Wunderbares Zitat von Hermann Gerland.
00:13:36: Weiß ich über den Kenntas?
00:13:37: Er war der Berater-Trainer vom Bayern München.
00:13:39: Der ganze Spieler Schweinsteiger Allerbar oder also der König von Bayern Münchern ist leider im Ruhestand.
00:13:45: Und er hat gearbeitet mit dem Pep Guardiola.
00:13:47: Und dann wurde der gefragt, wie er sich mit dem eigentlich verständigt.
00:13:52: Wie verständigen Sie sich mit ihm?
00:13:53: Dann sagt er voll Ruhrgebiet, wie will ich mich dem verständig?
00:13:57: Der stellt mir eine Frage und ich gebe ihm eine Antwort.
00:14:00: Also dieses lakonische Anfahrt durch oder so würde ich sagen das lernt es im Ruhr-Gebiet.
00:14:04: Ich denke, das hat sich sicherlich auch geprägt.
00:14:07: Das hat unfestfälisch... Man fährt da einen dick Schädel, ein westfälischer Dickschädel und weiß immer was dazugefüllen.
00:14:13: Aber gleichzeitig Find ich, macht das bis heute die Schönheit des Lebens aus.
00:14:16: Dass man sich immer auch mit Widerständen auseinandersetzt?
00:14:19: Zweifelzone!
00:14:19: Und wie reglst du das, wo wir jetzt gerade bei Kritik geredet haben... Wer ist so bei dir im Leben...?
00:14:24: Wer sind so die Personen, die dich kritisieren dürfen oder beziehungsweise... Ich glaube ein Kritisieren durften kann ja erst mal jeder machen, können ja niemandem verbieten.
00:14:31: aber Bei welchen Leuten geht es da rein und setzt auch eine Frucht um?
00:14:34: Bei welchem Leuten sagst du, dass schalte ich auf Durchzug?
00:14:36: Ich glaube heutzutage merken das natürlich auch selbst in unserer Branche, sag' ich jetzt mal, oder in der Zeit wo wir irgendwas machen was mit Öffentlichkeit zu tun hat gibt es immer eine Kommentarspalte, die ist immer offen für sehr viele Leute gleichzeitig.
00:14:48: Das war wahrscheinlich zu deinem Anfang noch ein bisschen anders weil man sich da face-to-face voneinander stellen musste.
00:14:52: und dann muss man schon sagen... ...Herbert ich finde deine Musik scheiße!
00:14:55: Dann kannst du dir überlegen okay wer steht vor mir?
00:14:58: Heutzutage prasselt sehr viel.
00:14:59: das heißt mal muss ich so ein bisschen überlegen oder zumindest eine Strategie überlegen wo lässt man's rein und wo nicht?
00:15:04: Wer ist das bei dir?
00:15:05: Wer darf dich kritisieren?
00:15:07: Wo setzt das an bei dir?
00:15:09: und bei wem sagst du?
00:15:10: das is mir eigentlich wurscht.
00:15:13: Also grundsätzlich les ich keine, also erstens lese ich keine Kritiken.
00:15:15: Ich lese auch keine Kommentare wenn die ganz ehrlich bin.
00:15:18: Das habe ich auch noch nie gemacht das fand ich immer auch.
00:15:20: aber sagen wir mal um mich herum sind genug Menschen.
00:15:24: mein Team aber auch die Freunde die ich habe die wähle jetzt nicht danach aus dass die jetzt auch alle sagen, sie sind jetzt grundsätzlich keine Fans von mir.
00:15:32: Und ich weiß kann bei jeder einzelnen Person einschätzen genau was.
00:15:36: wie wenn der was sagt selbst wenn er es freundlich sagt weiß ich war wir doch nicht so doll.
00:15:41: also das ist bei uns schon so dass wir uns auch untereinander auseinandersetzen Was hast du da gemacht?
00:15:46: Wie gut warst Du, wie gut?
00:15:47: Oder auch im Nachhinein setzen uns immer wieder hin und fragen, wie ist das gelaufen.
00:15:51: Wie fanden wir das?
00:15:52: Wie ist die Platte... Ich habe zum Glück Menschen um mich herum, von denen ich sehr genau einschätzen kann.
00:15:59: Und alle sind in der Lage was zu sagen.
00:16:01: Auch im engsten Team.
00:16:03: Da gehen oft die Meinungen radikal auseinander.
00:16:06: So ist nicht.
00:16:07: Das ist der größte Fehler.
00:16:09: Weil daran wächst man ja auch.
00:16:11: Und sich immer wieder selber in Frage zu stellen ist, glaube ich, auch elementar.
00:16:15: Wenn man sich jetzt nur umgibt mit Menschen die einen Formance bis abends sagen, was ich auch gerne höre und das ich gut aussehe oder den Duft natürlich noch schöne Beine habe – aber letztendlich ist es schon elementar, dass man weiß, man kann sich intern auf die Menschen... Man sieht das!
00:16:31: Auch selbst wenn man sich lange noch kennt, weiß man, selbst an den kleinsten Pausen weiss ich, aha doch nicht Selbst wenn man dann kommt, wie fandste das?
00:16:40: Nee, das ist schon ... Okay weiß ich schon.
00:16:42: War nicht so
00:16:43: gut.
00:16:43: Ich hab witzigerweise als wir jetzt seit wir wussten dass wir mit dir aufnehmen haben wir ein bisschen damit auch unter dem Deckel gehalten weil wir wollten, dass es eine Überraschung wird wenn wir das dann raushauen und das Leute sagen Niklas und David mit Herbert Grönemeyer oha!
00:16:56: Und letztens...ich war letzte Woche bei meinem Osteopathen und der hat mich gefragt was ich in Berlin mache und da habe ich kurz gedacht so ach weißt du was?
00:17:05: jetzt hat er mich so direkt gefragt Kann man ja ruhig mal sagen.
00:17:08: Ich sag eben, ich bin in Berlin und habe eine Podcastaufnahme mit Herbert Grönemeyer und dann sagt mein Osteopath... ...Herbert Grönemeier.
00:17:16: Überlegt er so?
00:17:17: Und ich denke schon so... Herbert Grünemeyr?
00:17:22: Ja, super!
00:17:23: Herbert Grönemeyer.
00:17:24: Panikherz hab' ich geliebt über alles.
00:17:26: Und ich war schon so.
00:17:27: Panikerz.
00:17:28: Und dann so, ja das Buch.
00:17:31: Hat Herbert Grönemeyer ein Buch geschrieben?
00:17:32: Wusste ich gar nicht.
00:17:33: Ah ja super, muss ich mir vielleicht mal angucken!
00:17:34: Und dann haben wir weiter überlegt und dann sagt er ne Filzschöne später... Ne, Entschuldigung, Panikheads ist von Benjamin Stuttgart vom Barre.
00:17:39: Den hab' ich verwechselt mit Herbert Grünemeyr.
00:17:42: Dann nochmal kurz weiterüberlegt und abends schrieb ihr mir da noch... Du Niklas, hat er mir bei WhatsApp geschrieben?
00:17:48: Fragt mich bitte nicht warum mein Osteopath meinen WhatsApp-Nummer hat, aber wie sie sind da connectet, habe ich mir geschrieben.
00:17:52: Ach nee, Entischuldigung das war Udo Lindenberg.
00:17:55: also man Osteopard hatte dich erst für Benjamin Stuttgarth vom Barret gehalten.
00:18:00: Das fand ich wirklich verrückt, weil ich so baulter reingegangen bin.
00:18:02: Das ist mir gesagt.
00:18:03: Herbert Grünenmaier ist glaube ich in Deutschland noch so in Instanz.
00:18:06: da ist man flächendeckend immer der Meinung dass dich grundsätzlich in Deutschland alle Menschen kennen.
00:18:12: würdest du das grundsätzliche unterschreiben und kannst du überhaupt noch privat an Orte gehen wo Menschen sind?
00:18:19: Also erst mal würde ich mit Sicherheit den Osteopathen wechseln, das ist schonmal klar.
00:18:22: Das wird jetzt weiternehmen an den Lidlrüstel?
00:18:24: Es kann sich überwachsen.
00:18:26: Das ist ein Waffenfall.
00:18:27: also ich finde, sprich doch gegen seine medizinischen Fähigkeiten.
00:18:30: Nein du,
00:18:31: geht ja schonmal gar nicht!
00:18:32: Also das muss man einfach mal klarstellen.
00:18:34: aber ich denke es gibt noch andere.
00:18:35: Du bist in Köln und da gibt's sicherlich einen anderen Adress.
00:18:38: Natürlich kann ich an Adressen rausgehen.
00:18:42: Ich gehe auch einkaufen ganz normal.
00:18:44: Nun lebe ich in Berlin und man muss fairerweise sagen Berlin hat natürlich auch eine sehr höfliche, fröhliche Ignoranz.
00:18:51: Aber es entstehen jetzt keine Kreischattacken.
00:18:56: Wobei ich heute gerade hier um die Ecke ein Brot geholt habe, da waren junges Mädchen, die gesagt haben, sie wollten ein Foto und sagten auch gleich, ich hab schon zwei Karten für nächstes Jahr für Sie sowohl in Köln als auch in Berlin.
00:19:07: Da war ich dann schon überrascht und so nett.
00:19:09: Nein!
00:19:09: Ich bin auch nicht jemand der jetzt ganz offensiv durch die Gegend Und es ist jetzt nicht wie früher, dass ich irgendwelche Stürme auslöse.
00:19:21: Aber gleichzeitig gehört das zu meinem Leben dazu.
00:19:23: Ich kapsel mich wieder ab und die meisten Menschen, die auf mich zukommen sind wahnsinnig freundlich und das tut einem ja auch gut.
00:19:29: Also es wird eher schwierig für die Familie oder für Frau und weil die natürlich ununterbrochen betrachtet werden.
00:19:40: Das kann ein bisschen anstrengend sein Aber sonst gehe ich ganz normal um.
00:19:46: Und kann auch überall hin, also ich lebe jetzt nicht zurückgezogen hinter irgendwelchen Wänden oder so.
00:19:54: Ich gehe relativ offensiv vor mich und mag das auch.
00:19:57: Und ich gehe auch gern zu Lidl einkaufen und kaufe da Blaubeeren und es ist immer nett.
00:20:02: und dann sagt man Hallo... Also die Menschen reden ja mit einem genauso wieder auf der Straße mit einem reden und dafür mache ich das ja auch.
00:20:09: Ich glaube du Deutschland ... gutes Land umzuleben, jetzt wie andere Länder, andere Stars haben.
00:20:17: Es gab nämlich in den letzten Wochen und Monaten so ein bisschen das Gespräch über wenn man berühmt ist... Wie lebt man in Deutschland?
00:20:25: Und man kann ja nirgendwo mehr hingehen.
00:20:27: und dann haben andere Leute gesagt doch es geht eigentlich schon.
00:20:30: Findest du da dass Deutschland ein sehr willkommenes Land ist beziehungsweise jetzt Berlin?
00:20:36: Weil du hast auch mal in Köln gewohnt.
00:20:37: Ich hab lange in Kologne gewohrt, zehn Jahre gewohnte.
00:20:39: Gibt's da Unterschiede?
00:20:40: Ich habe in Hamburg gewohnd und ich habe in München gewohned.
00:20:42: Ich habe mit Stuttgart gewohnet.
00:20:44: Also ich hab in Deutschland schon relativ oft überall gewohnten.
00:20:52: Die Menschen, muss ich sagen ... Ich glaube es gibt andere Länder wo die Medien mit ihren Künstlern... würde ich sagen, liebevoller umgehen.
00:21:01: oder also es ist in Deutschland schnell, dass man so eingemeintet wird protestantisch.
00:21:06: Jetzt denkt nicht du wirst was Besonderes.
00:21:09: und ich glaube eine Kultur braucht schon Kulturschaffende und Menschen die einfach absurd und provokant denken.
00:21:16: das ist wichtig für eine Gesellschaft.
00:21:18: Es geht nicht darum dass wir alles gleiche denken und wir Künstler haben ja die Aufgabe denke ich mal einfach Dinge wie haben sonst nichts zu tun aus herumzusitzen dran nachzudenken was liegt gerade in der Luft?
00:21:27: weil wir haben keinen Job In dem Sinne, wir müssen nicht einen harten Job erfüllen.
00:21:30: Wir müssen nicht ans Fließband, sondern haben Zeit zu schnuppern was liegt in der Luft und versuchen das zu artikulieren für Menschen die sich damit auseinandersetzen oder auch politisch dann arbeiten.
00:21:42: Aber dass man in Deutschland leben kann ist relativ... Das sage ich, das ist nicht schwierig, das würde ich nicht sagen.
00:21:48: Ich habe lange in England gelebt aber auch in England würden englische Künstler auch sagen, dass sie da vernünftig leben können.
00:21:56: Ich glaube, dass die deutschen Öffentlichkeit den Medien gut täte.
00:22:02: Künstler oder kulturschaffende Schauspieler, was auch immer mit etwas mehr Freude zu begleiten.
00:22:11: Aber das heißt, dass der Medienlandschaft die Künstlern und Künstlerin mit Freude... Begleiten sollten, dass da mehr Presse entsteht?
00:22:20: Pulsive
00:22:20: Presse oder das Abenteuerschehen?
00:22:22: Ich glaube wie sie dann Dinge betrachten.
00:22:26: Also ich glaube es gibt in anderen Ländern auch in England, in den angelsächsischen Welt und auch in der französischen Welt gibt es eine Form von anderer Wertschätzung nicht bei der Gesellschaft, aber innerhalb der Medien.
00:22:40: die Medien versuchen immer wieder sehr schnell Dinge zu levelieren.
00:22:44: Also da fängst du quasi immer wieder von neu an.
00:22:48: Das ist glaube ich ein bisschen was, aber das ist ja sehr komplex.
00:22:50: Aber gleich hatte ich deine Frage, ob man eine einfache Leben kann für dich sagen?
00:22:53: Ja.
00:22:53: Okay.
00:22:54: Weil in Amerika... Entschuldigung, ich habe einen Satz zu einem Gedanken.
00:22:57: Wenn ich irgendwie nach Amerika schaue und die berühmten Persönlichkeiten beobachte aus der Ferne sehe ich immer sehr schnell viel Blitzlichtgewitter wo die Nähe der Medien da wäre, aber vielleicht nicht immer für einen guten Grund, sondern die ist hier einfach sagen ich will Bilder.
00:23:15: Ich will das ablichten und ich will die Story.
00:23:19: Das ist aber ein Spiel miteinander glaube ich, dass es in jeder Kultur natürlich auch ein Spiel zwischen Presse und auch natürlich Marketing und Promotion also wie man das dann aufbläst oder wie man sich dem stellt.
00:23:30: Und das Presserecht ist noch anders.
00:23:31: Also im Engelangelsächsischen ist das Pressrecht offen noch viel viel freier.
00:23:36: Das is in Deutschland sicherlich besser.
00:23:38: Also, man ist schon deutlich eingeschmord.
00:23:39: Man darf privat zum Beispiel jetzt unterwegs wäre und gehe einkaufen.
00:23:42: Darf ich nicht fotografiert werden?
00:23:44: Ich darf nur fotografieren in, glaube sogar in Europa, nur bei öffentlichen Anlätzen.
00:23:48: Nicht privat!
00:23:50: Und hat keine Erlaubnis dass mein Bilder veröffentlicht... von dir, wenn du quasi in der Badehose irgendwo auf dem Bagassee stehst oder so.
00:23:58: Da darfst du nicht fotografiert werden!
00:24:00: Wenn da gerade ein Event ist und da gerade eine Festivalstadt will, dann dürfen sie sich auch mit einer Bade-Hose am Bagasseee fotografieren.
00:24:05: Dann ist es diese Paparazzi Kultur?
00:24:06: Das
00:24:06: darf man sich unterdenken.
00:24:08: Und schon gar nicht darfst Du die Familie ablichten.
00:24:10: Und ich habe ja mal ... Die Bildzeitung hat mir ja mal einen Fotografen auf den Hals getzt.
00:24:16: Der wurde dann zu einem Jahr Gefängnis verurteilt, weil auch das ... Den hab ich dann nachgestellt.
00:24:23: Das hab ich klargestellt, der wurde wirklich verurteilten.
00:24:26: Wir dürfen aber hier filmen.
00:24:28: also nur ganz kurz.
00:24:28: Ihr dürft
00:24:29: ja gerne filmen!
00:24:29: Ja
00:24:30: und gut.
00:24:32: Einmal kurz in alle Kameras es ist alles okay.
00:24:37: Ich war mit meinem Vater vor Kurzem bei dir auf dem Konzert in Dortmund Was sehr schön war, wir hatten richtig viel Spaß und du hast auf der Bühne zwischen deinen Songs immer so ein bisschen erzählt.
00:24:49: Und ich weiß jetzt gar nicht ... Ein Ausschnitt, der ist dann auch so ein bißchen durch die Medien gegangen.
00:24:54: Ich glaube das war auf unserem Konzert, da hast Du noch mal ein politisches Statement gemacht zu der aktuellen Situation in Deutschland was ich gut fand, was ich strong fand... Das war sehr klar!
00:25:05: Und ich fand vor allen Dingen interessant dass Alterstechnisch im Raum und in der Halle war ich noch einer der Jüngeren, würde ich sagen.
00:25:14: Oftmals schießt man daher vielleicht auch in so eine jüngere Richtung, dass man da irgendwie ansetzen müsste und oft wird in den sozialen Medien mit sehr viel über solche Themen habe ich das Gefühl diskutiert was super ist.
00:25:22: also ich glaube junge Leute sind grundsätzlich auch sehr offen über politische Sachen zu diskutieren Und ich hatte wie gesagt ein bisschen das Gefühl als du da losgekannt hast und dann habe ich links und rechts geguckt, hab ich schon gedacht So es ist gut, dass ihr das hier alle abbekommt und dass sie hier seit meiner Person zu der Ehe ja auch irgendwie aufschaut runterbricht und deshalb, wir haben hier auch eine Plattform.
00:25:42: Deshalb was würdest du dir gerade für Deutschland wünschen?
00:25:46: Was in Deutschland in der nächsten Zeit sich ändern würde und was passieren würde und das gerade einfach in Deutschland nicht stimmt?
00:25:53: Boah!
00:25:54: Das ist natürlich jetzt in so einem kurz hervor.
00:25:56: Natürlich nicht einfach das aus der Hüfte zu hauen.
00:25:58: Aber ich glaube dass man sich darüber... Dass der Zusammenhalt in der Gesellschaft, in Deutschland vergleiche auch zu anderen Ländern noch sehr starkes gerade auch der bürgerlichen Mitte Und dass wir gewahr sein müssen, was ja zum Glück gerade in Ungarn passiert ist, dass sie nach sechzehn Jahren sich gegen einen Rechtsausleger wieder abgewählt haben.
00:26:18: Wir müssen halt aufpassen, dass wir nach rechts oder der AfD die wollen dieses System halt angreifen.
00:26:26: Wie man jetzt in Sachsen-Anhalt schon mitkriegt, ist eventuell dem Kandidatsschwitzenkandidaten der AfD.
00:26:34: Der hat als erstes gesagt, man will Kinder Jugendliche mit Einschränkungen nicht mehr mit Kindern ohne Einschränkung die Schule lassen.
00:26:41: Man sollte gefälligst wieder trennen.
00:26:43: Also das ist mal so kleine Signale wo man merkt was sich für Themen haben.
00:26:46: Die sind einfach menschenverachtend.
00:26:48: Das ist einfach unfassbar und da muss einem gewahr sein.
00:26:51: Man muss klar sein dass es immer in Zeiten bediesen die Rechten an dem System bohren und die Menschen auseinander treiben wollen.
00:27:00: Das ist noch nicht der Fall bei uns in Deutschland, im Gegenteil – wir sind nach wie vor eine sehr kompakte, zufümmen, siebzehn, achtzig Prozent kompakten Gesellschaft, die sich klar gegen rechts positioniert.
00:27:10: Und da muss man mitmachen!
00:27:11: Das ist, glaube ich, der Punkt.
00:27:13: Die Zeit ist angetan, dass alle Generationen sich klar darüber sind.
00:27:17: das geht nicht von alleine.
00:27:18: Da muss man mitmachen, damit in den nächsten fünf, zehn, zwanzig Jahren diese Gesellschaft nach wie vor zusammenhält.
00:27:24: Um sich gerade mit den ganzen Themen auf sie einprasseln – das ist für junge Leute noch viel komplizierter als es früher war – dass man sich dem stellen kann und gemeinsam merkt ... Das ist alles sehr kompliziert, auch die Zukunftsaussichten für viele Jugendliche sind extrem schwer!
00:27:41: Aber was einem klar sein muss, ist dass wenn man sich dieser Partei an denkt oder die wählt, die wollen etwas anderes.
00:27:50: Die kann man auch nicht aus Wut wählen sondern die kann man einfach nicht wählen weil sie wollen das System ändern und dann fangen die an eben mit Menschenverachtnern und ausgrenzenden Tendenzen dieses System abzubauen und das wäre fatal.
00:28:05: Und das ist, glaube ich, das.
00:28:06: Und ich glaube daran muss man gemeinsam arbeiten als Team, als Gesellschaft – das heißen wir auch Gesellschaft!
00:28:13: Wir sind eine Firma quasi und wir gehören zusammen.
00:28:16: Das muss man zusammenhalten und da muss jeder mitmachen und Haltung beziehen oder Stellung beziehen weil es im Moment dieser populistischen Geist sehr stark ist aber das heißt ja nicht dass man den auch wieder wegrichte.
00:28:27: Niklas und ich hatten in der letzten Woche eine Nachricht bekommen von einer Zuhörerin, die so ein bisschen die geopolitische Lage der Welt runtergeschrieben hat in ganz kurzen Sätzen und hat gesagt dass sie als junger Mensch ganz viele Zweifel hat.
00:28:41: Und in der heutigen Zeit nicht weiß was jetzt der nächste richtige Schritt für Sie ist.
00:28:47: beim Thema Familie Kinder bekommen Was soll man machen?
00:28:50: Wie schafft man es positiv zu bleiben?
00:28:52: und hat uns die Frage gestellt, die ich dir gerne weitergeben würde wie bleibst du hoffnungsvoll?
00:28:57: Ich glaube, dass wir alle Gesellschaften in Zeiten hatten in der Geschichte der Menschheit die immer durch solche Phasen ging.
00:29:08: Ich kann das nicht komplett nachvollziehen.
00:29:10: ich kann auch die Skepsis nachvollzieren.
00:29:11: es ist ja auch nicht zum Schenkelklopfen gerade an die Welt.
00:29:15: Aber das Einzige, woraus ich meine Kraft ziehe ist an den Glauben unter anderem.
00:29:21: Ich glaube dass wir in der Lage sind gerade in solchen Zeiten durch die gemeinsame Solidarität und Zusammenstehen auch so eine Phase zu durchfahren um dann mit einem neuen System oder einem neuen Denken auch wieder das Schiff auf Wiederanslaufen zu kriegen.
00:29:34: aber die Einwirkung wie man die Kriege wäre jetzt auch die ganze Corona-Phase was ja auch zum Beispiel psychologisch mir vorstelle.
00:29:41: ich mein ich habe damals da war ich auch schon älter hat mir ein Chernobyl.
00:29:45: Das war dann diese Mitte der Achtziger, das glaube ich.
00:29:49: Jetzt die Corona ist meiner Meinung nach ein unsichtbarer Krieg im Grunde genommen.
00:29:53: Die Menschen gestorben sind ja zu Tausenden gestorbt.
00:29:57: Was für junge Menschen wenn sie sich entwickeln, dann Homeschooling und dann die perspektiven berufliche Art egal.
00:30:05: Also alle die Kriege die gerade laufen.
00:30:09: Ich bin groß geworden in den Wir konnten so was von radikal sein, dass wir keinen Job kriegen.
00:30:17: Das war ungefähr so absurd wie Neurass.
00:30:21: Wir konnten links sein als Neurasser und diese ganze Generation lenkt jetzt die Länder und denkt, das ist heute immer nicht.
00:30:27: Die Jugendlichen haben es viel komplizierter.
00:30:30: aber gleichzeitig, ich glaube daran, wenn wir gemeinsam uns das Gefühl geben, Ich habe auch Verantwortung für dich.
00:30:39: Ich denke, auch für dich nach ich möchte dass es uns gemeinsam gut geht dann meine ich das so eine geselte Dann auch in der Lage ist wie ein Team das auch zu stemmen und darauf wieder rauszukommen.
00:30:49: aber wenn man sich dann hingeht und sagt Das ist mir jetzt alles zu viel Jetzt wähle ich genau die oder dienen mich denen an Die extrem noch eine größere Spaltung wollen Dann zerstöre ich die Kraft die Energie einer Gemeinschaft Und dann bin ich selber schuld da sie im Grunde genommen im Grunde meinen eigenen Henker wähle, so ungefähr.
00:31:07: Also das ist Quatsch!
00:31:08: Sondern wir müssen jetzt dummerweise zusammenstehen bleiben, zusammenbleiben und in den nächsten fünf Jahren dann endlich auch wieder in einen besseren Fluss zu kommen, so würde ich das sagen.
00:31:20: Und das ist meiner Mann da halt ich mich fest – und das ist auch das was mir den Glauben und den Optimismus gibt.
00:31:25: oder auch wenn du zu einem Konzert gehst oder bei uns im Konzern warst Die Menschen sind Willens, die wollen auch miteinander.
00:31:32: Aber natürlich hat keiner schnelle Antworten.
00:31:36: Ich kann jetzt hier nicht sitzen und zu tun.
00:31:38: Ich regle alle Krisen der Welt mal eben und bügel die weg.
00:31:41: Und dann habe ich noch die Lösung für den Iran-Krieg.
00:31:44: Dann hab' ich da noch für die Ukraine ein paar Ideen und dann schicke ich das Quatsch.
00:31:49: In so einer Phase, wenn es brennt ... Dann können wir gemeint was Feuer löschen, da will ich nicht noch jemanden der dann auch Öhl ins Feuer gießt.
00:31:59: Ich glaube zum Thema hoffnungsvoll passt auf jeden Fall dieser Moment ganz gut auf dem Konzert.
00:32:03: wie du schon richtig sagst als du dich da laut ausgesprochen hast war es denn ja auch schön zu sehen dass die Leute mitgehen und das ja offensichtlich erstmal ein größerer gemeinsamer Konsens noch besteht dass die leute sagen
00:32:15: Ja!
00:32:16: Wir haben die Lösung nicht.
00:32:17: aber tendenziell haben wir alle Bock dass das nicht so bleibt und wieder ändert und deshalb sind auf jeden fall solche Momente.
00:32:23: Die sind dann live nochmal anders, wenn man in so einer Arena sitzt ist dann aber auch gleichzeitig wieder schön im Internet vielleicht auch so ein Bass erzeugen zu können.
00:32:29: So ich meine das ist da wo wir dann zum Beispiel sind bei dir.
00:32:31: es ist auf einem Konzert deshalb immer schön auf jeden Fall da eine gewisse Lautstärke, weil...
00:32:37: Und langen Atem zu haben.
00:32:39: Das darf man auch nicht unterschätzen.
00:32:40: Wir sind in so einem Erregungszustand, dass wir denken, Dinge müssen schnell gehen?
00:32:43: Nee!
00:32:44: So eine Entwicklung hat sich langsam angelaufen und die geht nur langsam wieder weg.
00:32:48: aber dafür braucht man einen langen atmen und den hat man.
00:32:53: Ich bin komischerweise da guter Dinge.
00:32:55: Weil ich glaube an die Menschen und auch an deren Fähigkeit richtig von falsch darunter scheinen.
00:33:01: Ich gehe jetzt mal genau mit dem letzten Satz in ein nächstes Thema rein.
00:33:05: Lange Atem und zwar der Grund, warum wir hier zusammensitzen oder ein Thema dieses Podcasts ist.
00:33:12: ja das wir ein Thema aufgemacht haben Niklas und ich aber auch du natürlich Herbert Und wir haben über Streaming Dienste gesprochen und Thema lange atmen ist es glaube ich bei vielen Leuten die Hoffnung durch Streaming Anbieter durch die Digitalisierung schneller an einen gewissen Erfolg zu kommen, weil man vermeintlich über Nacht an Millionen von Leuten ausgespielt werden kann.
00:33:35: Das ist natürlich jetzt kein Garant um langfristigen Erfolg zu haben.
00:33:40: es reicht einmal ein Peak zu haben dann kann etwas ins Laufen gebracht werden.
00:33:46: aber um Substanz und Langfristige Erfolg zu habe braucht das mehr als nur diese Streams diese Clicks diese Likes die über Nacht entstehen.
00:33:55: Jetzt haben wir schon angefangen drüber zu sprechen, was jungen Künstlern blüht oder Independent-Künstler und Künstlerinnen.
00:34:03: Das zum Beispiel über Spotify die Gelder an die Big Player verteilt werden und nicht bei den Leuten ankommen, die das Geld eigentlich benötigen.
00:34:11: Jetzt die Frage mit langen Atem schon... Wenn du jetzt oder da draußen hören vielleicht die einen oder anderen Künstlerin zu, die vielleicht genau den Erfolg haben wollen?
00:34:21: Wenn du nochmal neu anfangen würdest!
00:34:24: in der heutigen Zeit.
00:34:25: Wie würdest du das angehen, wenn du sagst, dass Konzept des Streamings ist ein Konzept für Blöde?
00:34:34: Enthält man sich dem oder wie geht man sowas an?
00:34:37: Nein also ich versuchte es... Also klar ist das Streaming als solches ist auf keinen Fall blöd.
00:34:42: Das Streaming ist das neue System und das digitale System Musik zu verbreiten.
00:34:47: Das wird sich auch nicht mehr ändern.
00:34:50: Fakt ist aber, dass das System als solches wie abgerechnet wird.
00:34:53: Das ist absurd!
00:34:54: Das führt dazu... Dass man ja auch nicht mehr abbildet muss ich es dir so vorstellen.
00:34:59: Wer die meisten Klicks hat der gewinnt.
00:35:02: Das führt natürlich sofort dazu.
00:35:04: alle nicht ganz doof.
00:35:06: Ja dann kaufe ich mir die doch am besten.
00:35:09: Also wenn ich mir... Ich versuche das mal an einem einfachen Beispiel klappt.
00:35:13: Also ich habe ein Enkelkind... Das hab' ich schon paar Mal gesagt, aber ich denke das beschreibt es ganz gut.
00:35:18: Da haben wir das hat Alexa auf dem Tisch stehen.
00:35:20: Also ich nicht, aber da sage ich zu mir.
00:35:22: Ich habe Michael kennert, Alexa um den Tisch stehen und das hört, schreibt immer in Alexa rein.
00:35:26: Ich möchte gerne hören Kokomellen-Baby Shark.
00:35:29: Der gutes Lied kann es dir empfehlen?
00:35:31: Ja, im Negersong kann ich auch so
00:35:33: empfehle.
00:35:34: Alexa spiele Baby Shark.
00:35:36: Kokomelle Baby Shark!
00:35:37: So komm ist das Lied vorbei brült die da wieder rein.
00:35:40: also spielt hier am Tag zwanzigmal Kokomell Baby Shark.
00:35:44: Das macht die jeden Tag für einen Monat.
00:35:47: Bis am Wochenende hat sie dann irgendwie, keine Ahnung, ein Hundertfünfzig Plays im Monat, hat die dann sechshundert Plays.
00:35:53: Die anderen Kinder im Haus, da gibt es noch fünf andere Kinder, die haben kein Alexa, die hören auch alle Kokomellenbananarama zu fünft.
00:36:02: Hammer bedürfen wenn die Eltern das erlauben nur einmal am Tag an den Computer und dürfen einmal am Kokomellen-Banana-Rama hören.
00:36:11: Die haben dann fünf Plays, die kommen in einer Woche vielleicht zu fünft auf hundert Plays.
00:36:17: Dann bestimmt die eine Person, also meine Enkelin mit ihrem Alexa Apparat was jetzt der Hit ist.
00:36:23: so das geht dann weiter.
00:36:25: Dann sagen sie die Presse sagt Boah!
00:36:27: Das ist ja mega hit.
00:36:28: Hattest du nur eine Person ausgeliebt?
00:36:30: Das ist ja Megahit.
00:36:31: Dann spielen die Radios das, dann gehen alle dahin und klicken denen!
00:36:35: Also dieses System ist im Grunde ein System für Dove.
00:36:38: es bildet nicht mehr ab.
00:36:39: Früher wenn man Bücher verkauft oder Plattenverkauf wusste man wie viele Menschen erhören das, wie verschiedene Menschen.
00:36:46: Das nächste ist ... Die Wettbewerbs... Ist eine komplette Wett-Bewerbsfahrzeugung.
00:36:51: Was ist mit den Menschen, die auch einen Account an, da sind sogar die größte Gruppe zwischen dreißig und siebzig sag ich mal, die haben gar keine Zeit so viel zu klicken.
00:36:59: Die können gar nicht.
00:37:00: Weil die Arbeiten, die haben trotzdem einen Account und hören vielleicht einmal in einer Woche um die Zeit sich in Ruhe ein Album anzuhören.
00:37:07: Ein Album anhören, durchhören gibt dem Künstler zwei Cent.
00:37:12: das war's!
00:37:13: Zwei Cent So...die restlichen wie immer also man zahlt ja zehn Euro.
00:37:18: ich weiß jetzt nicht wieviel exakt was Spotify bleiben bei den Plattenfirmen aber ich denke lassen wir noch fünf Euro sagen.
00:37:24: diese fünf Euro da sind zwei Cent weg für den Künstlern Liebe oder die ich hören kann.
00:37:30: Die restlichen vier Euro, acht und neunzig gehen in den großen Topf und den kriegen die, die die meisten Klicks haben.
00:37:36: Das sind aber Künstler, die hört sich gar keine Hand zwischen dreißig und siebzig.
00:37:41: Nichts dass... Ich bin voll dafür das die Popkultur ist jung Ist Hip-Hop ist Rap ist Elektro ist Dance Bin ich der erste der es unterscheiden wird auch immer so bleiben mega Das will doch keiner ändern.
00:37:52: Aber wir müssen noch abbilden Was hören andere?
00:37:55: Weil es auch um die Vielfalt geht.
00:37:57: Ich habe ein eigenes Platten-Lebel, Grünland.
00:37:59: Ich hab junge Künstler ... ich hab Künstlern, die zehn, zwanzig Jahre sich eine Karriere aufgebaut haben, die Zehntausend, fünfzehn Tausend Fenster haben, der früher davon mit den Platten verkaufen, leben konnten mit ihren Touren.
00:38:10: Die haben früher, keine Ahnung im Jahr vielleicht vierzig, fünfzigtausend Euro verdient, konnten ihre Toningenieure blablabla.
00:38:17: Die kriegen heute am Ende des Jahres von Spotify neun oder neundert Euro.
00:38:19: Obwohl sie nachvollziehen, wo fünfzehntausend Fans sind.
00:38:23: werden aber nicht abgebildet.
00:38:25: Das führt dazu, dass eine komplette... Und dann führt es dazu, das irgendwann die Musik auch immer nivelierter wird weil ganze Genres werden gar nicht mehr abgebilde und macht auch keiner mehr, damit kann sie eh kein Geld verdienen.
00:38:35: Also wenn ich sage, ich mache jetzt deutschen Country oder ich mach Jazz oder keine Ahnung oder ganz stillen, keine Ahnung.
00:38:42: Hast du immer deine Fans?
00:38:44: Hattest über deine Plattenverkäufe und plötzlich kriegst du aber kein Geld?
00:38:47: Wir wollen dahin und das ist relativ klar und auch relativ simpel.
00:38:51: wir wollen da hin Wir nennen das UserCentric.
00:38:54: Das Geld, was ich zahle, meine zehn Euro kriege die Künstler, die ich höre!
00:38:59: Wenn ich einmal im Monat etwas höre, krieg der Typ dann oder die Kündlerin von mir meine fünf Euro.
00:39:05: Wenn ich dreißig Platten höre teilen sich die fünf Euro auf meinen dreißigen Künstlern auf.
00:39:09: Aber nicht... Das kommt nicht in Topf weil es ist und dann höre ich auch Fakt ist heute Das muss man sich... das ist für Konsumenten, ich will das nicht ändern.
00:39:17: Das Streaming soll immer so bleiben und es sind auch nicht die Streaming-Dienste dieser Unterwanderer.
00:39:21: Es sind wesentlich stärker, die Plattenfirmen wollen das nicht ändern.
00:39:23: Nicht die Streamingsdienste, denn die Plattefirmen, die wollen das nie ändern!
00:39:27: Das kann ich jetzt gleich auch erklären, das wird auch ein bisschen kompliziert.
00:39:30: aber da lange Rede kurzer sind, ich werde nur erklären Dann könnten erst mal wieder viel mehr Leute von dem Markt leben, vielmehr am Tag hören aufgrund dieser Situation weltweit Tausende von Musikern auf Musik zu machen.
00:39:43: Jeden Tag, jeden Tag frisst dieses System Musiker die Existenz weg und das war früher nicht der Fall.
00:39:49: also wenn ich heute als junger Künstler anfangen will kann ich sagen, ich kann meine Lieder selber aus Streaming auflegen.
00:39:55: aber wenn ich mir eine kleine Fangemeine aufbaue und vielleicht auch nur meine Musik platzieren weil sie mich mega finden dann möchte ich, dass deren Geld auch nur an mich geht.
00:40:06: Aber jetzt mal ganz naiv reingefragt, das hast du ja gerade schon einen konkreten Vorschlag gesagt.
00:40:11: Du möchtest, dass das Geld wirklich an die Künstler verteilt wird, die man auch hört?
00:40:15: Ist das denn technisch ... wäre das technisch so abbildbar?
00:40:19: Völlig!
00:40:20: Dieser lässt es schon laufen seit zehn Jahren.
00:40:22: Die Franzosen waren kurz davor, das durchzusetzen.
00:40:24: Dieser lässt komplett parallel user-centric laufen ist überhaupt nicht.
00:40:28: Für die Streamingdienste gar kein Problem.
00:40:31: Die Streaming-Dienst auch selbst.
00:40:32: Spotify hat klar gesagt, der Europaschef von Spotify saßt und sagt, wir machen das sofort!
00:40:37: Für uns ist es gar kein problem.
00:40:39: Die Plattenfirmen wollen das nicht?
00:40:46: Die Plattefirmen haben weltweit gemerkt... Das ist ja damals gegen die Piraterie eingerichtet worden.
00:40:55: Dann haben die immer gemerkt, das ist ja ein Megasystem.
00:40:57: Wir müssen uns letztendlich nur noch um die Künstler kommen, wenn wir ehrlich sind, die die meisten Klicks generieren.
00:41:03: Führte dann parallel dazu ... Ich versuch's nicht, ich versuch es andersrum.
00:41:07: Diese Künstlern haben die dann auch unheimliche Verträge gegeben, die basierend auf diese vielgeklicke basieren.
00:41:13: Das sind also Vorschüsse in Millionenhöhe.
00:41:16: Nehmen wir mal an einen durchschnittlicher Rapper kriegt einen Vertrag Der viele Clicks generiert, ich sage jetzt mal einfach der Nummer Hausnummer.
00:41:24: Das ist auch sehr viel von fünf oder zehn Millionen weltweit diese ganze Kategorie addiere ich mir etwa weltweit kriegt von der Universal also meiner Plan für einen Vorschlag von zehn Millionen.
00:41:35: Jetzt ändern wir das System zu User Centric.
00:41:38: dann wird die Plattenfirma nicht mehr in der Lage sein diese zehn Millionen noch einzuspielen sondern spielen vielleicht nur noch acht ein oder sieben weil zum Teil werden diese nicht mehr.
00:41:47: diese Clicks kriegen weniger Klicks, wenn immer noch viel verdient.
00:41:50: Wenn man multipliziert auf die ganze Welt haben sie jetzt einen Verlust von zwei Millionen mal den Künstlern weltweit also haben die vielleicht ein Verluster von dreihundert vierhundert fünfhundert Millionen.
00:42:01: das heißt dann sagt der Börsen Notierung dann fällt das ganze System zusammen.
00:42:06: deswegen sind die erpichter darauf dass sich das nicht ändert damit sie ihre Rekupme quasi das Geld was sie als Vorschuss zahlen durch die Klicks auch wieder zurückbekommen.
00:42:17: Deswegen ändern die mit Händen und Füßen, wollen sie das System nicht ändern.
00:42:22: Und das führt dazu, dass Sie im Grunde genommen ... Und man muss sich das so andersrum mal klarmachen... Die Plattenfirmen sind entstanden!
00:42:31: Die Musiker machen Musik.
00:42:33: Und dann ist eine Plattenförmung gekommen und gesagt, darf ich das für dich verbreiten?
00:42:36: Also es quasi der Lizenznehmer.
00:42:39: Und plötzlich hat sich das umgedreht.
00:42:40: Plötzlich diktieren die dem Künstler, was es ja zu tun hat.
00:42:43: Also ihr habt das System... Ihr habt dich plötzlich gemerkt, boah, das ist ja viel besser.
00:42:47: und jetzt kommt noch die KI-Musik auch noch dazu!
00:42:48: Wenn sie die auch noch selber generieren und auch da reinschmeißen dann stimmt doch schon die Abrechnung nicht mehr.
00:42:53: Das ist wirklich hochkomplex.
00:42:55: aber Fakt ist, es würde eine unfassbar neue Gerechtigkeit entstehen wenn auch die Öffentlichkeit, auch die Menschen, die das benutzen einfach sagen wir sehen das genauso, dass ich zahle Möchte ich, dass das nur die Künstler kriegen, die ich höre.
00:43:09: Und das ist auch völlig ... Dann würde das... Und man kann heutzutage, das muss man sich auch klar machen.
00:43:14: Ich kenne jetzt die Summen nicht.
00:43:16: Aber für Zehntausend Euro, sag' ich mal, kaufe ich mir fünfzig Millionen Streams im Darknet!
00:43:21: Also wenn wir beiden hier eine Nummer aufnehmen, dann nehme ich zehntausend Euro in die Hand und sage, wir nennen euch Dudu, Dudu DJ Dudu und Kollege.
00:43:31: oder machen wir ein System und Marketing auf?
00:43:33: Und nächste Woche steht ihr auf eins Ich investiere da zu sehen.
00:43:36: Wir haben intern wirklich schon darüber geredet, ob wir überhaupt noch Marketing machen oder ob wir das Geld nicht nehmen und uns Clicks im Darknet kaufen.
00:43:44: Das ist die Systeme.
00:43:45: Dann führt das zur Geldwäsche weltweit.
00:43:48: Du nimmst schwarzes Geld egal woher.
00:43:51: Nimmst dir eine Band, grünes eine Band kaufst du dir die Clicks?
00:43:57: Die fahren hoch alle gucken hinterher.
00:43:59: wer sind die beiden?
00:44:00: Dann kriege ich offizielles Geld wieder zurück.
00:44:01: Schnell das ganze Geld gar nicht waschen.
00:44:03: Das
00:44:03: klingt doch super!
00:44:04: Wir können direkt loslegen, wir sind schon mal hier und würden dann doch noch einen Zug später
00:44:07: nehmen... Und ich weiß nicht, was es heute kostet?
00:44:09: Es kann auch sein, dass ist schon für tausendfünfzig Millionen Euro.
00:44:12: Ich hab keine Ahnung, ich kenn mich da nicht aus.
00:44:14: Aber für zehntausend Euro sage ich mal unterstellig kaufe ich mir im Darknet fünfzig Millionen Streams.
00:44:18: Und das gab's ja auch schon.
00:44:19: also es gab schon diverse Künstler
00:44:22: die
00:44:22: ganz frisch mit Musik raus gekommen sind haben auf einmal eine absurd hohe Aufmerksamkeit bekommen.
00:44:29: verschiedene Locations auch reingebucht und man hat gemerkt, da ist überhaupt keine Substanz, gar nichts.
00:44:34: Aber das meine ich!
00:44:36: Es ist komplett absurd wenn man sich überlegt wie einfach es ist... Das ist eine komplette Wettbewerbsverzerrung.
00:44:42: Wenn ich dann als junger Musiker hingehe und habe mich echt bemüht und mache meine Songs ... Und hab kein Geld, dann habe Schlechte Staatssituation als jemand, der einfach mit Leuten und Geld da einsteigt.
00:44:57: Und sich direkt die Klicks kauft.
00:44:58: also ich meine... Da fasse ich mich an den Kopf!
00:45:01: Also da kann ich mich auch gar nicht darüber beruhigen.
00:45:02: aber es ist sehr komplex dieses System zu ändern weil die Platten fördern sich damit speziell auf meiner eigenen Hände und Füße gegen Wert.
00:45:09: Zwei Dinge wo ich gleich drauf zu sprechen kommen würde das ist einmal ob's alternative Wege gibt für Künstler-Künsterinnen weil wir jetzt auch schon paar online tatsächlich gesehen haben wie Künstlern versuchen ihr eigenem Weg darauszubauen.
00:45:21: Und Punkt zwei, was der Endkonsument ... Das wäre Ihnen jetzt mal als Beispiel wir beide.
00:45:26: Was wir tun können um dem entgegenzuwirken?
00:45:28: Bevor wir das aber machen würde ich gerne und es passt wirklich perfekt zu der Situation.
00:45:32: Ich habe ein kleines Video mitgebracht von einem Kölner Künstler.
00:45:35: Der hat vor ein paar Tagen einen Video hochgeladen, der Künstler heißt Elguni.
00:45:38: Es ist ein Kölnarepper Der ist, würde ich sagen auch eigentlich relativ populär sogar als... Ziemlich ja.
00:45:45: Er beschreibt in diesem Video, das ist jetzt ein bisschen gekattet.
00:45:48: Genau!
00:45:48: Ich habe es ein bisschen reingestellt weil das Video dauert, glaube ich, zehn Minuten?
00:45:51: In dem Video beschreibt er auch dass er bei verschiedenen großen Festivals auf den Bühnen steht und da vor Tausenden von Leuten spielt und man sich anhand dieser Publikums, anhand der Menge theoretisch zusammenrechnen könnte, dass es finanziell reichen würde.
00:46:07: Ganz großer Konjunktiv in diesen Sätzen.
00:46:09: und er sagt die bittere Realität sieht ganz anders aus.
00:46:11: Genau wir hören mal einmal rein und dann können wir danach kurz drüber sprechen.
00:46:14: Das Video das ich jetzt mache ist seit ein paar Jahren überfällig Und zwar geht's darum, dass ich nicht weiß ob und wie lange ich noch Erguni machen kann bzw Musik rausbringen kann.
00:46:26: Es liegt daran, dass Musik generell sehr schlecht monetarisiert ist.
00:46:33: Ein Stream bei Spotify bringt Null Kommand drei Cent.
00:46:36: Das heißt, wenn man eine Stunde lang ein Arzt hört, generiert man sechs Cent.
00:46:41: Dass man auch nur einen Euro für den Artist generiert.
00:46:46: Dafür muss man schon über fünfzehn Stunden lang nur die Musik von diesem Künstler oder dieser Künstlerin hören.
00:46:54: Das ist sehr viel und gibt sehr wenig Geld.
00:47:00: Wenn man überlegt dass es dann nur ein Euro bringt.
00:47:02: Jetzt ist es aber so Musik kostet in der Herstellung Geld.
00:47:08: Wenn man independent ist und low budget unterwegs ist wie ich, dann kostet ein Song ein paar hundert Euro.
00:47:16: Das heißt dass man überhaupt erst mal auf null kommt.
00:47:20: dafür braucht man über Hunderttausend Streams.
00:47:22: Mit Hundert tausend streams hört man zur absoluten Spitze aller MusikerInnen.
00:47:29: Mein Ausweg ist mich irgendwie davon unabhängig zu machen.
00:47:33: Das wäre der einzige Ausweg.
00:47:34: an das sehe ich keine Zukunft gerade mit KI, ich sehe insgesamt keine Zukunft für den Beruf professionell Musik zu machen außer Leute die eh schon am Top sind oder Leute die reichs sind oder leute die dann halt in ein System reingepreschert werden in einen Major Labelsystem mit Vorschüssen und so weiter wo man eigentlich die ganze Zeit auf Kredit lebt Und kein eigenes Einkommen wirklich ist.
00:48:05: So, dieser Ausschnitt zeigt ja schon mal ganz gut.
00:48:08: wie gesagt das Video geht eigentlich noch länger und was ich jetzt rausgeschnitten habe hinten rum ist es eher tatsächlich seine Community bittet weil er sagt die einzige Währung die ich halt irgendwie hab seid ihr als Community ihr die meine Musik hört.
00:48:18: Er wird jetzt noch versuchen sich selbst daraus zu retten indem er ein Patreon... ...eröffnet wo Leute ihm quasi ist er im Prinzip einfach wie dem Künstler Spenden Genau, also für die Musik.
00:48:30: Er richtet dort einen virtuellen Raum ein und kann dann da unveröffentlichte Werke veröffentlichen und sagen guck mal daran arbeite ich das habe ich mal vor zwei Jahren geschrieben bisschen backstories ein paar behind the scenes Momente aus seinem künstlerischen Dasein teilen Für eine Spende einem fast schon.
00:48:47: man kann es glaube ich auch monatlich abonnieren dass er Einnahmen generiert um weiter Künstler sein zu können was ne ganz große Abhängigkeit wiederum entwickelt hat, weil er von direkt den Geldern von seinen Fans abhängig geworden ist.
00:49:02: Weil er sich auf die Labels, auf die Plattenfirmen und auf die Streamingdienste einfach nicht verlassen
00:49:06: kann.".
00:49:07: Wie... wie ist das jetzt?
00:49:08: um da mal eine Frage daraus zu generieren?
00:49:11: Dieses Video und auch andere Videos.
00:49:13: ein anderer Künstler Ennio hat noch einen ganz anderen Weg entwickelt.
00:49:16: Den komme ich gleich nochmal drauf zu sprechen.
00:49:18: Ich habe das Gefühl dass häufig jetzt gerade das Künstl damit an die Öffentlichkeit gehen.
00:49:23: Ist es denn jetzt gerade so akut, dass sich das so die Schlinge irgendwie zuzieht?
00:49:27: oder ist es nur ein Wahrnehmungsding?
00:49:28: Weil wir seit ein paar Wochen darüber reden, dass mein Feed durch gebrainwashed ist.
00:49:32: Oder ist es gerade wirklich ein Thema wo sich irgendwie die Schwinge so zuziehe?
00:49:36: Also verändert sich das oft und wird das jetzt so viel schlimmer oder ist das seit fünf Jahren schon dasselbe Problem?
00:49:41: nun jetzt wieder zum Thema?
00:49:42: Das ist der Problem genau.
00:49:45: Ich würde sagen, seit fünfzehn Jahren.
00:49:48: Also das ist jetzt, genau wo wir gerade darüber sprachen auch politisch... Jetzt wird es plötzlich öffentlich!
00:49:54: Jetzt berechen die Dämme, der reißt das ein.
00:49:57: Es ist nicht mehr hochzuhalten dass das ein wunderbares System ist sondern jetzt merkt man und jetzt kommen die Stimmen zu Tage, die ganz klar sagen, da ist ein wunderbares Beispiel was er erklärt Wenn der jetzt, wenn er das Festival spielt.
00:50:11: Wenn man sich überlegt allein die Leute, die vielleicht ihn zum ersten Mal gesehen haben, der hat auch ein Festival gespielt von zehntausend Leuten... ...wenn man sich alleine überlegt dass von denen zeigt es mal, wenn da fünfhundert Leute ihn sich anhören beim Streaming und sich seine Platten anhören Und das System wäre so wie wir's wollen Dann hätte er allein daraus schon eine große Chance, einfach viel mehr Geld zu generieren.
00:50:33: Weil diese fünf oder sechs Euro sich ganz anders aufteilen würde auch von diesen vierhundert, fünfund、 sechstehundert Leuten die in sich dann nach dem Festival angeklickt haben, würde er schon direkt Geld sehen.
00:50:44: Das war... Oder früher war das so, wir wussten genau wenn wir im Fernseher oder wenn wir in den Festivals, dann verkauftest du halt Platten!
00:50:51: Und dann hattest du ganz klar, konntest du danach absehen.
00:50:54: Aha!
00:50:55: Da haben jetzt vierhundert, fünfhundert Leute, tausend Leute reagiert.
00:50:58: Dann waren das aber auch gleich dreitausend, vierhundert Mark.
00:51:01: Und das ist weg und wir wollen genau dahin wieder zurück.
00:51:04: Wir sagen, okay wenn eine Reaktion da ist bei User Centric würde sich dann sofort niederschlagen weil die würden ja nicht alle Accounts mit irgendwie Zehntausend... Es ist zum Teil auch gar nicht möglich.
00:51:15: die würden sie nicht in der Account zu hatten sondern aus den Accounts die plötzlich zum ersten Mal ihn sich anhören würde er vielleicht von verschiedenen Account hier zwanzig Cent dann fünfzig Cent kriegen und es würde sich einfach sumieren.
00:51:25: und wenn die und darum geht's?
00:51:27: Das System wird brüchig Sobald ihr zu Tage tritt.
00:51:31: langsam, das System als solches ist absolut unmenschlich und zerstört mehr Karrieren.
00:51:39: Und glaubst du dass sich so jemand wie Alguni oder völlig egal welcher Künstler oder Künstlerin es jetzt ist?
00:51:44: Glaubst du es ist überhaupt möglich sich da jetzt unabhängig zu machen?
00:51:46: Es ist natürlich ein bisschen wahrscheinlich so einen Kampfschrei und ich check auch auf jeden Fall dass Leute die Wege suchen.
00:51:50: unter unsere Folge, als wir über dieses Thema schon einmal geredet haben und das angeschnitten haben hat eine Person drunter geschrieben.
00:51:56: Das fand ich sehr schön und hab gesagt, das bringe ich direkt mal mit.
00:51:59: Das ist halt so diese super einfache Denke, die hat nämlich einfach drunter geschrieben.
00:52:03: Naja aber wenn Herbert Grönemeyer das System mit Spotify und so nicht passt Ist ja niemand gezwungen bei Spotify zu sein.
00:52:08: dann sei doch einfach nicht bei Spotify.
00:52:10: So dass hat jemand kommentiert.
00:52:12: ist es denn überhaupt möglich?
00:52:14: Sich zu sagen ey weißt du was mir gefällt dieses Streaming-System nicht?
00:52:18: Ich gehe da jetzt raus.
00:52:19: gäbe es irgendein Weg der dir einfällt wo Künstler sagen könnten so ey pass mal auf Dann probierst da oder ist man eh darin gefangen?
00:52:26: man muss es zu hundert Prozent mitmachen.
00:52:29: Na ja, man sieht zum Beispiel jetzt wie Hoffnung.
00:52:32: Ich als Herbert Gröning kann natürlich sagen ein Anführungsstrich, ich kann da jetzt auch rausgehen also was ich nicht weiß ob das aufgrund meines Vertrages geht aber grundsätzlich kann ich das sagen.
00:52:40: aber ich habe hier gute Reden Ich kann da rausgehen.
00:52:43: Das finde ich nicht lustig, wenn meine Platte nicht mehr erhält.
00:52:46: Bei mir wird das möglich.
00:52:47: Viel anders ist das gar nicht möglich.
00:52:48: Wenn du dir das nicht noch kriegst, kannst du es gleich völlig vergessen.
00:52:51: Aber das ist doch quasi keine Begründung, dass das System einfach unfair ist.
00:52:57: Es geht ja hier nicht darum, dass wir sagen, das bleibt jetzt so und dann kannst du weggehen oder nicht?
00:53:03: Es ist kein Künstler gefragt worden als das System erstellt worden ist.
00:53:06: Und wir wollen gefälligt jetzt weltweit, besprochen wird und so ausgebaut und so gemacht wird, dass es gerecht wird.
00:53:15: Und das ist einfach fair!
00:53:16: So wie es ist, ist es einfach ein
00:53:17: Idiotensystem.".
00:53:18: Und da ging weh ich mich natürlich gleich gar nicht... Ich muss jetzt auch nichts sagen und kann sagen okay lasst das jetzt aber das ist ja nicht der Punkt.
00:53:24: Der Punkt muss doch sein als wir gemeinsam als Wirtschaftszeug gemeinsames Streaming-Dienste Plattenfirma Künstler sich hinsetzen.
00:53:30: so was ist das vernünftigste und gerechteste?
00:53:34: System, weil so wie es ist sterben ganze Genres aus.
00:53:38: Ist keine Chancengleichheit mehr sondern ist letztendlich ein hochkapitalistisches digitales Unterfangen der das meiste Geld hat.
00:53:46: kauft sich seine Karriere so einfach ist kann man das runterbrechen.
00:53:51: Das habe ich aber nicht komplett verfolgt.
00:53:52: aber auch die Debatte zwischen glaube ich Kendrick Lamar und Drake.
00:53:55: Da gab es auch so einen Riesen, also da geht's um Milliarden Streams die sich gekauft werden.
00:54:03: Das muss man sich mal klar machen.
00:54:04: wenn ich das hoch dekliniere kann ich mir für hundert Millionen kaufe ich eine Karriere die dann fünfzehn Milliarden abwirft.
00:54:12: Also du kannst dir die Klicks kaufen Und da ist jemand wie er für völlig richtig, entweder aus reichen Kollegen oder Verbindungen zu irgendwelchen Reichen weiß nicht was.
00:54:23: Ansonsten bist du erstmal relativ verloren in dieser Situation weil das System einfach ein Drecksystem.
00:54:30: Ich glaube in diesem ganzen System haben wir drei Parteien ausführlich gemacht.
00:54:33: zum einen die Künstlerinnen und Künstlern, Plattenfirmen und KonsumentInnen, die dann quasi diese Kunst konsumieren.
00:54:41: Meinst du es ist ein sukzessives Dran rütteln, dass das System sich ändert oder klärst das irgendwann in einem großen Knall?
00:54:50: Nö.
00:54:51: Ich bin da fest überzeugt und das auf Dauer... Hier geht's natürlich dann auch um einen politischen Kampf.
00:54:57: also wenn die Europäer, das geht sehr generell Da kommen wir an der nächste Debatte Die ganze Digitalwirtschaft Das gibt ja diese Debatten mit Steuern und all Fakt ist die Amerikaner verhindern das.
00:55:08: Die Amerikanen wollen das nicht.
00:55:11: Plattenfirmen sitzen in Amerika.
00:55:13: Aber wenn die Europäer sagen, wenn die europäer gemeinsam dazu kommen zu den Entscheidungen das System so wie es ist nicht akzeptabel wir ändern das auf europäischer Ebene können sie das, die können das System ändern können das auch auf deutscher Ebene ändern aber speziell auch in europäische Ende da der Weg ist der richtige Weg oder wird's auch nicht klatschen sondern werden die halt während die halb dummerweise miterleben.
00:55:35: hoffentlich dass sie hätten schon viel früher damit anfangen sollen, nämlich das System zu verändern.
00:55:40: Der Europaschef der Sony hat schon vor zehn Jahren gesagt es gibt nur ein System User Centric.
00:55:46: aber für die Plattenfirmen wollen das nicht und das wird nicht im großen Clashland.
00:55:51: aber umso mehr man wir auch durch so eine Aufklärung wie heute und ich hoffe dass ich das halbwegs völlig erklären konnte zumindest ein bisschen.
00:55:58: Auch die Öffentlichkeit weiß, kein Mensch will das Streaming abschaffen.
00:56:01: Kein Mensch will den Hörern die Möglichkeit wegnehmen Musik immer zugänglich zu haben und zu hören.
00:56:10: aber wir wollen.
00:56:11: gemeinsam auch mit den Hörenen und den Konsumentinnen und Konsumenten wollen wir gerne dass sie gewahr sind, dass sie uns helfen können, dass Sie auch sagen so kann es ja nicht sein!
00:56:22: Wir haben verstanden das System ist ungerecht.
00:56:24: wir würden das gerne erhalten aber nicht das System mehr halten, sondern das Streaming erhalten.
00:56:28: Aber ändert gefälligst das System weil wir haben jetzt verstanden... Das ist absurd!
00:56:33: Und jetzt wo wir hier Leute haben die zuhören und die jetzt gerade zuhörten und vielleicht auch sagen ey ich checkt das Problem Ich find scheiße, ich sehe da müsste was getan werden.
00:56:42: Jetzt bin ich ja bei Endkonsument Ich hör nur Spotify, ich mach keine Musik Ich hab kein Plan.
00:56:47: Was kann man denn jetzt als Endkonzument tun wenn man sagt Okay, ich möchte auch dass sich etwas ändert Was kann ich denn jetzt machen?
00:56:53: Ja, allein schon wenn sie kommentieren bei euch.
00:56:55: Wenn sie von euch ja im Podcast zu kommentiert und sagen pass mal auf, finden wir auch.
00:56:58: haben wir jetzt verstanden?
00:57:00: Finden wir auch also eine Öffentlichkeit entsteht die einfach ganz klar sagt das kann ja so nicht wahr sein.
00:57:05: dann entsteht natürlich ein öffentlicher Druck.
00:57:07: Das wollen die Dienste nicht speziell, die Plattenfirmen nicht.
00:57:10: Die wollen nicht dass den Leuten klar ist was da hinter den Kulissen abläuft und natürlich ein Öffentlicher Druck wäre schon eine Riesenhilfe wenn sie sagen okay das habe ich so nie gesehen.
00:57:20: aber jetzt wenn ich das verstehe finde ich das kann ja wohl nicht wahr sein.
00:57:22: Ja klar es wird schon enorm helfen.
00:57:24: Ich glaube ganz wichtig ist es zum einen zu sagen dass den Künstlerinnen damit nicht geholfen ist nur die Songs zu streamen weil der weil das Geld einfach nicht bei denen ankommt.
00:57:34: Gleichzeitig aber auch den KonsumentInnen zu sagen, ihr müsst ja Streaming nicht direkt abschaffen und denen so auf diese Art und Weise fast die Angst zu nehmen, zu sagen es ist okay, Streaming zu benutzen.
00:57:44: Das ist
00:57:45: in meinem Kopf gewesen nachdem ich
00:57:47: mir darüber gedanken muss.
00:57:48: Da geht's nicht!
00:57:48: Streaming...
00:57:49: Und vor allem dann was hängt noch mit dran?
00:57:51: Da habe ich sofort weiter gedacht von wegen Spotify, die Digitalisierung von Musik.
00:57:55: Ich kann alles vom Wohnzimmer auf der Couch im Handy abrufen Die ganzen Videos Bilder, Filme alles.
00:58:03: Also diese Digitalisierung und Globalisierung dadurch bringt einen Riesenschwanz mit sich.
00:58:08: aber es geht primär um die Abrechnung der Künstlerinnen und Künstlern.
00:58:13: Und gleichzeitig – das ist auch noch ein ganz wichtiger Punkt wir hatten das schon öfter im Podcast sind große Fans von Livemusik dass man sagt Streaming ist nicht alles.
00:58:23: also es gibt die Personen die die Kunst macht auch in echt und bestenfalls auf einer echten Bühne.
00:58:31: Natürlich auch da ist wieder ein Abrechnungssystem dahinter, in der Hoffnung natürlich dass das Geld dann ankommt.
00:58:37: Aber auch auf diese Art und Weise kann man eine Person unterstützen...
00:58:41: Wenn man zu den Konzerten geht.
00:58:42: aber gleichzeitig muss man einfach sagen is es ja nur gerecht wenn dieser Künstler selbst in der Live-Hervorragung ist oder wie auch er aus Köln?
00:58:48: Er hat trotzdem das Anrecht, dass seine Musik auch im Streaming vernünftig vergütet wird.
00:58:53: Sonst müsste man seinen Fans sagen dann lasst einfach mal einen Monat lang seine Platten auf Dauerschleife laufen.
00:58:59: Das ist gut!
00:59:02: Als gibt es die Untersuchung, wenn du sechs Handys hast... Und nimmst einen Song, den du selber schreibst und legst ihn in die Ecke... ...und lässt dich einfach immer wieder klicken.
00:59:14: Dann bist du am Ende des Jahres um sechzigtausend Euro reicher.
00:59:17: Das
00:59:17: ist der Lifehack, den wir haben.
00:59:19: Oder dass du einem Finger gerührt hast!
00:59:21: Was meine ich?
00:59:22: Das System in sich ist einfach Stulle.
00:59:25: Da muss man sich gar... Und das haben diese... Die Plattenfirmen oder die ganzen Leute, die auch ihr Geld waschen oder so... Das haben sie erkannt.
00:59:34: Und natürlich viele junge Künstler auch, Wir kommen aus einer Plattenwelt, bei uns war es messbar.
00:59:46: Es muss im System klar sein, wie viele Menschen hören mich und nicht, wie viel Klicks habe ich?
00:59:51: Ich möchte wissen, wie vielen Menschen einen Künstler hören.
00:59:55: Das muss abgebildet werden!
00:59:57: Und nicht, wieviel Klicks hat der?
00:59:59: Weil das ist Harnbüchen.
01:00:01: Die Klicks sagen nichts über die Qualität der Musik und auch nicht über die die Qualität des Künstlers aus.
01:00:06: Es sagt nur was darüber aus, wie viele Menschen hören den!
01:00:09: Das heißt aber nicht, wer.
01:00:09: die meisten Menschen hören auch die beste Musik.
01:00:11: Und das meine ich nicht!
01:00:12: Aber trotzdem hat jeder Künstler das Recht, dass abgebildet wird wieviel Menschen hören mich?
01:00:17: Ich glaube auch da ist die Frage was die beste musik ist wahnsinnig komplex weil es ja so viele verschiedene chancen gibt mit verschiedenen geschnittenen...
01:00:24: Die hätten dann wieder eine Chance.
01:00:25: Inzwischen wird die musik immer gleichförmiger und das war früher schon.
01:00:32: wir hatten nicht so viel musik.
01:00:34: all die musiek war natürlich wesentlich variantenreicher weil jedes genre konnte seine platten verkaufen.
01:00:38: Das ist heute nicht mehr machbar.
01:00:41: Ich möchte an dieser Stelle kurz was beichten, ... als Niklas und ich mit diesem Podcast angefangen haben.
01:00:48: Wann war das?
01:00:48: Achtzehn?
01:00:49: Also es ist schon ein bisschen her!
01:00:52: Da hatten wir Zeit gleich... also ich hatte Zeit gleich zwei Handys.
01:00:59: Jeden Sonntag um dreiundzwanzigundfünfzig drücke ich auf den Upload-Button für diese Folge damit ihr am Montag Null und Null die Folge hören könnt.
01:01:08: Und Niklas und ich haben dann ein zweit Handy gehabt, um auch da mit einem Spotify-Account unsere eigene Folge nochmal hören zu können.
01:01:15: Haben dafür aber nur einen Klick bekommen!
01:01:18: Aber es war verdammt gut und wichtig – und look at us now!
01:01:22: Jetzt sind wir jetzt mit Herbert Brödermeier.
01:01:24: In
01:01:27: Berlin!
01:01:27: Das haben wir noch gar nicht untersucht, jetzt die Spotify klickt.
01:01:30: Da waren
01:01:31: wir doch gar nicht.
01:01:32: Aber das ist ja... Wir wussten uns halt noch... Ja, aber
01:01:34: das ist wiederum anders weil letztendlich glaube ich Christi... Ich weiß nicht wann die abrechnen, die Spotify Klicks also bei Podcasts?
01:01:40: Gar nichts.
01:01:40: Also wir kriegen gar kein Geld.
01:01:42: Das gibt nichts von Spotify.
01:01:43: Dann... Gar kein
01:01:44: Geld!
01:01:44: Wir kriegen zero Geld.
01:01:46: Es gibt von Spotify gar nicht.
01:01:47: Obwohl
01:01:47: Spotify euch ausspielen darf!
01:01:49: Ja,
01:01:49: das ist das witzige Podcast.
01:01:51: also es gibt natürlich ganz vieles.
01:01:53: Vielleicht sollten wir darüber auch mal reden und
01:01:55: ja können wir sehr gerne weil letztendlich und dass ist das Irrsinnige wenn du ein Podcast hoch lädt dann kannst du natürlich auf ganz vielen verschiedenen Podcastplattformen hochladen erstmal was dir technisch möglich ist.
01:02:06: Schlussendlich bekommst du aber von den Plattformen, also wirklich zero Geld und bereite es denen einfach nur Content.
01:02:13: Damit die sagen können wir haben die besten Podcasts der ganzen Welt auf unserer Plattform.
01:02:18: wie wir unser Geld verdienen ist schlicht und ergreifend Werbung.
01:02:22: das müssen wir machen Weil auch sonst kriegen wir das Ganze nicht finanziert.
01:02:26: Das
01:02:26: haben
01:02:27: wir ganz lange
01:02:28: tatsächlich ... Ohne,
01:02:30: wir kriegen keinen Cent!
01:02:30: Die ganzen Podcast-Plattformen und Apps sind
01:02:33: kein Nichts!
01:02:33: Aber nicht nur Sportify oder nicht nur Spotify auch die ganzen anderen Plattformen zahlen nichts aus außer du bist ein Exklusiv auf der ... Also es gibt Spotify hat ja bestimmt exklusives Podcast.
01:02:42: Die dürfen dann nur bei Spotify laufen... Und die bekommen dann Geld von Spotify?
01:02:47: Der Witz ist aber und die Metriken sind ganz klar.
01:02:50: Spotify ist der Biggest Player,
01:02:51: d.h.,
01:02:51: die wissen schon dass auch unser Podcast primär bei denen gehört wird.
01:02:55: Das heißt, die haben gar nicht den Grund, uns jetzt exklusiv vermarkten zu wollen!
01:02:59: Es ist ja eh da und wir werden dann natürlich uploaden weil wir sind auch darauf angewiesen das diesen Podcast-Leute hören.
01:03:03: Die werden in Prima über Spotify hören.
01:03:05: Ja aber die
01:03:06: werfen
01:03:06: laufen bei Podcasts auch zwischendurch wie du es immer unterbrochen und läuft an Werbung.
01:03:09: oder wie geht's?
01:03:10: Wenn du kein Premium-Account hast bei Spotify wird der auch unterbrochene von Werbungen... Aber
01:03:15: auch von der Werbung die da läuft kriegt ihr auch nix.
01:03:18: Doch davon würden wir was bekommen.
01:03:20: Nee, aber doch nicht von der Werbung.
01:03:22: Also wir kriegen ja nicht von Spotify-Werbungen die allgemein über Spotify wenn du noch keine Prämien umabhängen hast.
01:03:26: Von Spotify geschaltete Werbungen bekommen wir nichts.
01:03:28: Genau.
01:03:29: Außer wir werden auch vom Spotify vermarktet was wir nicht werden.
01:03:34: Ja ich meine wenn ihr jetzt in eurem Podcast alle zehn Minuten unterbrochen wird und dann läuft eine Werbung... Nein
01:03:38: nein die die Spotify schaltet extern davon bekommen wir nix.
01:03:41: Wird denn bei Podcast Werbung geschaltet?
01:03:45: Ja, schon.
01:03:45: Wenn du Premium-Account hast, nein!
01:03:48: Wenn du auf einen kostenlosen, free Account hast wie bei allen Streaming-Plattformen läuft der Werbung also nein.
01:03:52: Also tendenziell ja die Plattformen verdienen sich da natürlich eine goldene Nase durch.
01:03:58: Wie gesagt am Ende des Tages, vielleicht auch noch mal vor Clarity Wir machen Werbung in diesem Podcast das heißt wir verdienen Geld damit, wenn man das klar ist.
01:04:05: Aber ihr macht
01:04:07: ihn euren Podcast Werbung?
01:04:08: Genau, wir
01:04:08: müssen...
01:04:08: Ihr habt gar keine gemacht heute.
01:04:09: Wofür soll ich werben?
01:04:11: Oh, perfekt!
01:04:11: An dieser Stelle.
01:04:13: Da würden sich jetzt jeder da draußen sehr
01:04:14: fangen.
01:04:14: Wovon kann ich
01:04:16: einfach sagen?
01:04:16: Schmurekamera.
01:04:18: Es wird tatsächlich ... Gebrauchtwagen.
01:04:21: Oh ja, sehr gut.
01:04:21: Guck mal, dann kannst du wieder zuhören.
01:04:23: Ich fahre nur!
01:04:26: Nein, die werden über ein System eingepflegt.
01:04:28: Die müssen wir aber extern.
01:04:30: von den ganzen Plattformen werden verhandelt Mit Werbepanern, die können auf uns zukommen und sagen ihr habt doch einen tollen Podcast.
01:04:35: Wir würden da gerne was rein buchen Und dieses ganze System läuft komplett extern.
01:04:39: Da müssen wir uns drüber kümmern und das läuft dann wiederum auch nicht beim Upload bei Spotify Apple Podcast oder so Sondern über ein externen Hoster.
01:04:46: Das heißt es läuft alles separat.
01:04:47: Die Plattform selber lehnen sich nur zurück und kriegen den Content... ...und die monatliche Gebiolisieren für Premium Abos.
01:04:54: Also ist schon ein geiles System.
01:04:55: also eine Musikplattform zu haben Ist mega geil.
01:04:58: Falls ihr noch eine gründen wollt Es gibt ja erst sehr wenige.
01:05:01: Damit, Elguni!
01:05:02: Wenn du das hörst gründ deine eigene Musikplattformen.
01:05:04: Du kannst richtig viel Mula machen an...
01:05:06: Ja nur die Plattenfirmen haben die Kataloge halt.
01:05:08: Wenn ihr eine Plattform macht, was ich echt empfehlen kann.
01:05:10: Es gibt auch inzwischen, ich weiß nicht wie gesagt, es gibt auch Plattformen, die User-Centric anbieten.
01:05:14: Die versuchen genau das System auch anzubieten.
01:05:17: aber da sind natürlich die Plattefirmen.
01:05:19: so schnell geben sie denen nicht ihre Katalobe dann ist die Musik nicht da.
01:05:22: Das ist ja, die haben natürlich einen Druckmittel in der Hand weil die natürlich sagen Dann geben wir wenn ihr nicht unser System nehmt dann kriegt ihr auch unsere Musik nicht.
01:05:29: Deswegen, das ist ein Riesen.
01:05:30: Das ist ein Machtkampf und es ist ein langes dickes Brett was zu bohren ist.
01:05:34: aber auch dank solcher Sendung und der Hartnäckigkeit bin ich guter Dinge dass wir das irgendwann hinkriegen.
01:05:41: Aber es ist nicht einfach sehr schwer!
01:05:43: Das klingt nach einem guten Tone.
01:05:45: Ich würde gerne bevor wir diese nette runde hier abschließen Ich würde noch die Chance genutzen eine Sache zu sagen weil ich das wahrscheinlich jetzt nur einmal bekomme.
01:05:54: diese Chance Es ist eine etwas persönlichere Sache.
01:05:57: ich habe wie gesagt in meinem umfeld bisschen rumgefragt.
01:06:00: So was würde man in Herbert Grönemeyer fragen?
01:06:02: und ich habe auch meinen Vater und mein Bruder gefragt, was ich dich denn fragen könnte?
01:06:06: Mein Vater ist wie gesagt großer Fan.
01:06:07: Mein Bruder kennt zumindest deine Musik sagen wir mal so.
01:06:11: Ich muss sagen... Der Bruder geht
01:06:12: zu oft zum Osteopathen!
01:06:13: Genau
01:06:13: richtig, mein Brudder ist mein Osteopat.
01:06:17: Bruder
01:06:18: macht keinen Fehler.
01:06:19: Nein auf jeden Fall haben die alle beiden gesagt wenn du Herbert Grünemeyern siehst bitte danke ihm mal ganz herzlich für den Song ... der Weg.
01:06:29: Und da möchte ich gerne sagen, eine Person die ein sehr großer Fan von dir gewesen ist, ist meine Mutter und hat immer Mensch gehört, hat durch die Wohnung getanzt... ...und hatte eine fantastische Zeit dabei.
01:06:39: Ich glaube einer der einzige Künstlerinnen, die dir das Wasser reichen konnte war Deido,... ...die war ganz oben mit dabei.
01:06:44: Es war schon immer der ganz klare Sing-Sang, dass sie gesagt hat auf meiner Beerdigung soll man das Lied Der Weg laufen.
01:06:52: Leider war es dann im Jahr zwei Tausend vierzehn so weit, dass diese Beerdigungen kommen musste.
01:06:56: Und es lief der Weg!
01:06:57: Das war ... hart auf jeden Fall, aber hat uns als Familie auch irgendwie mit diesem Song zusammengeschweißt und die Erinnerung.
01:07:05: Und deshalb soll ich dir stellvertretend nicht nur für mich, sondern für die vielen lieben Dank für den Song!
01:07:09: Ich glaube und das sage ich deshalb auch hier im Podcast und nicht abseits der Kamera, ich glaube ich spreche für viele Leute da draußen... dass das ein Song ist, der viele Leute an dieser Stelle getroffen hat?
01:07:20: Ich meine du hast ihn ja nicht uns geschrieben, sondern aus einer sehr persönlichen Geschichte von dir.
01:07:26: Und trotzdem ist er jetzt das für andere Leute geworden und das ist ein schönes Zeichen was Musik bewirken kann und was das für eine Wirkung haben kann.
01:07:34: Deshalb vielen dem Dank!
01:07:35: Ich glaube wenn meine Mutter das heute sehen könnte wäre sie nicht nur sehr überrascht dass wir hier sitzen sondern auch ein bisschen stolz und deshalb vielen dem dank dafür.
01:07:43: Das war mir noch wichtig zu sagen
01:07:44: Das ist traurig, aber auch sehr lieb.
01:07:47: Danke.
01:07:48: Ich habe noch eine weitere kleine Frage und zwar die geht auch ganz schnell dann hätte ich das auch in meinem Kopf quasi abgehakt und zwar wir hatten schon diverse Gäste und Gästinnen bei uns.
01:07:58: im Podcast stellen uns diese Frage immer wieder zwischen Niklas und mir fast wöchentlich gucken wie was wir optimieren könnten Aber bin immer wieder neugierig wie andere Leute dass für sich definieren und vor allem finden.
01:08:13: Und das ist dann so eine offene Frage, die ich jetzt gerne stellen würde... Herbert!
01:08:17: Bist du glücklich?
01:08:19: Jetzt über euch beiden, wie die Sendung.
01:08:23: Ich war jetzt gerade überlegen, fragt er mich jetzt hoffentlich nicht, was ihr noch verbessern müsst an der Sendung
01:08:29: oder
01:08:30: ob ich glücklich bin.
01:08:32: Ja, ich denke, ich bin glücklich wenn man Glück als das bezeichnet, dass immer wieder Momente hoch ploppen am Tag wo man sagt Das ist schön.
01:08:41: Aber glücklich sein heißt nicht, dass das ein latenter Dauerzustand ist sondern da gibt es natürlich immer Momente und Einbrüche oder Erinnerungen oder Dinge die da reinschneiden wo man eben nicht glücklich ist.
01:08:55: aber grundsätzlich finde ich, ist das Leben ein wunderschöner Film und die Menschen, die ich kenne, dass ich sie kennenlernen durfte und immer noch mit denen zusammenleben darf.
01:09:05: Also nicht nur meine Familie, auch meine Freunde und alle in der Umgebung... Und auch das Land wo ich lebe, also auch die Menschen da, die alle zusammen, finde ich sind es wert, wenn man... Ich bin sicherlich, sagen wir mal sozial in einer wesentlich günstigeren Situation als viele anderen Menschen.
01:09:20: Das muss man ja auch klar sein habe ich schon viele Momente am Tag, wo ich sage ja ... Ich kann mich glücklich schätzen.
01:09:30: So will ich sagen und bin dann auch glücklich.
01:09:32: so will ich das vielleicht gleich so beschreiben aber mir trotzdem gibt es auch viele Dinge die mich nicht glücklich machen.
01:09:38: so ist nicht.
01:09:39: Aber grundsätzlich würde ich sagen hab ich Bin ich im Moment in einer sehr glücklichen Situation Und weiß das auch zu schätzen?
01:09:47: Ich find's schön dass du Gerade diesen Spagat gemacht, dass zwischen der Frage ob du glücklich bist.
01:09:53: Dass du die nicht immer mit Ja beantworten kannst zu sagen Glück besteht nicht für immer sondern es ist so ein bisschen der Spagate des Lebens zwischen traurigen Momenten schön Momente und grundlegend dann aber sagen zu können all das macht das Leben lebenswert.
01:10:07: und deswegen vielen Dank Nicht nur an diese Worte Sondern auch für deine Zeit dass wir hier zusammenkommen konnten.
01:10:14: er hat uns wirklich sehr gefreut, nach wie vor gehen wir wahrscheinlich dann auch heute aus dieser Podcast-Folge.
01:10:20: Sehr happy hier raus und schön dass es heute geklappt hat.
01:10:25: Ja gleichfalls, vielen Dank!
01:10:26: Danke sehr!
01:10:27: Vielen lieben Dank an euch alle die hier heute zugehört haben.
01:10:31: Es war eine gute Zeit.
01:10:32: ich hoffe ihr konntet ein bisschen was mitnehmen.
01:10:34: Ihr wisst jetzt ein kleines bisschen.
01:10:35: Was könnt ihr tun?
01:10:37: Wie viele Handys brauche ich um sehr schnell sehr reich zu werden?
01:10:41: Gut das wir diese Tipps noch mitnehmen konnten Und wir würden uns natürlich sehr, sehr freuen, wenn ihr diesem Podcast-Kanal ... Ihr wisst es.
01:10:48: Vielleicht eine fünf Sterne Bewertung da lassen würdet?
01:10:50: Dann macht vielleicht Herbert Grönemeyer bald auch Werbung für euer Unternehmen!
01:10:53: Ja, schickt
01:10:55: dich Werbe für alles!
01:10:56: Sehr gut!
01:10:56: Perfekt dass wir das mal hören durften und lasst auch noch gerne ein Abo da auf diesem Account.
01:11:01: Das würde uns erhelfen denn jetzt wisst ihr von Spotify kriegen wir das Abo nicht.
01:11:06: In diesem Sinne vielen lieben Dank.
01:11:08: Danke Herbert!
01:11:09: Danke auch!
01:11:10: Bis nächste Woche Tschüss.
01:11:12: Da bin ich schon wieder
01:11:15: da!
01:11:15: Und wir singen so jetzt ... Wir singen!
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