232. Das Klötenherz umhüllt von Glitzer – Staffelfinale
Shownotes
Dieses Finale passt in keinen Rahmen! Die fünfte Staffel Dudes endet so, wie ihr sie (angebliche) 49 Folgen lang geliebt und gelebt habt. Mit einem kunstvollen Ausflug in die Intimzone, einer Gabel Pudding, einem spanischen Affen der Nudeln isst, einem besonderen Comic aus Manhattan, einem Rückblick ins abstruse Jahr 2025 und einem unverhofften Geschenk, das zur buchstäblichen Zerreißprobe wird. Mit einem weinenden, aber mindestens drei lachenden blicken wir in die Zukunft! Dudes will be back! Aber wann nochmal genau?…
📲 Abonniere HIER den Kanal von Niklas & David auf WhatsApp
Folge Niklas & David auf Instagram
dudes. Der Podcast auf Instagram
Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte!
Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio!
Transkript anzeigen
00:00:03: Hallo Niklas.
00:00:04: Hallo David.
00:00:05: Hallo Dutz.
00:00:06: Der Kai hier.
00:00:06: Eine kleine Memo zum Staffelfinale.
00:00:09: Ich höre jeden Tag.
00:00:10: Wahrscheinlich mehrere Stunden, auch beim Arbeiten, euren Podcast.
00:00:14: Und vor allen Dingen auch im Gym, wo es dann doch ganz häufig vorgekommen ist, dass ich mir fast die Handelstange über den Kopf geschlagen habe.
00:00:20: Es ist einfach nur lustig, es ist spannend, es ist deep.
00:00:24: Einer meiner liebsten Momente dieses Jahres war tatsächlich eure Show in Köln.
00:00:29: Allerdings war der Moment, als der Clip ablief, wie euch ein Nipple-Pacing-Hapt stechen lassen, für meinen Kopf ein bisschen zu viel.
00:00:38: Und ich war kurz knocked out.
00:00:39: Ihr seid so die Freunde, die mit einem am Tisch sitzen, wenn es einem schlecht geht.
00:00:43: Und auch vor allem dann, wenn es einem gut geht.
00:00:45: Und das ist, glaube ich, manchmal gar nicht so bewusst.
00:00:48: Ihr habt mich in den schwersten Stunden meines Lebens begleitet und in den schönsten Stunden.
00:00:51: Ihr seid wirklich schon so lange meine Alltagsbegleiter.
00:00:54: Und ich
00:00:54: möchte euch nicht
00:00:55: missen.
00:00:56: Vielen, vielen Dank für all die Phasen,
00:00:57: durch
00:00:57: die ihr mich schon begleitet und getragen habt.
00:01:00: Wenn ich euch beiden zuhöre, dann ist es erstens so, als würde ich guten Freunden zuhören.
00:01:05: Aber es ist auch so ein bisschen so, dass ihr mir ... Hoffnung zurückgeht, was die Gesellschaft angeht.
00:01:11: Und es riecht toll, ihr breichert mein Leben, ihr breichert das Studium, das ich mit euch irgendwie erleben darf.
00:01:16: Ich finde es total großartig, dass ihr viel über mentale Gesundheit redet, dass ihr euch auseinandersetzt.
00:01:25: mit Generationsfragen.
00:01:27: Ich fand eure Folge mit Horst Lichter zum Beispiel grandios.
00:01:31: Und das gibt mir immer Hoffnung, dass wir vielleicht doch auf einem guten Weg sind miteinander.
00:01:39: Ich sage es euch ganz ehrlich, ohne du.
00:01:42: macht weiter so.
00:01:43: ich für euch super gerne bleibt wie ihr seid.
00:01:45: seid lieb zueinander wie ihr es auch immer sagt und wir hören euch wir sehen euch wir lieben euch wir warten auch gerne auf euch auch wenn jede pause immer wehtut.
00:01:55: aber wir sind anhalteszeit und macht bitte für immer immer so weiter.
00:02:09: ja was soll man sagen?
00:02:11: vielen vielen vielen vielen dank für diese Lieben Worte für die zahlreichen Memos, die uns erreicht haben.
00:02:17: This goes right in the fields.
00:02:21: Immer wieder sehr schön, eure Stimmen zu hören und mal zu hören, wo wir euch so begleiten durften, was ihr mit uns erlebt habt, was das für euch bedeutet, dieser Podcast.
00:02:31: Das ist sehr schön, weil wir jetzt wieder ein Jahr am Stück kontinuierlich fast jede Woche hier reingesendet haben und das ist jetzt auch mal zurückschalt.
00:02:40: ... ist ein sehr schönes Gefühl.
00:02:41: Wir haben ein Jahr durchgeschöppt, ne?
00:02:43: Ein Jahr hat zweiundfünfzig Wochen.
00:02:45: Wenn wir jede Woche eine Folge hochladen, dann haben wir ... ... zweiundfünfzig Folgen hochgeladen.
00:02:49: Exklusive natürlich der ... ... voll der Wochen ... ... im Januar.
00:02:54: Das weiß ich nicht, ob meine Mathematik richtig oder falsch ist ... ... oder die Mathematik von den Leuten, die uns diesen Preis gegeben haben.
00:03:00: Was?
00:03:01: Was?
00:03:02: Was ist das?
00:03:02: Der Glas dieses
00:03:03: Paketes für dich.
00:03:04: Was?
00:03:04: Und
00:03:05: dieses Paket ist für mich.
00:03:06: No way, ich halte ein schwarzes Mathe, eine schwarze Mathe Box in der Hand.
00:03:12: Sie ist sehr schön, wenn man so drüber fühlt, ist sie sehr schön.
00:03:14: Und an der Seite türmt dann doch relativ auffällig eine Aufschrift Spotify.
00:03:22: Holy damn, das ist ja wunderschön.
00:03:24: Okay, ich hab die Box geöffnet, David, du hast sie auch geöffnet.
00:03:27: Und drin ist ein wunderschöner Glas Kubus, in dem unser ... Podcast-Emblem ist und drüber steht.
00:03:35: Danke für neunundvierzig Folgen.
00:03:37: Das
00:03:37: ist ja wunderschön.
00:03:38: Jetzt habe
00:03:38: ich natürlich das Ganze mit so einer Rechnung schon aufgemacht.
00:03:40: Jetzt haben ganz viele Leute da draußen, alle du zu den Diener draußen, haben schon ihre Bleistifte, ihren Kuli, ihren Ratzefummel gezückt und schreiben hastig, hastig, hastig schon Sachen auf dem Blattpapier, um der Rechenaufgabe nachzugehen.
00:03:54: Das haben wir von Spotify bekommen.
00:03:56: Das ist sehr nett.
00:03:56: Die
00:03:56: haben sich bedankt.
00:03:57: Für unseren
00:03:58: Content.
00:03:59: Danke, danke.
00:04:00: Sie
00:04:00: hätten auch eine Memo einschicken können.
00:04:02: Just saying.
00:04:02: Irgendwas nettes hättet ihr mal sagen können.
00:04:04: Anstatt uns hier wieder mit irgendwelchen geilen Goodies abzuspeisen.
00:04:07: Gern geschehen Spotify, genau.
00:04:09: Ihr habt es natürlich recht leicht gehabt dieses Jahr.
00:04:12: Also ihr nehmt wahnsinnig viele Streaming-Zahlungen ein.
00:04:16: Die Geldflüsse gehen schön in die Tasche von Spotify.
00:04:19: Musikerinnen und Musiker kriegen nicht so viel Geld.
00:04:21: Wir Podcast kriegen von Spotify auch gar nix.
00:04:23: Doch, wir haben ein kleines Glas, ein kleines Glas.
00:04:25: Ein Stück Plastik
00:04:26: haben wir, schon den willkommen.
00:04:28: Ihr seht aufmerksam, vielen Dank, ihr wisst Bescheid.
00:04:30: Wenn ihr jemand von Spotify zuhört.
00:04:32: Unwahrscheinlich.
00:04:35: Nee, was schön, erst mal wieder hier zu sein.
00:04:37: Auch die ganzen Stimmen gehört zu haben.
00:04:39: Wir danken euch, Johannes Bekerner.
00:04:41: Hätte wahrscheinlich auch Danke Muschi gesagt, Oschi natürlich.
00:04:43: Und das ist mein persönlicher TV.
00:04:46: Moment des Jahres gewesen, der jetzt kurz vor Ende des Jahres erst reingeschledet kam.
00:04:50: Uschi Glas war in einer Spendengala zu Gast und Johannes Bekerner wollte ihr dann danken für ihre Zeit, für ihre Taten und hat sich vielleicht hinteraus eventuell ganz kurz ein bisschen versprochen und hat nicht Uschi gesagt.
00:05:09: Sondern?
00:05:09: Muschi.
00:05:10: Das ist witzig.
00:05:11: Das war sehr witzig.
00:05:12: Das
00:05:12: ist wirklich witzig.
00:05:13: Das
00:05:13: war sehr gut.
00:05:13: Das ist ein großer
00:05:14: Lacher, auch für groß und klein.
00:05:16: Auf jeden Fall.
00:05:17: Und ich finde das auch sehr menschlich, dass ein Moderationsass wie ein Johannes B. Kerner dann auch mal ein Flüchtigkeitsfehler macht und sich leider... freutsche, freutsche, freutsche Versprecher reinholt.
00:05:28: Und ich hab ein paar davon mitgebracht, Niklas.
00:05:30: Und jetzt würde ich ganz kurz einfach nur mit dir versuchen, durchzugehen, ob du dich noch an diesen Internet-Trend erinnerst.
00:05:37: Ach, hey.
00:05:37: Oder ob du sagst, Moment, was war das denn?
00:05:40: Ganz kurze Frage vorweg.
00:05:41: Fühlst du dich ready, das Jahr abzuschließen?
00:05:43: Fühlst du dich ready, eine Schleife um das Jahr zu machen?
00:05:45: Bist du bereit ins neue Jahr?
00:05:47: hier hinüber zu gehen.
00:05:49: Ja, ein neues Jahr triggert mich gar nicht so.
00:05:51: Ich finde es gerade, wollen wir nicht mal ganz kurz erstmal eben hier kundtun und walten lassen, dass das gerade Staffelfinale ist.
00:05:58: Also wir rutschen hier gerade so rein und durch.
00:06:01: Das ist tatsächlich die letzte Folge der Staffel.
00:06:03: Stimmt auch.
00:06:03: Das ist das große Staffelfinale von DUDS, zwei tausendfünfundzwanzig.
00:06:07: Das ist für mich eher tatsächlich ein Meilenstein.
00:06:11: Wir halten ja jede Woche unsere kleine Therapie-Sitzung.
00:06:13: Die brauch ich ja Woche für Woche.
00:06:15: Das heißt, wenn die fehlt, ist das nicht so schön.
00:06:18: Deshalb, das wird fehlen, ihr werdet natürlich fehlen.
00:06:20: Und fürs neue Jahr bin ich total offen, wo es hingeht.
00:06:24: Ich habe tatsächlich keine großen Zukunftsprognosen, keine großen Pläne mir gemacht.
00:06:28: Wir haben letzte Woche schon darüber gesprochen, dass wir keine gigantischen Vorsätze haben, außer dass wir vielleicht sagen, hey, es wäre schön, wenn viele Dinge so bleiben, wie sie sind.
00:06:35: Und das ist mein Credo zum neuen Jahr.
00:06:37: Ja, fair.
00:06:38: Ich kann ganz ehrlich sagen, meine Festplatten sind für's Jahr zwölfundzwanzig voll.
00:06:43: Ich sag das deswegen, weil, und wie ich finde, in diesem Jahr war wieder mal so viel.
00:06:50: Ich find's absurd, in welcher Zeit man Dinge erleben kann und soll.
00:06:55: Und mittlerweile ist es ja taktiklich, der Fall durch Internet, durch das schnellige Leben.
00:06:59: Da ist ja so wahnsinnig viel passiert.
00:07:01: Wenn ich jetzt mit meiner Oma spreche zum Beispiel und wir gucken alte Bilder an und dann sagt meine Oma, ach!
00:07:06: Das war in ... ... da ist dein Vater zur Welt gekommen, der kleine Bub auf meinem Arm, hier links, das bin ich übrigens, der kleine Bub auf meinem Arm, das ist dein Vater.
00:07:16: Und hier waren wir in der XY-Straße und haben da unser Haus gebaut.
00:07:19: Dann ist das das Jahr für Sie gewesen, in dem Jahr, in dem Sie das Haus gebaut haben.
00:07:24: Und jetzt blicke ich zurück, des Jahr ... ... was haben wir alles erlebt?
00:07:33: Das ist für dich so ein Happening des Jahres?
00:07:35: Das ist doch
00:07:35: crazy, oder?
00:07:36: Das war wahnsinnig einhebend mit überall die ganzen Merchandise.
00:07:38: Ich dachte, das kann mit dem Happening
00:07:39: was Besonderes war für dein Leben irgendwie oder so.
00:07:42: Hast du nicht Greg gesagt, deine Oma hat gesagt, in dem Jahr hat sie ihr Haus gebaut?
00:07:45: Ja.
00:07:46: Und dieses Jahr hatten wir Tell him Brainrod.
00:07:49: Ist ein Equivalent zu Haus bauen.
00:07:51: Steh, okay, okay.
00:07:52: Ja, verstehe, okay.
00:07:55: Ich komme wahnsinnig dumm vor, wenn ich das jetzt zu reproduzieren, in der Hoffnung, dass irgendwann sagen, ja, vielleicht habe ich das schon mal gehört.
00:08:03: Das reicht mir auch nicht.
00:08:04: Entweder ihr habt es gehört oder nicht.
00:08:06: Ich habe zum Beispiel auch ein Happening.
00:08:08: Da bin ich auch sehr froh, dass wir uns dieses Jahr dieser Thematik angenommen haben, weil ich mir gedacht habe, was hätten wir?
00:08:15: Was hätten wir für ein Leben geführt, hätten wir das nicht rausgefunden.
00:08:17: Ja, also wie wären wir, und da auch die Frage, wie wären wir in das nächste Jahr rübergegangen, ins Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im
00:08:27: Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr,
00:08:28: im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr.
00:08:35: Turns out, wir haben erst mal rausgefunden, wie man Pudding mit Gabel ist.
00:08:38: Ist doch
00:08:38: auch gut.
00:08:39: Aber es wirkt jetzt so ein bisschen so, als hätten wir viel erlebt und nichts.
00:08:42: Das Jahr war voll.
00:08:42: Ich sag's, wie's ist.
00:08:44: Direkt davon gefolgt von natürlich.
00:08:45: Und jetzt bin ich auch schon wieder fast traurig, denn viele Leute haben da waren sich viel Geld reingesteckt in der Hoffnung, dass es natürlich eine lange friske Investition sein könnte.
00:08:54: Aber ich glaub, der Hype ist over.
00:08:56: Mittlerweile wieder.
00:08:57: Und zwar, ich sprech von Labubus.
00:08:59: klingt wie Corona, so ein bisschen, ah, ja, stimmt, das ist ein Labubus, ja, stimmt, da kann ich mal noch dran erinnern.
00:09:04: Es sind ja wahnsinnige Preise aufgerufen worden, dass ich mir denke, gut, dass wir das rausgefunden haben.
00:09:08: Da jetzt eine ganz kurze Frage, das war jetzt kein Ding von dem Jahr zwanzig, weil es sich zu groß war, nicht so groß wie die anderen Sachen, die ich gerade angesprochen habe, ist aber auf jeden Fall ein Ding in meinem Feed gewesen, was jetzt jüngst sehr häufig vorkam.
00:09:21: Und zwar, und da bin ich jetzt gespannt, ob du das kennst, Ich schäme mich ein bisschen dafür, dass der Instagram-Algorithmus mir das vorschlägt.
00:09:30: Es ist ein KI-generierter Affe, der ASMR-artig Nudeln ist, spanisch redet.
00:09:39: Ich verstehe nicht und er schmatzt die ganze Zeit und sagt irgendwas.
00:09:44: Ich kann jetzt kein Spanisch direkt nachmachen, aber Patatas ist ein Wort, das er sehr häufig sagt.
00:09:51: Nein?
00:09:51: Noch
00:09:52: nie.
00:09:52: Eine
00:09:52: komplette Lehre bei dir.
00:09:54: In den Augen nichts.
00:09:55: Ich kenne das leider nicht.
00:09:57: Auch nicht.
00:09:58: Also in deinem Feed war das deine Lebensrealität.
00:10:00: Aber ich glaube, dass dann doch jeder Feed irgendwie unterschiedlich ist.
00:10:03: Wer ist da der Affe, frage ich mich, oder?
00:10:05: Wer ist
00:10:06: der Lingweenie-Essen nachverahmende?
00:10:08: Ja,
00:10:08: okay.
00:10:08: Dann über die K-Pop-Demon-Hunters brauchen wir wahrscheinlich auch nicht sprechen.
00:10:12: Auch nicht, ne?
00:10:13: Nee.
00:10:13: Davon gibt's auch wahnsinnig viel... Ist auch... Okay, kommen wir zur nächsten Challenge.
00:10:18: Und das ist, haben wir aber auch schon selber auch mal aufgegriffen, Six-Seven.
00:10:22: Six-Seven, ja.
00:10:23: Six-Seven.
00:10:24: Und Six-Seven finde ich... Insofern interessant, weil so ein bisschen wie die Musik bei einem Film, so ein bisschen wie das letzte Bild bei einer Serie oder bei einem, bei was auch immer, das bleibt ja meistens in Erinnerung.
00:10:38: Und jetzt ist Six-Seven fast schon leider so ein bisschen das, so das letzte, was wir im Jahr zweitensundzwanzig erleben dürfen.
00:10:47: Aber ist das was Schlechtes?
00:10:49: Also, dass das Jahr darauf endet auf dem Ton?
00:10:51: Nee, nicht direkt schlecht, es ist nur quasi die ... die die Bestätigung, dass Internet-Trends richtig leer sein können.
00:10:59: Und man so ein bisschen fraglich aus diesem Jahr rausgeht, um zu sagen, ich hab's immer noch nicht gerafft.
00:11:04: Jetzt bleibt mir bei dieser Auflistung von verschiedenen Dingen, von denen ich weniger kannte, nur eine große Frage.
00:11:12: Hast du nicht letztens dein Instagram komplett bereinigt, damit dir nicht so viele Leute und Sachen auf den Piss gehen?
00:11:17: Es scheint aber dich trotzdem noch ziemlich zu verfolgen, das
00:11:20: Internet.
00:11:21: Auf Schritt und Tritt.
00:11:22: Das heißt, ich entnehme dem... Dass du trotzdem dem Internet, also dem Instagram nicht entfliehen kannst.
00:11:27: Nee, das auf gar keinen Fall.
00:11:28: Witzigerweise, jetzt vor ein paar Tagen, am sechsundzwanzigsten zwölften, kam eine Folge raus von Barbourie und Racas.
00:11:38: Da war ich ganz kurz zu Gast bei Ariana Barbourie und Judith Racas und wir haben auch so ein bisschen über Neujahrsvorsätze gesprochen.
00:11:43: Da meinte ich auch, dass ich keine ... Prägnanten und ihre Neujahrsvorsätze habe, weil, wie wir auch schon gesagt haben, wenn ich etwas verändern möchte, warum immer so lange warten, warum nicht jetzt direkt etwas ändern?
00:11:52: und habe aber irrewitzigerweise auch gesagt, ich möchte, und das ist so mein einziger Neujahrsvorsatz finde ich sehr, ich möchte im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Vielleicht sogar zum Glück.
00:12:12: Sonst wäre es eine traurige Gesellschaft, in der man heutzutage leben würde.
00:12:16: Aber ich hab gemerkt, ich folge niemandem mehr.
00:12:19: Ich krieg wahnsinnig wenig mit.
00:12:21: Seit August ist mein Instagram-Account auf null runtergefahren.
00:12:24: Alles ist gemuted.
00:12:25: Ich krieg nur Scheiße reingespielt.
00:12:27: Und um wirklich proaktiv bei den Leuten reinzuschauen, was jetzt der Wanderurlaub in den Bergen oder wieder ausgesehen hat vor letzte Woche, muss ich quasi zu dem Profil rübergehen und die Story aktiv gucken.
00:12:38: Ich hab gemerkt, dass verschiedene ... Kreise gar nicht negativ gemeint, aber so eine gewisse Internet, einen gewissen Internet-Konsum voraussetzen.
00:12:45: Wenn ich dich jetzt sehe und ich frag so, und wie war's am Wochenende, sagst du, ja, ich war ja Wandern.
00:12:51: Da müsste ich nachfangen, ach du warst Wandern, das weiß ich ja alles gar nicht, muss wahnsinnig viel mehr Information reinholen, wohingegen alle anderen sagen können, ach ich hab gesehen, ihr hattet schlechtes Wetter, ah schade.
00:13:00: Ich hab gedacht, wo, wo, wo, woher weißt du, dass die schlechtes Wetter hatten, wo sind die überhaupt gewesen und hängen krass hinterher und offensichtlich kriege ich Sachen reingespielt, die mich nicht weiterbringen?
00:13:11: Ja, ich glaube, reduzieren ist wahrscheinlich gut.
00:13:13: auf null gehen mit seinen Leuten, denen man nicht folgt, ist ja auch ein bisschen hart.
00:13:17: Ich glaube, jeder Mensch hat zumindest eine Hand vor Leute, wo man wirklich sagt so, ich sehe auch gerne, was die machen.
00:13:23: So mich interessiert das, das ist vielleicht auch gut für mich, das zu wissen.
00:13:27: Deshalb, ich glaube, von null kann man ja gut in so eine reduzierten Kreis reingehen.
00:13:31: Muss ja nicht wieder sechshundert Leuten folgen, sondern folgen wir dann am Ende.
00:13:34: Hundert?
00:13:35: Und wenn du bei den hundert Leuten, denen du mal folgen willst, vielleicht noch Platz hättest für eine Person, würde ich dir vielleicht noch eine Person empfehlen.
00:13:42: Nee, ist voll.
00:13:43: Nee, ich glaub für die Person hast du noch Platz.
00:13:45: Jesus.
00:13:46: Es kommt dem relativ nah an.
00:13:48: Da bin ich mal sehr gespannt.
00:13:50: Also, es ist eine Person, die betreibt nämlich Kunst.
00:13:53: Es ist ein Künstler von Instagram.
00:13:55: Der wurde mir letztens reingespielt und jetzt können wir sehr uns da so nachträglich drüber streiten, wie gut mein Algorithmus funktioniert oder auch nicht.
00:14:03: Ich war aber ganz froh, dass ich auf den gestoßen bin.
00:14:05: Das mag ich jetzt gleich erst mal verwirren.
00:14:06: Im ersten Moment, wenn ich dir die Bilder zeige, weil die nicht mal besonders gut gemalt sind.
00:14:11: Und
00:14:11: gut ist ja immer so ein bisschen im Auge des
00:14:13: Betrachtens.
00:14:14: Man kann schon bei manchen Sachen, bei manchen Sachen kann man schon sagen, ist nicht so gut gemalt.
00:14:18: Find ich auch okay.
00:14:19: Mona
00:14:20: Lisa, crazy oriented.
00:14:22: Ich bin ja sowieso, ich muss ehrlich sagen, das ist nur meine private Meinung.
00:14:26: Braucht er mir keinen Stein für einen Kopf werfen.
00:14:28: Aber ich finde, manchmal kann man schon zu Dingen auch für sich selber in Urteil fällen.
00:14:33: Ähm, das ist ja so, wenn Leute sagen, so, niemand ist hässlich, dann würde ich sagen, na ja.
00:14:39: Weiß nicht, ne?
00:14:40: Wenn das Kind halt ankommt mit dem Bild, was es gemalt hat für die Eltern und man guckt drauf.
00:14:45: Man kann wirklich nix erkennen.
00:14:46: Und das Kind sagt, das ist Mama, Papa, die Sonne und ein Auto.
00:14:50: Und du kennst weder Mama, noch Papa, noch eine Sonne und noch ein Auto.
00:14:53: Find ich's völlig okay für sich selber.
00:14:56: Bestenfalls aus Respekt zum Kind, hinter dem Rücken des Kindes zu sagen, Wahnsinn.
00:15:00: Das ist ein wirklich richtig schlecht gemaltes Bild.
00:15:03: Also ja, ich würd's dem Kind jetzt nicht persönlich sagen, das hat jetzt mit Empathie
00:15:06: zu tun.
00:15:07: Genau, aber schön snitchen, hinten rum, dann mit der Marm.
00:15:10: Kannst du dann sagen, Alter, krass, unser Kind kann richtig beschissen malen.
00:15:12: Finde ich okay.
00:15:13: Dann könnte man natürlich jetzt auch sagen, nein, das ist ein besonderes Kind, das sieht in der Sache was anderes.
00:15:18: Nee, das ist einfach ein schlecht untalentiertes Kind.
00:15:21: Ein schlecht malen.
00:15:22: Andere Kinder können besser malen.
00:15:23: Die
00:15:23: Frage, wie hoch der Anspruch ist, dass es Kind schon dann ab dem, wann auch immer das Alter dann ist, richtig gut malen könnte.
00:15:28: Oder ob man einfach nur die grobmotorischen Fähigkeiten des Stifthaltens apprischattet, um zu sagen, da ist etwas auf dem Papier liegen geblieben.
00:15:37: Und es ist nicht ein A-A.
00:15:39: Kein Stinker gemacht dieses Mal.
00:15:40: Ganz
00:15:40: kurz.
00:15:41: Toll gemacht.
00:15:42: Wenn das der Leistungs... Also wenn das das Leistungslevel ist, auf dem wir uns bewegen, dass man sagt, gut wenigstens das Kind nicht aufs Blatt geschissen.
00:15:47: Ja, ich lass meine Kinder nur mit Scheiße malen.
00:15:49: Das
00:15:49: ist okay.
00:15:50: Dann wiederum kannst du ja nicht mehr weiter nach unten gehen, dann weißt du, man ist unten angekommen.
00:15:53: Ja, und
00:15:54: vor allem das ist das Werkzeug, was die Kinder selber mit dabei haben.
00:15:59: Die
00:15:59: Farbe der Natur.
00:16:00: Ganz genau.
00:16:01: Braun.
00:16:02: Braun und König.
00:16:03: Mit ein bisschen Mais vielleicht.
00:16:05: Gut.
00:16:06: Gut.
00:16:06: Entschuldigung, wer ist denn nun der Künstler, Künstlerin, die dir in den Timeline gespielt
00:16:10: wurde?
00:16:10: Also erst mal, ich zeige dir jetzt Motive und du sagst mir, was du darauf erkennst, also was die Person gemalt hat.
00:16:18: Ist das ein Psycho-Test?
00:16:19: jetzt gerade?
00:16:20: Guckst du, ob du dich so... Wie so
00:16:21: ein Rorschachtest, genau,
00:16:22: ich bin richtig
00:16:23: auf Kind.
00:16:25: Also als erstes, was hat die Person hier gemalt?
00:16:30: Ähm... Ja, erst mal länglich ist hier zwei Augen, vielleicht ein Hase.
00:16:36: Nee, ist ne Schnecke.
00:16:37: Find ich auch schwierig, weil dieser Kreatur fehlt offensichtlich ins Schneckenhaus.
00:16:41: Aber ist
00:16:42: okay.
00:16:42: Auf der Nacktschnecke?
00:16:44: Die haben keinen Schneckenhaus.
00:16:45: Was ist das?
00:16:46: Bisschen schwieriger?
00:16:48: Noch schwieriger als das davor?
00:16:49: Ist eine berühmte Person?
00:16:51: Ja,
00:16:51: blauer Hintergrund, schwarzer Bart, extrem rote Lippen.
00:16:57: Wer könnte das sein?
00:16:57: Ist ne berühmte Person aus Deutschland?
00:16:59: Harald
00:16:59: Glöckler.
00:17:00: Alter, crazy.
00:17:01: Oh
00:17:01: shit.
00:17:02: Sehr gut, sehr gut.
00:17:03: Was ist das?
00:17:05: Das ist wie so ein Wolf, hat aber ein goldenes Horn und eine Brille vielleicht.
00:17:14: Könnte der Wolf von Stevitchen sein?
00:17:17: Nee, ist ein Einhorn.
00:17:18: Stevitchen
00:17:19: hat ja kein Wolf, ne?
00:17:20: Dieses Tier, komm, das machen wir noch.
00:17:22: Das Tier, was ist das?
00:17:23: Wo war der Wolf nochmal?
00:17:24: Ist der Wolf im
00:17:25: Siebengeist
00:17:26: an?
00:17:26: Rotkäpfel.
00:17:27: Das ist ganz klar, das ist so ein Geistbock.
00:17:30: Das sieht sehr ähnlich zu dem von Narnia.
00:17:33: Nee,
00:17:33: ist ein Tier, was wir auch sehr geliebt haben, auch bei uns im Podcast.
00:17:36: Es war schon öfter mal Thema.
00:17:38: Nee.
00:17:39: Bisschen
00:17:39: nichiges Tier.
00:17:40: Äh, ein Labubu.
00:17:41: Nee, ein Capybara.
00:17:43: Das ist ein Capybara?
00:17:44: Schlecht
00:17:45: getroffen.
00:17:45: Viel zu lange beinahe.
00:17:46: Hier gibt's noch die Raupenimmersatt.
00:17:48: Völlig egal.
00:17:48: Hast jetzt ein paar Bilder gesehen.
00:17:50: Wie würdest du sagen, wenn du jetzt Leuten den künstlerischen Stil beschreiben müsstest, sind die gemalt?
00:17:57: Es ist ... Farbenfroh oftmals, eine gewisse Tupf, eine Tupftechnik wurde verwendet, also mit sehr viel Druck und wiederholten Formen gemacht.
00:18:09: Also das hätte jemand irgendwie wie ein Kartoffeldruck oder sich den Daumen einmal mit Farbe getränkt und hat dann mit seinem Daumen ganz viele Punkte gemacht, um dann diese... Aber
00:18:17: kindliche Motive wahrscheinlich.
00:18:18: Ja,
00:18:18: sehr kindliche Motive.
00:18:20: Gut.
00:18:20: Das ist doch schon mal gut.
00:18:22: Und jetzt, wie gesagt, ist mir ein Feed gespielt worden.
00:18:25: Jetzt fragst du dich natürlich, was soll dieser Mumpet?
00:18:27: Sie alle fragt euch jetzt, ich kann die Bilder nicht sehen, damit beschreibt ihr irgendwelche Bilder von irgendwelchen lustigen Tieren.
00:18:32: Was ist denn jetzt an dieser Kunst so toll?
00:18:33: Ich finde, du hast das ja schon ganz gut beschrieben, wie du diese Kunst wahrnimmst.
00:18:37: Und ganz richtig, ich glaube, die Machart dieser Bilder ist sehr besonders.
00:18:41: Ich spiel euch da draußen jetzt einfach mal ein Video vor.
00:18:45: Und ich glaube, uns reicht der Ton, um zu verstehen, was die Besonderheit an diesem Künstler ist.
00:18:50: Hi, ich bin es wieder, euer Klötengünstler.
00:18:53: Ich habe heute wieder eine kleine Auftragsarbeit für euch mitgebracht, die bei mir gewünscht wurde.
00:18:58: Und zwar sollte ich ein rotes Herz auf rosaren Hintergrund machen.
00:19:05: Ja, so stand ich auch diesmal wieder, nur mit Adiletten am Leib in meiner Badewanne, bemalte meine Hoden und tupfte diese auf die Leinwand.
00:19:18: So ist das schöne Bild entstanden, das den Namen trägt.
00:19:22: Das Klötenherz umhüllt von Glitzer.
00:19:25: Ist das, ist das Klötenherz vielleicht der Erfolgentitel?
00:19:28: Das Klötenherz, das große Stofffinale?
00:19:30: Nee, ich würde sagen, vielleicht nimmt man sich so noch die Länge und sagt, das Klötenherz mit Glitzer, gefüllt mit Glitzer.
00:19:36: Das, meine lieben Freunde, ihr habt es richtig gehört.
00:19:39: Aber du hast es toll beschrieben, dass da irgendwas mit Druck, so ein bisschen wie ein Kartoffeldruck aufs Brack gebracht wurde.
00:19:47: Das ist ein Künstler.
00:19:48: mit dem klangvollen Namen und sehr passend, wie ich finde, der Klötenkünstler.
00:19:52: So heißt auch sein Instagram-Account.
00:19:54: Und das ist eine Person.
00:19:56: Und ich komme mit echter Kunst.
00:19:58: Ich komme mit einem echten Künstler um die Ecke.
00:20:01: In meiner shitty Timeline wird mir wirklich jemand rein gespielt, der wirklich malen kann.
00:20:05: Und du sagst, welcher Algorithmus jetzt der Schlechtere sei und kommst mit Hodenkunst.
00:20:10: Nee, der Klötenkünstler.
00:20:12: Ja, der Hodenkunst betreibt.
00:20:13: Ja.
00:20:15: Genau, das ist der Hodenkünstler, fand ich toll.
00:20:17: Toll, dass man erst mal auf die Idee kommt, sich da so auslebt, ist auch eine kleine Inspiration für euch auch für's nächste Jahr, wenn ihr das Gefühl habt, ihr braucht ne neue Passion, neues Hobby.
00:20:26: Es sind im Ganzen keine Grenzen gesetzt und wir haben jetzt hinterraten ein paar Bilder angeschaut, wo ihr ja schon teilweise erraten konntest, was drauf ist, Harald Lögler zum Beispiel und so.
00:20:34: Und was ich toll finde und wo die Kreativität noch weitergeht, ist, dass der Klötenkünstler seinen Bildern auch Namen gibt, natürlich.
00:20:42: Ein gutes Bild, da stehst du in so einer großen ... So genau, das Klötenherz.
00:20:45: Du stehst in der Galerie davor und guckst dir ein Bild an, dann steht immer diese kleine ... diese kleine gläserne ... diese kleine gläserne Schild an der Seite, wo dann in kleiner Schrift der Titel des Bildes steht.
00:20:55: Oft sehr abstrakt, dass man sich denkt, krass, das hab ich gar nicht erkannt auf dem Bild.
00:20:58: Hier ist es immer ein bisschen eindeutiger, denn wir haben ja gerade zum Beispiel gesehen, das Bild mit der Schnecke, zum Beispiel die Fettsackschnecke, also wegen dem Sack.
00:21:08: Was ich mit dem Sack gemalt ist.
00:21:09: Ja,
00:21:09: sehr gut.
00:21:09: Dann der Harald Klötler.
00:21:11: Oh,
00:21:12: ja, man hätte es kommen sehen.
00:21:13: Ja.
00:21:14: Das fantastische Klöten-Einhorn.
00:21:16: Oh, ich dachte, das wäre ein Wolf, okay.
00:21:18: Ja.
00:21:18: Das freundliche Klöten-Kapibara.
00:21:20: Na klar.
00:21:21: Bisschen eckig der Titel.
00:21:23: Jetzt wird's schon besser.
00:21:24: Die Raupel Klötesat.
00:21:25: Super.
00:21:26: Jetzt kommen wir an, langsam.
00:21:28: Dann kam noch ein Bild, das heißt, der Klöten-Schimpanse.
00:21:31: Okay.
00:21:32: Und jetzt find ich absolut toll.
00:21:34: Ein Klöten-Org im Sonnenaufgang.
00:21:37: Mh, ein Klöten-Ork.
00:21:39: Ein
00:21:39: Klöten-Ork, ja, ist ein Bild von einem Ork mit Klöte gemalt.
00:21:43: Ein Klöten-Ork im Sonnenaufgang.
00:21:45: Der Klöten-Ork ist übrigens das Pondon-Zunat-Golem-Chaya.
00:21:48: Ja.
00:21:50: Und letztes Bild, und das finde ich dann schon wieder da, da wird es rund, die Meeresschild-Klöte.
00:21:54: Sehr gut.
00:21:55: Meeresschild-Klöte.
00:21:57: Ja, ist eine runde Sache.
00:21:59: Ja, und ... Der Typ geht da mit einer wahnsinnigen Selbstbewusstsein ran, dass ich mich fast ertappt fühle, dass ich es komisch finden möchte und befremdlich.
00:22:13: Und dann nimmt er mich doch mit und ich merke, offensichtlich ist das jetzt irgendwie okay.
00:22:19: Erst mal tut er ja keinem Leid und weh.
00:22:23: Deswegen ist das okay.
00:22:24: Er tut ja niemandem mit.
00:22:25: Genau,
00:22:25: das ist erstmal okay.
00:22:26: Das ist ja auch interessant und ich weiß gar nicht, ob ich das jetzt als was Gutes oder was Schlechtes konnotieren möchte, dass das Internet dazu beigetragen hat, dass man Tennessee alles machen und sein kann.
00:22:36: Erstmal.
00:22:38: Und dass irgendwie erst mal okay ist auf irgendeine Art und Weise.
00:22:41: Six-Seven.
00:22:43: Ja, in diesem Kontext, wie wir alle wissen, benutzt man nämlich diesen Sprung.
00:22:46: Ja,
00:22:46: Six-Seven.
00:22:47: Also, das fühlt man dann einfach.
00:22:50: Ich finde es genial von ihm, dass er als Künstler offensichtlich eine... Technik entwickelt hat.
00:22:57: Fraglich, ob er sie wirklich selbst und frei erfunden hat oder vielleicht hatte sich von anderen Klötenkünstlern inspirieren lassen.
00:23:03: Vielleicht gibt es einen Klötenkünstler Verein oder wie wir sagen, Verein.
00:23:08: Eine Klötenkultur, die gelebt wird und geklötet.
00:23:12: Vielleicht auch einer, der das in der Familie getragen hat.
00:23:16: Vielleicht waren alle vor ihm auch schon in der Klötenkunst tätig.
00:23:20: Jetzt wird es genial, dass er sich diese Technik erst mal zugute genommen hat, zugrunde genommen hat und gesagt hat, ich möchte erst mal meister meiner eigenen Klöten werden und kann jetzt unendlich viele Kunstwerke schaffen, weil ich direkt einen ganz viele Filmtitel auch denken musste, die man auch dann auf diese Art und Weise ummünzen könnte.
00:23:42: Wie zum Beispiel die Raubeklöter satt.
00:23:44: So hieß sie, glaube ich.
00:23:45: Er könnte zum Beispiel findet Klöten daraus machen.
00:23:48: Herr der Klöten.
00:23:49: Herr der Klöten.
00:23:53: Lauter sich Sachen.
00:23:54: Klöte
00:23:54: Potter.
00:23:54: Ja.
00:23:55: Bridget Klöten.
00:23:56: Das macht sie einfach viel zu einfach.
00:23:59: Irgendwas nehmen oder so.
00:24:00: Klöten Hill.
00:24:02: Ich glaube, das soll ich sagen.
00:24:04: Kann man dir alles der Hills have Klöten?
00:24:05: Klöten Alleins aus.
00:24:07: Klöten Alleins aus.
00:24:07: Klöten Alleins aus.
00:24:08: Klöten Alleins aus.
00:24:09: Klöten Alleins aus.
00:24:09: Klöten Alleins aus.
00:24:09: Klöten Alleins aus.
00:24:10: Klöten Alleins aus.
00:24:11: Klöten Alleins
00:24:11: aus.
00:24:11: Klöten
00:24:12: Alleins aus.
00:24:13: Klöten Alleins aus.
00:24:14: Klöten
00:24:14: Alleins aus.
00:24:14: Klöten Alleins aus.
00:24:15: Klöten Alleins aus.
00:24:15: Klöten Alleins
00:24:16: aus.
00:24:17: Klöten Alleins aus.
00:24:17: Klöten Alleins aus.
00:24:18: Klöten
00:24:18: Alleins aus.
00:24:18: Klöten Alleins aus.
00:24:19: Klöten
00:24:19: Alleins aus.
00:24:20: Klöten Alleins aus.
00:24:20: Klöten
00:24:20: Alleins
00:24:21: aus.
00:24:21: Klöten Alleins aus.
00:24:21: Klöten Alleins aus.
00:24:24: Klöten Alleins aus.
00:24:24: Klöten Alle.
00:24:25: Ihr seht auf jeden Fall eurer Kreativität.
00:24:27: Ich bin hier noch lange
00:24:27: nicht fertig.
00:24:28: Nee,
00:24:28: nee, ich weiß, es macht es sehr einfach.
00:24:30: Aber ich meine nur, was ich damit sagen möchte ist, guck mal, da ist eine Person, die betreibt da jetzt ein Instagram-Account, wo sie völlig selbstbewusst Bilder malt mit besagtem Hohdensack.
00:24:44: Und es geht irgendwie durch.
00:24:45: Es ist okay.
00:24:46: Ich sehe es, ich verurteile es nicht gänzlich, weil ich mir denke, okay, du hättest.
00:24:51: Und wie wir ja gerade bemerkt haben, kann ich dir diese Bilder zeigen, vorlegen.
00:24:54: Und du findest, es ist im ersten Moment die Kunst nicht befremdlich, weil du nicht weißt, wie sie gemacht ist.
00:24:59: Ob man sie jetzt schön findet oder nicht, darüber lässt sie streiten.
00:25:02: Aber ich find's ja auch jetzt, wo ich weiß, und wie sie gemacht ist, find ich es vielleicht auch nicht mehr befremdlich, weil ich sag, ist okay.
00:25:08: Kunst darf erst mal vielleicht vieles.
00:25:11: Darf Kunst immer alles?
00:25:12: Darüber kann man auch noch mal streiten.
00:25:16: Aber ja.
00:25:17: Gibt es da nicht auch Leute, die Bilder mit ihrem Penis malen?
00:25:20: Also wirklich wie, als hätten sie einen Pinsel, ein Penispinsel, mit dem sie große Gemälde malen?
00:25:27: Gibt es bestimmt auch.
00:25:28: Es gibt alles.
00:25:29: Self-Gas-Mein-Bein-Wetten-Das oder so bestimmt.
00:25:32: Pipi-Casso.
00:25:34: Tobi aus dem Off.
00:25:36: Well done.
00:25:36: Chris geht raus an dich.
00:25:38: Fair enough.
00:25:39: Was wäre deine Kunst?
00:25:42: Was ist das mit welchem Körperteil ich gerne mal was machen würde?
00:25:44: Ich bin zum Beispiel David.
00:25:47: wie du hörst betreib ich hier jede Woche schon Kunst mit der Stimme in dem ich nach draußen schreie.
00:25:56: Schaut mal es gibt einen typen der mal Bilder mit seinen Hoden.
00:25:59: ich
00:25:59: frag dich jetzt einfach auch noch direkt privat persönlich wenn du die Kunst eben nachahmend ausführen würdest
00:26:05: ja
00:26:07: wären deine abdrücke
00:26:09: hariger.
00:26:11: Ich habe kein einziges Haar auf seinen Abdrücken gesehen.
00:26:14: Er scheint einen glattrasierten Hoden zu haben.
00:26:17: Gut, also ich vermute, je nachdem was du malen möchtest, wenn du zum Beispiel die Sonne malen möchtest, hilft es ja, wenn vielleicht ein Paare dran sind, um die Sonnenstrahlen direkt nachzuahmen.
00:26:25: Also ich denke, man sollte sich vorher das Motiv überlegen und dann bleibt einem natürlich die Intimbehaarung.
00:26:30: Dann ist die Dedication natürlich.
00:26:32: um so krasser zu sagen, ich brauche jetzt eher den Buschigeren
00:26:38: Ton.
00:26:41: Zum Beispiel.
00:26:43: Ja.
00:26:43: Das braucht richtig viel Zeit.
00:26:44: Willst du dir mal ein kreatives Hobby aneignen?
00:26:47: So mal irgendwas, das du so sagst.
00:26:49: Judgey.
00:26:50: Nee, so, ich meine, dass du mal ... Bist
00:26:51: nicht so kreativ.
00:26:53: Nee, aber so was du ... Du liest ja auch nicht, so wie ich.
00:26:56: Also, wie ich, weil wir beide nicht lesen, meine ich.
00:26:59: Aber so mal irgendwas, wo du sagst, da muss ich mal kreativ mal.
00:27:02: Ja, ich würde gerne mehr Reisen, Urlaub machen, Sport.
00:27:08: Ist kein kreatives Hobby.
00:27:10: Ich würde gern Klavier spielen können.
00:27:12: Das ist ein kreatives Hobby.
00:27:13: Kann ich aber nicht.
00:27:14: Ja,
00:27:14: könntest aber lernen.
00:27:15: Nee,
00:27:17: sag nicht, was stoppt dich, David.
00:27:19: You can.
00:27:19: Ich hab keine Finger.
00:27:21: Du hast Finger.
00:27:22: Wurstfinger.
00:27:23: Völlig egal, die passen auf die Tasten.
00:27:24: Nee, ich glaube, ich hab Gicht.
00:27:26: Wir tun manchmal die Gelenke weh.
00:27:28: Das
00:27:28: ist eine Ausrede.
00:27:29: Warum tust du es nicht?
00:27:30: Warum tust du es nicht?
00:27:31: Ich hab
00:27:33: keinen Klavier.
00:27:34: Natürlich hast du keinen Klavier.
00:27:35: Das wäre ja auch absurd, wenn du keinen Klavier spielst.
00:27:37: Das wäre doch witzig, wenn du sagen würdest, ich hab das Klavier schon so aus, aber ich spiel nicht.
00:27:42: Ich weiß
00:27:43: nicht, es ist noch nicht so weit gekommen, dass ich mir gedacht hab, nee, das ist jetzt auch noch ... ist okay.
00:27:50: Klavier singen.
00:27:54: Würdest du gerne?
00:27:56: Auch nee, eigentlich nicht.
00:27:57: Nee.
00:27:58: Was
00:27:58: ist das?
00:27:59: Nee, ich glaub, ich würde Leuten krass auf den Sack gehen.
00:28:01: Ich pfeif sehr viel.
00:28:03: Ich pfeif wahnsinnig viel.
00:28:04: Ich geh damit auch schon krass auf den Sack,
00:28:06: weil
00:28:07: ich so eine kleine Pfeife bin.
00:28:09: Aber sonst, ich glaub kreativ, ja, jetzt muss es kommen.
00:28:11: Man muss von der Muse geküsst werden.
00:28:13: Ich weiß nicht, inwiefern man Kreativitäten nun wirklich forcieren kann.
00:28:16: Manchmal braucht man auch diese gewisse Langeweile, um wieder kreativ zu werden.
00:28:21: Man braucht diesen Nullpunkt.
00:28:22: Man muss irgendwie wieder soweit runterfahren, bis die Knospel wieder wächst.
00:28:26: Sonst ist alles im Keim erstickt worden.
00:28:30: Vielleicht mach ich eine Kerze.
00:28:31: Gibt ja diese Kerzensets, die überall im Internet verkauft werden.
00:28:34: Das ist wieder so eine Sache, aber in meinem Algorithmus.
00:28:38: Ja, alles rund um Weihnachten.
00:28:40: Da gibt's so Töpfer-Sets.
00:28:43: Das Töpfer-Set ist, vor letztem Jahr ist jetzt dieses Jahr so ein, hey, mach dir deine eigene Kerze-Set.
00:28:50: So was zum Beispiel.
00:28:51: Das ist dann meine Art der Kreativität.
00:28:53: Ich kauf mir so ein Ding, mach einen Tee, mach auf dem Fernseher so vier Kaminfeuer an.
00:28:57: Nee,
00:28:57: jetzt mach's sich lustig, das mach's doch auch nicht.
00:29:00: Und das ist jetzt nicht kreativ genug oder
00:29:02: was?
00:29:03: Nee, du machst es nicht.
00:29:04: Du baust doch keine Kerze.
00:29:05: Doch, im
00:29:05: letzten Jahr habe ich so einen Herz, habe ich so einen Getöpfer.
00:29:08: Das habe ich ja verschickt.
00:29:09: Habe ich eben im Geschenk.
00:29:11: Habe ich verschickt.
00:29:12: Ja, habe ich hier.
00:29:14: Wie schickt.
00:29:14: Und?
00:29:15: Hat dir das Spaß gemacht zu töpfern?
00:29:16: Ja, ich hab mir Herz gemacht.
00:29:18: Und wo ist danach die Passion für das Töpfern hin?
00:29:21: Ist doch jetzt erst mal egal.
00:29:22: Du hast gesagt, wer hat doch erst mal kreativ?
00:29:23: Nee, ich hab mir nicht gefragt,
00:29:26: was du letztes Jahr ... Ich
00:29:27: hab das bemalt sogar.
00:29:28: Mit meinem Hohensack.
00:29:30: Das
00:29:31: ist nicht wahr.
00:29:31: Das
00:29:32: ist nicht wahr.
00:29:33: Ich weiß, dass du getöpfert hast, aber du hast es nicht mit deinem Hohensack bemalt.
00:29:36: Aber wenn es dir Spaß gemacht hat, das war ja meine Frage, ob du dir für nächstes Jahr ... Vorne möchtest du kreativ etwas anderes anstrebst noch.
00:29:43: Und dann sagst du, ich hab letztes Jahr mal getöpfert.
00:29:47: Ja, stimmt ja auch.
00:29:48: Ja,
00:29:48: das ist ja keine Aussage auf diese Frage.
00:29:52: Was ist denn dein letzter kreativer August, wo du sagst?
00:29:54: Warum?
00:29:54: Das ist doch jetzt kein Ping-Pong.
00:29:57: Möchtest du jetzt nächstes Jahr noch irgendwas... Weiß ich nicht.
00:29:58: ... im Bild malen oder so?
00:30:00: Willst du virtuose Klavier?
00:30:04: Nee,
00:30:04: Vorschlag, kauf doch einfach mal ein Klavier.
00:30:06: Was
00:30:07: ich glaube ich machen möchte ist, ich möchte meine Wohnung mit Bildern eher noch dekorieren.
00:30:11: Schön.
00:30:12: Also Innenarchitektur.
00:30:13: Sehr gut.
00:30:13: Erinnerngestaltung.
00:30:15: Ja.
00:30:15: Der klassische Beruf, wenn Partner, Partnerin krass reich ist und man sich selber um die Wohnungs... Gegenstelle kümmern muss, dann wird man zum ehemaligen Architekt.
00:30:25: Wenn ich jetzt zum Beispiel eine Frau hab, die ist Mies Rich, dann bin ich automatisch Innenarchitekt, weil ich offensichtlich den Krempel meiner Frau so verräumen und verstellen muss, damit es ihr immer noch gefällt.
00:30:35: Ich werde damit ihr Innenarchitekt, obwohl ich selber nichts drauf hab.
00:30:38: Ich hole mir die Inspiration anderer Leute, zum Beispiel hier von meinem Insta-Feed, SixSeven.
00:30:45: Und dann bin ich auf einmal kreativ.
00:30:47: Nicht nur stinkreich, sondern auch kreativ.
00:30:49: Und so möchte ich vielleicht ... Also daher kommt mein Gedanke.
00:30:55: Möchte ich die Wohnung verschönern bei mir zu Hause.
00:30:57: Mit Wandkunst, die ich nicht zwangsläufig selber malen muss.
00:31:00: Das wäre sonst ein bisschen
00:31:01: toll.
00:31:03: Wie würdest du da rangehen, dass du Wandkunst findest, die dir gefällt?
00:31:06: Ich würde tatsächlich so rangehen, dass ich sage, okay, welche Wand braucht denn welche Kunst?
00:31:11: Es soll ein Bild, ein Gemälde, ein Print sein.
00:31:14: Wie groß ist die Wand, wo möchte man die Kunst hinhängen?
00:31:19: Ich habe primär sehr große Wände.
00:31:21: Also freistehende Wände, die sind sehr sauber.
00:31:25: Ich habe sehr weiße Wände.
00:31:27: Die Wände sind sehr hoch.
00:31:29: Hohe Wände.
00:31:29: Weird Flex.
00:31:30: Hohe Wände.
00:31:32: Und da ist es natürlich so, dass es eine gewisse Langeweile, eine gähnende Lehre entsteht und so denke ich mir oftmals, ach, wäre das nicht schön hier mal ein Bild vielleicht aufzuhängen.
00:31:41: Also würde ich zuerst zu einem Künstlerbedarf fahren, was das absolute Maximum an Kreativität sein wird, was ich machen werde.
00:31:48: Ich fahre nur zu dem Künstlerbedarf, da gibt es einen in Köln hier.
00:31:51: Und dann gehst du oben bei dem Künstlerbedarf, ein wirklich guter Tipp, mach das mal wirklich, schreibe mal mit.
00:31:55: Du gehst zu diesem Künstlerbedarf, ich habe den Namen jetzt vergessen, kann ich dir später sagen, fährst du hin und dann ist oben in einem Dachboden, ist so ein Raum, so ein knarzener Dielenboden, ich glaube der ist auch weiß gestrichen, unglaublich schön, clean auch erst mal.
00:32:10: Und da sind ganz viele Regale, da stapeln sich die Berge.
00:32:13: Und überall sind Bilderrahmen.
00:32:15: In allen Größen.
00:32:18: Links, rechts, winklig, gibt's alles.
00:32:20: Ähm, hundert Zentimeter da, siebzig hier, Down on Man Corp.
00:32:26: Und da geh ich durch.
00:32:27: Und dann such ich erst mal den richtigen Bilderraum aus.
00:32:29: Okay, warte.
00:32:29: Warte, warte.
00:32:31: Und dann rieche ich am Holz.
00:32:32: Nee.
00:32:33: Nee?
00:32:33: Okay.
00:32:33: Du gehst in einen Künstlerbedarf.
00:32:36: Ja, ja.
00:32:36: Da gehst du auf den Drachgrund und warte.
00:32:38: Ja, du bist ja bei dir gar nicht der Künstler.
00:32:40: Hast
00:32:40: du doch nicht zu entscheiden.
00:32:42: Du hast doch gerade gesagt, du überlegst erst mal, was du da hinhängen willst.
00:32:44: Ja,
00:32:44: ein Bild.
00:32:45: Ein
00:32:45: Bild, okay.
00:32:46: Und dann gehst du mit dem Bild, was du nicht besitzt, zum Künstlerbedarf und holst dir erst mal den richtigen Rahmen.
00:32:50: Ja.
00:32:50: Das heißt, du gehst zum Künstlerbedarf und kaufst dir erst mal irgendeinen Rahmen.
00:32:54: Das ist
00:32:55: völlig logisch.
00:32:55: Für
00:32:56: etwas, was es noch nicht gibt, was da drin ist.
00:32:58: Guck mal, wenn du umziehst, ja... Woher
00:33:00: weißt du denn, was im richtigen Rahmen ist?
00:33:01: Dann
00:33:01: holst du doch erst die Wohnung und dann die Couch.
00:33:03: Damit du die Couch in die Wohnung reinstellen kannst.
00:33:05: Okay, dann
00:33:05: lass uns das logisch, was passt.
00:33:07: Okay, du gehst hin.
00:33:08: Und du kaufst jetzt einen Rahmen, wie groß ist der?
00:33:09: Weiß ich noch nicht, rechtwinklig.
00:33:11: Okay, wie groß?
00:33:12: Du musst dich ja für einen entscheiden.
00:33:13: Ich
00:33:18: weiß nicht, zweimal sieben Meter.
00:33:19: Okay, perfekt.
00:33:20: Zweimal sieben Meter passend also zu deinen hohen Wänden.
00:33:22: Zu
00:33:22: der linken Wand im Eingangsbereich.
00:33:24: Genau,
00:33:24: die linke Wand in deiner Wohnung.
00:33:26: So, und jetzt hast du einen in den Rahmen zu Hause.
00:33:28: Und dann hast du jetzt diesen sieben mal zwei Meter.
00:33:31: Häng ich das erst mal hin.
00:33:32: Den Rahmen.
00:33:32: Dann lass dich erst mal auf mich wirken.
00:33:33: Sehr gut.
00:33:35: Und dann?
00:33:35: Entscheid ich, dass es viel zu groß ist und meine Wand deutlich kleiner ist.
00:33:38: Was kommt
00:33:38: dann rein in den Rahmen?
00:33:41: Ja, das ist dann das nächste.
00:33:43: Ich würde dann vielleicht noch mal zum Künstlerbedarf fahren und gucken, dass ich vielleicht noch einen kleineren Rahmen kaufe, den ich dann in den jeweils größeren Rahmen reinhänge, um so ein bisschen den Fokus nach innen zu rücken.
00:33:56: Okay, dann holst du einen zweiten Rahmen für ein Bild, was du nicht weißt, ob es jemals da reinpassen wird und hängst den auch noch dahin.
00:34:01: Dann sind zwei Rahmen drin.
00:34:03: Und jetzt gehst du demnächst auf eine ... Rahmenstufe
00:34:05: zwei.
00:34:06: Genau.
00:34:07: Und dann gehst du demnächst auf eine Vernissage.
00:34:10: Und
00:34:10: da siehst du ein tolles Bild.
00:34:12: Und das ist ein Meter mal zwei Meter sechszig.
00:34:15: Perfekt.
00:34:16: Dann gehst du mit dem Bild nach Hause und dann stellst du das an die Wand vor deinen sieben Metern mal zwei Meter großen Rahmen.
00:34:23: Der ist ja, der ist selber der große.
00:34:25: Und der zweite Rahmen ist dann das perfekte Mittelstück zwischen dem großen Rahmen und dem kleineren Bild.
00:34:32: Der ist ein Meter mal ein Meter neunzig.
00:34:33: und dann stehst du da mit deinen drei Sachen.
00:34:37: Wäre es nicht eine Option erstmal zu gucken, dass du vielleicht ein Print, ein Bild oder so findest?
00:34:41: und danach gehst du zum Künstlerbedarf und holst dir dafür einen Rahmen, wo du dann weißt, wie groß der sein muss?
00:34:46: Ich
00:34:46: glaube, das machen alle.
00:34:47: Das ist irgendwie zu einfach und ich glaube, ich muss den Prozess ohne und erstmal selber verstehen, wie ich zu meiner eigentlichen Befriedigung kommen möchte.
00:34:55: Es geht ja schließlich um meine Kunst und vielleicht ist es da einfach mein Beschaffungsweg, das Dinge erstmal zu verkomplizieren.
00:35:03: Erst den Rahmen.
00:35:04: Wie gesagt, wenn du ein Haus Du möchtest eine schöne Küche haben.
00:35:10: Dann
00:35:11: kaufst du ja nicht erst die Küche und danach
00:35:13: die Wohnung.
00:35:14: Dann kaufst du erst das Haus, den Rahmen, um zu wissen, wie groß die Küche sein darf.
00:35:20: Ja, warte mal.
00:35:21: Nee,
00:35:23: nee, nee.
00:35:24: Doch.
00:35:24: Nein!
00:35:24: Du kannst doch nicht in eine Wohnung vergleichen mit einem Bilderrahmen.
00:35:27: Du wirfst ja nicht in den Bilderrahmen in die Mitte irgendwas Kleines rein, sondern das, was du da rein tust, soll ja Zentimeter, Millimeter genau in diesen Rahmen rennt.
00:35:34: Du
00:35:34: planst doch nicht eine Küche nach deinem Gusto, so wie du später kochen wollen würdest.
00:35:39: So soll die Küche aussehen, so soll die geschnitten sein.
00:35:41: Und dann suchst du auf der ganzen Welt!
00:35:44: Ein Haus, was dieser Küche fittet.
00:35:46: Wie unlogisch ist das denn?
00:35:47: Dieses Haus wirst du nie finden, Niklas.
00:35:50: Und genau das Gleiche ist auch mit Bilderrahmen.
00:35:53: Das macht von vorne bis hinten keinen Sinn.
00:35:56: Okay.
00:35:56: Wie
00:35:56: viele Bilder hast du in deiner Wohnung?
00:35:59: Siehst du?
00:36:00: Pa.
00:36:02: Pa.
00:36:04: Aber...
00:36:04: Ja, das heißt ja jetzt erstmal nichts.
00:36:06: Ja, maybe.
00:36:07: Nee, heißt nix.
00:36:07: Nee, heißt gar nichts.
00:36:08: Nee, nee.
00:36:10: Du hast ein paar Bilder in deiner
00:36:11: Wohnung?
00:36:11: Ja.
00:36:12: Was hast du zuerst gekauft?
00:36:14: Zuerst?
00:36:15: Die Wohnung.
00:36:17: Genau.
00:36:18: In der Wohnung war ich tatsächlich zuerst.
00:36:19: Und dann wusste ich, oh, es gibt Wände.
00:36:22: Scheiße sind die leer.
00:36:23: Ich hab tatsächlich, also mittlerweile einige Bilder an der Wand, ein paar davon sind auch geraamt.
00:36:30: Und es war sehr kompliziert für Bilder, die natürlich vorher da waren, weil dann weiß man, wie groß der Rahmen sein muss, dafür dann passenden Rahmen zu finden.
00:36:38: Ja,
00:36:38: gefahren wir zum Künstlerbedarf.
00:36:39: Ja,
00:36:39: genau.
00:36:39: Nachdem man das Bild hat.
00:36:40: Ich glaub, der heißt
00:36:41: Künstlerbedarf.
00:36:41: Ja, ich weiß.
00:36:43: Ja, ist auch richtig.
00:36:44: Nur die kleinen Folge, Gott, irgendjemand muss mir helfen.
00:36:47: Du bist auf dem richtigen Dampfer, du brauchst nur erst das Bild.
00:36:50: Du musst erst das Bild finden, was dir gefällt.
00:36:52: Ich hasse Bilder.
00:36:53: Ja, okay.
00:36:54: Also willst du dir gar nichts an jemanden denken?
00:36:55: Doch, doch.
00:36:57: Gerne.
00:36:58: Ich weiß noch nicht, was.
00:37:00: Und ich würde mit dem Rahmen anfangen.
00:37:02: Das ist wie zu gucken, ob man selber Brille tragen kann, ob sie mir steht.
00:37:08: Dann würde ich mir erst mal eine Fake-Brille holen mit Fenstergläsern.
00:37:11: Dann würde ich die erst mal holen, bevor ich mich dazu entscheide, eine Seebehinderung zu bekommen.
00:37:15: Juliane, wenn du gerade zuhörst.
00:37:18: Late, also, ne, ist ja ne Weihnachten, ist ja schon vorbei.
00:37:21: Ja, immer für nächstes Jahr.
00:37:22: Ja, egal.
00:37:22: Juliane, falls du deinem Sohn mal was schenken willst, schenke ihm mal einen Bilderrahmen.
00:37:25: Er braucht mal einen Bilderrahmen, um zu auszunorden, wie sich so einen Rahmen anfühlt.
00:37:31: Bestenfalls so einen großen, goldenen Barockrahmen.
00:37:33: Ich glaub, das wird sehr gut in deinem Interior passen.
00:37:36: War halt glücklich.
00:37:37: So ein riesiger, goldener, mit ganz viel Schnörkel.
00:37:41: So ein Ding und den hängst du mal an die Wand und guckst mal, wie sich anfühlt.
00:37:44: Hast du die vorher-nachher-Bilder gesehen von Donald Trump, wie er das aufl-off ist und seinen Büro da oben ein bisschen umdekoriert hat, wo man sich denkt?
00:37:53: Jesus, Maria Mutter und Christoph, alter, wer hat da den Ende seiner Geschichte?
00:37:55: War das wirklich Haareglöcke?
00:37:57: Das ist so prunkvoll und so übertrieben kitschig geworden, dass man sich denkt, ah, weiß ich nicht.
00:38:03: Ich könnte mir vorstellen, dass wenn du deine Strategie anwendest, diese die Rahmenstrategie.
00:38:08: Meine Rahmenbedingungen?
00:38:09: Wenn du die Rahmenbedingungen so anlegst, dass sich deine ... wohnungenrückwärts an diesen Rahmen anpassen würde.
00:38:16: Weil wenn du jetzt diesen alten, goldenen Barockrahmen aufhängst, mit viel Schnörkel, dann hängst du ihn so an die Wand, da ist noch kein Bild drin, aber dir wird natürlich urplötzlich klar, ich habe hier den alten Barockrahmen hängen, da gehört natürlich ein Bild von einem König aus dem sechzehn Jahrhunderthörter rein, so ein richtig altes, dreckiges, wo du schon das Gefühl hast, wenn du das Bild siehst, weißt du wie es riecht, so ein bisschen auch nach Kacke und Pipi, weil es irgendwo im Mittelalter zusammengewurschtelt wurde.
00:38:41: Das hängst du rein und danach denkst du so, wow, irgendwie meine moderne Couch.
00:38:44: Passt auch gar nicht mehr hin.
00:38:45: Ich brauch einen alten Sessel.
00:38:47: Und dann rückwärts wird plötzlich dann deine Wohnung zum Oval Office.
00:38:50: Und dann werde ich auch noch Haare glückler.
00:38:52: Dann wirst du Haare glückler.
00:38:53: Ich glaube, ich muss mir meinen Bart färben.
00:38:55: Ja, ich
00:38:55: glaube, ich muss mir den Lippen aufspritzen lassen.
00:38:56: Ich glaube, ich brauche
00:38:57: Filler in den Wangenknochen und überall sonst.
00:38:59: aktuell kann ich es noch... sehr viele Emotionen mit meinem Gesicht darstellen.
00:39:03: Das sind fünf zu viel.
00:39:04: Das muss sich schleunigst ändern.
00:39:06: Mann!
00:39:07: Genau, das muss raus.
00:39:08: Aber das gehört zu meinen Herangehensweise.
00:39:10: Dann
00:39:10: tun mir den Gefallen.
00:39:11: Ich glaube, da kommen wir ja nicht auf einen Punkt.
00:39:13: Hol dir mal einen Rahmen beim Künstlerbedarf.
00:39:16: Sehr viel Werbung gemacht für den Künstlerbedarf.
00:39:18: Schaut dort an den Künstlerbedarf hier in Köln.
00:39:20: Da gibt dir ganz viele andere.
00:39:21: Ich glaube, Künstlerbedarf ist ein Begriff wie im Baumarkt.
00:39:24: Aber den geheimen Dachboden hat wahrscheinlich nur dieser eine Künstlerbedarf.
00:39:27: Das stimmt, ja, das stimmt.
00:39:28: Da werden sich bei sehr viele Leute tummeln.
00:39:29: Geht da mal hin.
00:39:30: Ich hab ja auch schon Bilder gekauft, so ist es nicht.
00:39:35: Und was mit denen passiert?
00:39:37: Die hab ich erst mal zur Seite getan.
00:39:39: Ich hab noch keinen richtigen Rahmen dafür gefunden.
00:39:41: Soll ich dir einen Tipp geben, den mein ich jetzt wirklich ernst.
00:39:44: Ich kenne das auf jeden Fall auch, dass man schon mal so ein Bild sich irgendwie holt und denkt, das ist aber hübsch, das häng ich in meiner Wohnung.
00:39:50: Und dann es gab, es gibt eine Seite im Internet, die fand ich immer sehr, sehr cool, die heißt ... Google.
00:39:57: Drull.com.
00:39:58: D-R-O-L.
00:39:59: Drull Art.
00:40:00: Genau, Drull Art.
00:40:01: Da kriegst du so Prinz.
00:40:04: So sehr schöne Prinz von allen möglichen Fotografen.
00:40:07: Innen und da draußen supertalentierte Leute.
00:40:09: Auch tolle Prinz.
00:40:10: Und die sehen auch alle toll aus.
00:40:12: Und es gibt massig Instagram-Werbungen dazu, die man rausgespielt bekommt, wo du die auch in massiv großen Rahmen.
00:40:18: Und das sind richtig coole Sachen.
00:40:20: Ich mochte die immer richtig gerne.
00:40:21: Und ich hatte davon dann auch drei, vier Sachen zu Hause.
00:40:23: Hatte die in meiner alten Wohnung auch hängen.
00:40:25: Und dann ... hab ich die auch irgendwann wieder abgehangen, ich hab die angeguckt und war so, ich fühl nix und dann tue ich das wieder runter.
00:40:32: Und dann hab ich irgendwann gecheckt.
00:40:32: Wie du hast es nicht
00:40:33: gefühlt?
00:40:34: Genau.
00:40:34: Und dann hab ich irgendwann verstanden, warum, weil, und das ist so eine Erkenntnis, die mir jetzt so dieses Jahr gekommen ist und ich verstanden habe, ich glaube, man nimmt so Sachen ab.
00:40:44: wenn die keine echte Bedeutung für einen haben.
00:40:47: Also so, wenn du bei Drul was kaufst, ist das der einfache Easy Get In zu einem Bild an der Wand, was einfach hübsch ist.
00:40:53: Ja,
00:40:53: weil das dir durch Werbung auch ausgespielt
00:40:54: hat.
00:40:55: Genau, aber wie so eine Deko-Vase, die du da am Tisch stellst.
00:40:57: So, die stellst du auf den Tisch und sagst dann, oh, ich passe doch gut hin.
00:41:00: Genau, ein Coffee-Tablebook, was du auch völlig ohne Bedeutung hast.
00:41:03: Kannst du so
00:41:03: was?
00:41:03: Ja,
00:41:04: bestimmt.
00:41:04: Ja, es liegen so ein paar ... Du liest ja nicht.
00:41:06: Leon Winscheidt.
00:41:09: Leon
00:41:09: Winscheidt liegt genau da.
00:41:10: Das ist mein Coffee-Tablebook.
00:41:12: In der Hoffnung, dass es jemand anderes mal für mich zu Ende liest.
00:41:14: Und jetzt hab ich ein paar Bilder in meiner Wohnung, zu denen ich eigentlich zu jedem Bild was erzählen kann.
00:41:23: Wenn jemand hingehen würde und sagen würde, cooles Bild.
00:41:26: Dann können ich mich daneben stellen, reinspringen und sagen, es ist witzig, dass es dir auffällt.
00:41:30: Das Bild, wo ich das her habe, so und so.
00:41:32: Deshalb freue ich mich jedes Mal, dieses Bild anzugucken.
00:41:35: Weil wie viel Besuch
00:41:36: hast du ungefähr?
00:41:37: Ganz wenig.
00:41:37: Es hat auch noch niemand mich gefragt.
00:41:40: Es hat auch noch niemand mir Komplimente gegeben für die Bilder.
00:41:42: Aber wenn mal jemand kommt, dann werde ich da stehen und sagen, ey, hier, Dings.
00:41:47: Du stehst daneben der Person, guckst dir eine ganze Erwartungsvoll an, nix in die andere Richtung, schießt zum Bild.
00:41:53: Ja,
00:41:54: hier, guck mal hoch.
00:41:54: Pass auf.
00:41:55: Ich habe in New York, das ist ein gutes Beispiel.
00:41:59: Ich habe in New York war ich in einem Comicbuchladen in Manhattan.
00:42:05: Und ich kam da rein und fand es erst mal voll cool, weil ich mir dachte, krass, du bist in Manhattan in einem Comicbuchladen.
00:42:10: Das ist auch der Ursprung.
00:42:12: dieser Kunstform, so Amerika und dieses Spider-Man Comics und so aus den frühen siebzigern und whatever.
00:42:19: Und zu den ganz Anfangszeit von Marvel Comics und so.
00:42:22: Und dann wird er ein super netter Typ, den konnte ich dann noch ein bisschen was fragen, weil ich habe gesagt, ich möchte meinen Bruder gerne ein cooles Comic mitbringen, der ist voll der Comic-Fan, den würde ich gerne einen Comic mitbringen hier aus Amerika.
00:42:32: Und dann sind wir in der Comic-Hefte durchgegangen und während ich so da durchguckte mit ihm, habe ich ihm dann auch gefragt, ich kenne mich nicht so gut aus mit der Materie und so.
00:42:39: Was ist denn, was macht denn jetzt, was kann ich dir mit ein cooles mitbringen?
00:42:42: Was ist denn, was ist denn gut?
00:42:43: Hat er gesagt, na ja, gut und schlecht ist schwer gesagt, aber natürlich wäre wahrscheinlich so ein altes Comicbuch natürlich irgendwie was besonderes.
00:42:49: Habe ich gesagt, cool, hast du das da?
00:42:50: Und dann hat der mir erzählt und das fand ich dann direkt wieder super interessant, dass der meide passt mal auf.
00:42:54: Hier kannst du mal durchgucken, durch diese Heft hier, das sind ja alte Spider-Man Comics.
00:42:59: Und oben in der Ecke steht, was das Comic damals gekostet hat.
00:43:03: Und dann waren das so dreißig Cent, die damals ein Comic gekostet haben.
00:43:07: Er hat mir erklärt, dass du weniger der Betrag an der Seite ist.
00:43:10: Dass du günstiger das Comic war, dass du wertvoller ist.
00:43:14: weil es dann offensichtlich älter ist, weil die halt damals so wenig gekostet haben.
00:43:18: Die wurden einfach rausgeschossen und haben dann erst so ein bisschen an Wert gewonnen, als das populär wurde und damals krass die nachgeschmissen bekommen.
00:43:24: Und allein diesen Fakt fand ich so interessant, weil ich dann diese ganzen Comics-Durchgang bin und nach dem günstigsten gesucht habe, die dann wiederum den größten Wert hatten.
00:43:32: Und hab mir danach eins ausgesucht für meinen Bruder nach dieser längeren Suche.
00:43:36: Bin dann nach vorne, hab das bezahlt, hab das mitgenommen, hab ihn noch so einen schönen Rahmen gekauft, weil so ein Comic ... Das steht man nicht auf Klo, dass Leute sich das durchlesen, sondern...
00:43:45: Das fasst man bitte nicht an.
00:43:46: Das
00:43:46: packt man dann bitte nicht an, weil er hat das dann auch, weil ich habe ihn gefragt, von wann ist mir jetzt dieses Comic, was ich ausgesucht habe.
00:43:50: Er hat gesagt, er, wir können es ja mal aus der Folie rausmachen, haben wir reingeguckt, dann war das tatsächlich von ... Krass.
00:43:56: Das fand ich schon krass, Alter.
00:43:57: Ein Comic von ... Und zwar...
00:43:58: Was für ein Comic hast du denn gekauft eigentlich?
00:44:00: Ja.
00:44:01: War das dann... Also, du warst einfach ein altes Spider-Man.
00:44:05: Ich hab das günstigste gekauft.
00:44:06: Und jetzt bist du ein freudiger Besitzer von Hentai.
00:44:09: Nein, ein Spider-Man-Comic.
00:44:10: Ein altes Spider-Man-Comic von ... ... und dann hat er auch die Seiten aufgemacht und hat dann auch ... ... hat dann auch noch so gesagt, so, ey, das war ein guter Pick, weil guck mal, die Seiten sind auch gut erhalten.
00:44:23: Du hast kaum Knicke drin und du hattest direkt das Gefühl,
00:44:26: du ... ...
00:44:27: hast gerade etwas ... daraus genommen, was ein Wert hat und was natürlich auch irgendwie Kunst ist.
00:44:32: Also, dass du halt irgendwie Kunst erworben hast.
00:44:34: Hat dreißig Dollar gekostet.
00:44:35: Das ist okay.
00:44:37: Da standen auch Comics, die haben fünfhundert Dollar gekostet.
00:44:40: Ähm, aber das fand ich voll geil.
00:44:42: Und dann raus, halbe Stunde später, war ich so, das war irgendwie geil.
00:44:46: Und ich fand das irgendwie cool.
00:44:48: Und ich find das, ich find das irgendwie... Ich
00:44:50: glaub, ich überfalle das Louvre.
00:44:52: Nee, und ich hab mir gedacht so, das ist doch irgendwie cool, weil das so ein Stück Pop-Kultur-Geschichte ist.
00:44:57: Ich gehe wieder zurück, ich möchte auch eins haben.
00:44:59: Bin ich wieder zurück, bin rein, ich so, hallo, da bin ich schon wieder.
00:45:02: Dann so, super, okay, ich fand das cool.
00:45:05: Ich möchte auch noch eins für mich aussuchen.
00:45:07: Ich hab noch eine halbe Stunde im Laden das ganze Ding durchgegangen.
00:45:10: Und hab mir dann selber auch noch eins rausgesucht, was mir optisch gefallen hat und was irgendwie offensichtlich ein gewisses Alter hatte.
00:45:20: Und hab dann auch in Spider-Man Comic von ... ... von neunzehundert sieben und siebzig mir rausgesucht, hab das mit nach Hause genommen.
00:45:27: Und das war so ein geiles Gefühl, dieses Ding mitzunehmen.
00:45:30: Und wir reden hier einfach nur von einem dünnen kleinen fizzling Comic.
00:45:33: Aber ich habe dann eine Geschichte zu, ich habe dann eine Emotion zu.
00:45:36: Und das ist halt irgendwie was Besonderes, weil ich damit irgendwas verbinde.
00:45:40: Weil ich damit irgendwas erlebt habe.
00:45:41: Dieser Besuch in diesem Comic-Store in New York.
00:45:44: Dieses Wissen, was der mir noch mitgegeben hat dazu.
00:45:47: Und das werde ich jetzt zu Hause auch in so einem kleinen schönen Rahmen machen und hängen mir das halt irgendwo hin.
00:45:52: Und... Wahrscheinlich hättest du es jetzt hier bei Jewel Art oder sonst irgendwo, oder du wärst zu einem Kiosk gegangen, hättest du einen Comic gekauft.
00:45:59: Das würdest du dir wahrscheinlich nicht aufhängen.
00:46:01: Und wenn doch, weil du nur das Cover schön gefunden hättest, würdest du das wahrscheinlich schnell wieder abnehmen.
00:46:04: Aber dadurch, dass es irgendwie eine ... Wer weiß.
00:46:06: Also, als Wichtern, letztendlich zu der Kunst, die ich vielleicht hier am Kiosk gekauft hab, stehe es ja erst mal auch vielleicht meine Sache.
00:46:14: Du kannst auch natürlich dir in ... Keine Ahnung.
00:46:16: Was ich zum Beispiel gemacht hab, ist, dass ich ... Ich weiß gar nicht mehr, in welchem Jahr das war.
00:46:21: Hab ich irgendwann mal ... Ich glaube, das haben viele Leute mal gemacht.
00:46:26: Im Urlauben sehr viel fotografiert und habe die schönsten Bilder groß, wirklich sehr groß ausgedruckt, auf eine Leinwand und habe die bei mir in die Wohnung gehängt.
00:46:37: Habe ich immer wieder gerne auf die Bilder drauf geschaut, weil ich mir gedacht habe, krass, alle diese Bilder habe ich geschossen.
00:46:41: Das habe ich selber so gut scheinbar hinbekommen, dass ich auf diesen Urlaub da zurückschauen kann oder Studien, Exkursionen und was das war, in San Francisco.
00:46:49: Das war das in den Seventeen.
00:46:52: dass ich da gemerkt habe, das war eine tolle Zeit, das war eine tolle Eindrücke.
00:46:55: Ob der ganze Aufenthalt in Amerika, dann in einem Bild wiederzuspiekeln, ist fraglich.
00:47:04: Aber allein diese Reise in den Gedanken zu machen, zu wissen, dass man da mal da gewesen ist, hat schon ausgereicht, dass ich mir selber diese Kunst erstellt und ermöglicht habe, um zu sagen, das finde ich grad schön.
00:47:16: Dann hab ich die irgendwann abgenommen.
00:47:17: Ich hab die Dinger verkauft, genau.
00:47:18: Ich hab die verkauft, fehlt mir ein.
00:47:20: Ich hab ein Bild in San Francisco geschossen.
00:47:24: Ein Bild in Norwegen, glaub ich, war das.
00:47:28: Zwei Bilder in Norwegen.
00:47:29: Und ein Bild im Death Valley, auch irgendwo in ... Kalifornien war das.
00:47:35: Ich hab diese Bilder verkauft, versteigert über Instagram.
00:47:38: Hab das Geld gespendet und hab dann gemerkt, das war ganz schön.
00:47:42: Gespendet hab ich's nicht.
00:47:42: Hab den nächsten Urlaub wieder von gebucht.
00:47:46: Nein, ich hab's wirklich gespendelt.
00:47:48: Aber so hab ich mir eine Kunst damals quasi an die Wand gegangen.
00:47:52: Seitdem sind die Bilder, die Wände bei mir übrigens leeren.
00:47:54: Ja, aber auch da hat es wieder einen Wert gehabt, dadurch, dass es einen emotionalen Wert gehabt hat.
00:47:59: Weil du die Bilder selber geschossen hast.
00:48:01: Du hast quasi in dem Fall deine eigenen Kunst mal eine Fläche geboten.
00:48:05: Ähm ... Du kannst aber auch die natürlich die Kunst anderer Leute dann irgendwie eine Fläche bieten.
00:48:10: aber ich glaube wie gesagt da irgendein emotionalen Wert dran zu hängen macht voll viel Sinn und so lange ist das vielleicht auch ganz gut dann einfach zu warten weil ich glaube wenn man so hingeht und sagt scheiß die Wand ist lehr ich will hier ein Bild hinhängen kann das halt manchmal sehr schwer und überfordernd sein zu sagen.
00:48:22: was häng ich denn jetzt dahin?
00:48:24: toll ist natürlich darauf kann man natürlich nicht mehr warten wenn es dann einem so über den weg stolpert dass man dann wirklich mal irgendwo ist und dann sieht man irgendwas das ist ja voll geil.
00:48:31: und dann sieht man künstler künstlerinnen oder so und sagt er ist ja voll cool.
00:48:34: und dann merkt man es ist vielleicht auch irgendwie erschwinglich weil wie gesagt es kommt da auch ja nicht auf den finanziellen wert an sondern halt wieder darauf dass man sagt ich habe diese person durch ein Zufall aufm Scheißhaus entdeckt, hat mir die Sachen durchgeguckt und dann beim fünften Mal in dem in dem Store von der Person scrollen, hab ich dieses Bild gesehen, das hat was mit mir gemacht.
00:48:52: Allein das ist ja irgendwie eine kleine Geschichte so.
00:48:54: Und dann ist es, glaub ich, toll, weil man dann so ganz stolz da jedes Mal drauf guckt, auch selber, nicht nur für andere, die zu Besuch sind, denen man dann sagt, okay, so und so, aber für sich selber da drauf zu kommen und zu sagen, geil, cool, dass ich das irgendwie entdeckt hab und dass ich dem jetzt hier so eine Bühne geben kann.
00:49:09: Ich glaub, das... Hab ich vorher nie gehabt, dieses Gefühl, aber jetzt ... seh ich da einen größeren Wert drin.
00:49:16: Das glaub ich, mein Ü-Dreißigmoment ist Erwachsenwerden, da ich Sachen in meiner Wohnung aufhänge, wo ich sag, ich hab so ein kleines Stück Kunst in meiner Wohnung.
00:49:24: Das find ich total schönes Gefühl.
00:49:26: Ich kann gar nicht genau sagen, warum, aber irgendwie macht das was mit mir zu sagen so ... cool, dass man da irgendwie so eine kleine Geschichte zu hat.
00:49:33: Diese Internetseiten und dann gibt es ja nicht nur Jule Art oder wie die ganzen Seiten heißen, da gibt es ja ganz viele verschiedene solcher Anbieter, die schöne Prinz zusammen glauben und sagen, hier ich verkaufe, dass du kannst den verschiedenen Größen bestellen, dann schicken wir das mit einer Gerolken oder mit so einer Röhre quasi zu dir nach Hause.
00:49:51: Wenn du einen Rahmen willst, schicken wir den auch nach oder kannst du dir selber einkaufen.
00:49:54: Ich finde es eine wahnsinnig schwierig, A. Wenn mir so Kunst in die Insta Timeline gespielt wird mit paid
00:50:03: posts,
00:50:04: wo ich mir denke, das ist Kunst, die willverkauft werden, die muss zu mir kommen.
00:50:09: Und dann kostet so ein gedrucktes Plakat, auch schon, weiß ich, vierzig, fünfzig Euro, von vermeintlicher, ich sag mal ganz vorsicht, vermeintlichen Künstlern, weil ich es ja gar nicht nachvollziehe oder verziehen kann, ob das nun wirklich von jedem Künstler oder Künstlerin ist, weil ich bei einer anderen Seite zum Beispiel mal gesehen habe, dass die verschiedene Künstlerinnen und Künstlerinnen featuren.
00:50:32: Es ist ein absolut leichtes in der heutigen Zeit, durch vor allem auch KI, was wir vor ein paar Wochen schon besprochen haben, Künstlerinnen und Künstlerinnen zu erstellen, kreieren zu lassen, zu sagen, das wäre die Person, die Kunst zu reproduzieren, sich an anderen Künstlerinnen und Künstlerinnen bedienen, um dann die Kunst der anderen Slightly abgeendet wieder so um zu verkaufen und zu sagen das kannst du jetzt in dein Wohnzimmer hängen
00:50:56: plus
00:50:57: wenn das dann durch paid push so Promotet wird und auf jedem scheißes zu sehen ist.
00:51:03: Verleht die Kunst irgendwie ihren Wert wenn du es dann so oft siehst.
00:51:08: also wenn ich jetzt zum Beispiel bei irgendeiner Person ins Wohnzimmer gehen würde.
00:51:12: Das würde ich natürlich jetzt nicht so laut und abrupt sagen und das tut jetzt keinen Abbruch für die Freundschaft.
00:51:17: Wenn ich irgendwo ins Wohnzimmer reingehen würde, wo ich das allererste Bild von Druelart sehe, was mir jeden Tag achtmal ausgespielt wird, würde ich mir denken.
00:51:26: Ja, das wird mir auch schon mal ausgespielt.
00:51:28: Ich habe das schon gesehen.
00:51:29: Es verliert dann sofort die Wertigkeit, diese Emotionen, weil diese Emotionen ja nicht nur bei einer Person bleibt, sondern bei ganz vielen Leuten ankommen soll.
00:51:37: Das finde ich dann fast ein bisschen schade.
00:51:38: Deswegen ja, die Bilder sehen toll aus.
00:51:40: Und ich verstehe absolut, dass es konvinient ist, zu sagen, ich gehe da in, wo vermeintlich viel Kunst verkauft wird.
00:51:46: Jetzt nicht nur Sotheby's, sondern vielleicht auch dann eben dieses Jewel Art.
00:51:50: Aber es ist dann so ein Massenprodukt geworden, was jegliche Wertigkeit verloren hat.
00:51:54: Und trotzdem noch vierzig Dollar kostet.
00:51:56: Genau.
00:51:56: Und deshalb sind diese Bilder auch bei mir wieder von der Wand runtergegangen.
00:51:59: Weil ich dann auch dachte so, jetzt hab ich viel Scheiß und jetzt sieht man's wieder da.
00:52:03: Noch ein Beispiel.
00:52:05: wo mir das zum Beispiel passiert ist.
00:52:07: Das war das erste Bild, was ich nämlich bekommen habe.
00:52:09: Das ist nur das letzte Beispiel, weil das hat bei mir diese Büchse geöffnet und genau dieses Gefühl und dieses Momentum von, ich glaube, das hat jetzt nicht jeder einfach an der Wand.
00:52:19: Ich habe ja eine Zeit lang in Erntfeld gewohnt hier in Köln und da war ich immer in einem Café.
00:52:24: Da habe ich morgens immer gerne gesessen und habe mir da einen Rührerl geholt und einen Café.
00:52:28: Was war es denn für einen Café?
00:52:31: Lieblings-Spatz?
00:52:32: Ja, ja,
00:52:33: nee, nee.
00:52:33: Mein Gott, was mit Liebling, ne?
00:52:35: Kaffee.
00:52:36: Liebelein?
00:52:37: Nein.
00:52:37: Boah, shit, was denn?
00:52:40: Ja, in Ehrenfeld auf der Fenlohrstraße würde ich gerne eine Wärmung für mein ganz süßes, kleines Kaffee poste ich vielleicht noch mal bei Insta, wenn es mir einfällt.
00:52:47: Fair enough, jetzt habe ich es ja gesagt.
00:52:48: Auf jeden Fall, in diesem Kaffee hingen drei Bilder.
00:52:51: Und die waren für dieses Kaffee relativ sandig, relativ düster und abgefuckt aus.
00:52:55: Das fand ich immer so ein krasses Stilbruch, weil das so ein süßes, kleines, nettes Kaffee war.
00:53:00: Und irgendwie haben die was mit mir gemacht.
00:53:03: So, dann war ich da, wie gesagt, jeden zweiten Morgen, war ich da meinen Kaffee trinken.
00:53:07: Und irgendwann waren diese Bilder nicht mehr an der Wand.
00:53:09: Und dann war ich so, fuck, diese Bilder sind weg, herrsch, voll schade.
00:53:12: Dann hab ich die Person, die da gearbeitet, da hab ich gefragt, ganz kurz, die Bilder sind weg.
00:53:15: Und dann haben die gesagt, ja, ja, die Bilder waren quasi nur, das war so ein Pop-up.
00:53:18: Also, die Künstlerin hat hier ihre Bilder ausgestellt.
00:53:21: Ich hab gesagt, krass, cool, das waren wirklich die OG-Bilder von der, die da hingen.
00:53:24: Ich hab gesagt, weißt du, wie die heißt?
00:53:26: Ja, ne, leider, keine Ahnung.
00:53:28: Weil ich so scheiße, es gibt's doch nicht.
00:53:29: Und sie hat ja gesagt, ich hab noch ein Foto davon.
00:53:32: Es gibt noch ein Foto von dem Laden, wo die Bilder hängen.
00:53:34: Dann bin ich hingegangen, hab mit Google Lens das Bild abfotografiert.
00:53:38: Und Google hat mir dann tatsächlich das Bild wieder erkannt.
00:53:41: Und so bin ich dann zum Instagram-Account von der Künstlerin gekommen.
00:53:46: Und von da aus auf die Website und wie auch immer auf jeden Fall, hab ich dann irgendwann nach ein paar Wochen, wo mich das immer weiter gewurmt hat, dass ich dachte, diese Bilder sind jetzt weg.
00:53:53: Und die fand ich ja ganz toll.
00:53:54: Und das scheint ja ein Unikat zu sein.
00:53:57: hab ich dann einfach der Künstler, den Izz Ksuli, heißt die bei Instagram, weil mich auch schon öfter mal Leute gefragt haben, wie das große Bild in meinem Wohnzimmer heißt.
00:54:04: Das ist von Izz Ksuli mit X. Habe ich der geschrieben und hab gesagt, hey du, pass mal auf und hab dir die Geschichte erzählt.
00:54:13: Habt ihr eine Memo gemacht, hab gesagt, pass auf, ich saß da und hab diese Bilder angeguckt.
00:54:15: Er hat gesagt, voll cool, ja, tatsächlich gibt es dieses Bild noch.
00:54:18: Das steht bei mir hier in meiner So und So.
00:54:21: Und hab ich gefragt, was kostet das?
00:54:23: Und hat die gesagt, Geld.
00:54:24: Also, es hat Geld gekostet.
00:54:27: Ich mein ...
00:54:28: Okay, das klingt jetzt ... ganz Deutschland sagt so ...
00:54:32: okay.
00:54:32: Nee, okay, ich kann sagen, was ich nicht sagen muss.
00:54:34: Nee, es ist in dem Fall egal, aber es war auf jeden Fall ... also, Kunst kostet teilweise Geld, so.
00:54:40: Es waren keine vierzig Euro von Drulat.
00:54:41: Es waren keine vierzig Euro von Drulat.
00:54:44: Und es hat sich für mich im ersten Moment absolut irre angefühlt, weil ich mir dachte, okay, tschau, für ein Bild.
00:54:49: Es war ein großes Bild.
00:54:50: Das war schon mal ein guter Punkt.
00:54:51: Das war ein großes Bild für eine große Wand, wie du auch gesagt hast.
00:54:55: Und dann habe ich mir gedacht, aber das ist doch irgendwas macht es doch jetzt gerade mit mir.
00:54:58: Das ist doch voll krass.
00:54:59: Also ich könnte jetzt dieses Bild kaufen, was ich da gesehen habe, was lange was mit mir gemacht hat.
00:55:03: Und ich könnte es kaufen und besitzen in meiner Wohnung, der dieser Kunst eine Bühne geben und habe es dann gemacht.
00:55:08: Und der Moment, dass dieses Bild dann zu mir nach Hause kam, in einem riesigen Paket mit ganz viel so Popipolie, damit das halt irgendwie... Sicher bleibt, ich schwitzend aufgemacht und hoffte, dass nicht kaputt ist.
00:55:21: Dann gab es noch einen Zertifikat.
00:55:23: Du kriegst zu solchen Bilden ein Zertifikat, der Künstlerin dazu, in denen die noch ein paar nette Worte schreibt, das mit so einem Siegel versiegelt und so.
00:55:30: Das war wirklich so, dass ich mir dachte, das ist toll.
00:55:33: Hast
00:55:33: du das Zertifikat noch?
00:55:34: Ja.
00:55:35: Auf jeden Fall.
00:55:36: Die Zertifikate hält man sich dann schon irgendwo, legt man sich irgendwo in die Ablage.
00:55:40: Ich kenne dich, deswegen.
00:55:41: Nee, nee,
00:55:41: genau.
00:55:42: Ich weiß, ich bin ziemlich der Kaot.
00:55:45: Die kann ich dir genau sagen, wo.
00:55:46: Unter der Küchenthege, rechter Schrank.
00:55:48: Als wir alle Einbrecher innen da draußen nehmt nicht nur das Bild, sondern auch das Zertifikat.
00:55:52: Wenn
00:55:52: ihr in meiner Wohnung steht, und ihr steht vor dem Küchenblock rechts unten, da ist es drin.
00:55:58: Das fand ich ganz toll und ein ganz schönes Gefühl.
00:56:00: Und das war genau dieses gegenteilige Gefühl von diesem, was du auch gerade beschrieben hast.
00:56:04: Du kaufst die bei Droolart ein Bild und hast dann das Gefühl so, ah Mann.
00:56:07: Trotzdem ist das natürlich der beste Weg, wenn du einfach sagst, du willst deine Wohnung verschönern und es geht nur darum, dann bist du bei einem Juulart natürlich super aufgehoben, weil es da tolle Prinze gibt, die einfach schön aussehen.
00:56:18: Ich meine nur, dass du dieses emotionale Gefühl zu einem Bild, was du auch lange, wo du lange Spaß vorn hast, wahrscheinlich eher hast, wenn du kannst auch eine ganz kleinen Künstler, Künstlerinnen riesige Freude machen, wenn du sagst, cooles Bild darf ich das aufhängen.
00:56:29: Siebenjährigen
00:56:30: zum Beispiel.
00:56:30: Zum Beispiel.
00:56:31: Wenn du zum Beispiel deinem Kind, wo du ja sagst, oh, das ist ja die größte Künstlerin der Welt, ja dann hängst du auch auf.
00:56:36: Na, willst du auch nicht, ne?
00:56:37: Oder du gehst mit deinem Kind zum Künsterbedarf und sagst so, Lukas, ich hol mir jetzt diesen acht Jahre großen Rahmen und an dem mal zugefälligst.
00:56:47: Ah, Lukas, ich hab's mir gerade anders überlegt.
00:56:48: Ich möchte übrigens kein gemaltes Bild, ich möchte einen Wandteppich und du kannst so kleine Knöpfe machen, weil du so kleine Hände hast, Lukas.
00:56:54: Also hop,
00:56:54: hop!
00:56:55: Lern mal duften!
00:56:56: Es ist im Jahr zweiundfünftzwanzig, das ist
00:56:58: voll cool.
00:56:58: Schießt ja mit so einer Nagelfastole durch dein Wohnzimmer.
00:57:02: Ich bin sieben.
00:57:03: Aber finde ich toll.
00:57:05: Dass du deine Wände erst mal grade merkst, dass ihr leer sind, das ist doch auch ein schöneres
00:57:10: ... Mir halts noch in der Wohnung.
00:57:11: Wenn Leute reinkommen, sagen die manchmal, wie lang wohnst du hier schon drin?
00:57:13: Bist du noch nicht fertig, oder?
00:57:15: Doch.
00:57:15: Aber ist doch auch toll für ... ... für ... ... für ... ... für ... ... für ... ... für ... ... für ... ... für ... Und dann hast du deinen Rahmen schon zu Hause, dann guckst du mal, ob's reinpasst.
00:57:35: Wenn nicht, bringst du wieder zurück.
00:57:37: Nee, ist scheiße.
00:57:38: Passt nicht.
00:57:38: Sorry,
00:57:39: ich hab einen Rahmen zu Hause, der ist sieben Meter mal zwei.
00:57:41: Das passt dein Bild ja gar nicht rein.
00:57:43: Ja, sorry.
00:57:44: Können
00:57:44: wir das vielleicht, wenn ich's abschneiden dürfte, aber dann würde ich nur die Hälfte bezahlen.
00:57:47: Aber ist ja nicht schlimm, ich stell's an den Keller.
00:57:50: Ja, ansonsten hab ich ganz gerne einfach verschiedene andere Sachen, die praktisch für meine Wohnung sind.
00:57:55: Eine Kaffeemaschine.
00:57:57: Ja.
00:57:57: Diese Kaffeemaschine
00:57:58: ist der heilige Gral bei mir.
00:58:00: Das ist fast mein Gemälde.
00:58:01: Das war so teuer wie ein Gemälde, kann ich auch sagen.
00:58:03: Ja, man
00:58:03: muss auch dazu sein, die ist aber auch schön.
00:58:05: Und ich muss das Ding komplett jeden Tag, ich liebe sie auf alles.
00:58:08: Sie wird mit Einschalten, mit so einer Internetsteckdose eingeschaltet, sie kann sich aufheizen, danach wird geil liebkost, ich lasse ein Kaffee raus, ich sprudel die Milch auf.
00:58:19: Boah.
00:58:20: Boah.
00:58:21: Boah, unglaublich.
00:58:22: Aber die sieht ja zum Glück auch wirklich noch hübsch aus.
00:58:24: Also, weißt du, sie hat ja nicht nur die Funktion, dass sie auch noch guten Kaffee macht, sondern Gott sei Dank sieht die auch noch ganz hübsch aus.
00:58:29: Das heißt, die tut im Interior sogar noch gut.
00:58:31: Genau.
00:58:31: Das ist mein Gemälde, vor dem ich jeden Morgen stehe und sage, boah, geil.
00:58:35: Dann klatscht einfach ein bisschen Kaffee an die Wand.
00:58:37: Das Einzige,
00:58:37: was dann morgens ölig ist, bin ich.
00:58:39: Ja.
00:58:40: Dann machst du ein Kaffee-Gemälde, mach doch, hol den Leinwand.
00:58:43: Dann stellt sich da mit dem siebten Espresso vor und spuckst den einfach die ganze Zeit drauf.
00:58:47: Ein bisschen
00:58:47: Kaffeesatz dann aufs Papierschmieren.
00:58:49: Ja.
00:58:49: Der Grimm.
00:58:50: Das ist von Harry Potter.
00:58:52: Dann tungst du deine Hoden in den Kaffee.
00:58:54: Und Massenhoden ist Presso gemeldet.
00:58:56: Full Circle Moment.
00:58:57: Das ist es.
00:58:57: Nächstes Jahr wird mein Jahr.
00:58:59: Das
00:58:59: wird's.
00:59:00: Jetzt wisst ihr's.
00:59:00: Ihr Lieben,
00:59:01: in diesem Sinne, uns bleibt nicht mehr zu sagen als vielen, vielen Dank, dass ihr dieses Jahr mit uns verbracht habt.
00:59:07: Nach Spotify Wrapped haben wir ja einige Screenshots von Leuten bekommen.
00:59:12: Die unglaubliche Minuten mit uns verbracht haben.
00:59:14: Mein Spotify Wrapped insgesamt, meine ganze Playtime auf Spotify dieses Jahr, waren circa ... Ich sag mal, fünfzigtausend Minuten, die ich auf Spotify verbracht habe.
00:59:25: Und mir hat zum Beispiel eine Frau, eine Screenshot von ihr im Spotify-Rap geschickt, in dem sie gezeigt hat, dass sie fünfundachtzigtausend Minuten Dudes gehört hat.
00:59:35: Da ich mir dachte, das ist ja fast doppelt so viel wie meine Playtime überhaupt auf der ganzen Plattform.
00:59:41: Ist das denn überhaupt möglich?
00:59:43: Das fand ich so genial.
00:59:45: Und deswegen ein ernst genommenes Vielen Dank nicht nur an euch, sondern auch Niklas an dich.
00:59:50: dass du diese uf diese uf diese uf diese uf diese uf diese uf diese uf diese uf diese uf diese
01:00:03: uf
01:00:05: diese uf diese uf diese uf
01:00:13: diese uf diese uf diese uf diese uf
01:00:14: diese uf diese uf diese uf diese uf diese uf.
01:00:18: Darfst du es jetzt noch schnell öffnen auf dem letzten Dienstweg?
01:00:22: Oh, yeah, okay, okay, ich mach's auf.
01:00:25: Es ist ein braunes Paket, was von mir liegt.
01:00:27: Hast du es selber verpackt?
01:00:28: Ja,
01:00:28: ja.
01:00:30: Der Poststempel ist auch von mir draufgekippt.
01:00:34: Okay, ich zieh es
01:00:35: raus.
01:00:36: Vielleicht... Ja,
01:00:37: witzig.
01:00:38: Ja, das ist witzig.
01:00:39: Da hab ich mir gedacht, das passt jetzt.
01:00:41: Der Anlass passt.
01:00:42: Das ist witzig, denn in meinen Händen, wenn ich es richtig sehe und die Aufschrift mir auch sagt, ist es Zeit für neue Boxershorts, oder?
01:00:49: Denn wir haben gesagt, man tauscht doch nie seine Unterhosen aus.
01:00:53: Ja.
01:00:54: Und jetzt habe ich in meinen Händen, wie viele neue Unterhosen sind das?
01:00:57: Ich
01:00:58: bin ehrlich, eine Größe ist für dich die andere für mich.
01:01:00: Ich trage nämlich heute wieder genau heute eine Boxershot mit einem Loch am Hohensack.
01:01:04: Und wenn ich nicht aufpasse, dann mahlt mein Hohensack auch noch eine Raub in meine Unterhose rein.
01:01:08: Das ist eine sehr, das ist sehr aufmerksam und eine sehr gute Idee.
01:01:12: Denn bevor wir weiter... Ist es denn ganz kurz, dazu muss ich jetzt noch fragen, ist das denn jetzt auch dann der Moment gleichzeitig, wo du denn die mit den Löchern jetzt auch endlich vernichtest?
01:01:19: Oder wirst du die jetzt einfach zu den Unterhosen dazulegen?
01:01:22: Ich kann mir die jetzt... Warte... Es ist...
01:01:25: Ich
01:01:26: muss mir glauben, es ist die Boxershorts, die ich gerade anhat mit dem Loch.
01:01:29: Dann wär's doch jetzt ganz kurz... Ich glaub dir das.
01:01:31: Setz dich wieder hin.
01:01:32: Ich
01:01:32: zerreiß sie jetzt.
01:01:33: Zerreiß sie.
01:01:40: So, und das war's.
01:01:42: Das war's.
01:01:45: Meine liebe Nuzududin, und ich glaube, mit der zerrissenen Unterhose, die damit die Ende gefunden hat, können wir auch diese Staffel beenden.
01:01:53: Von mir auch.
01:01:53: Vielen, vielen Dank.
01:01:54: David, vielen, vielen Dank für fünf Minuten hier in diesem Podcast, die wir miteinander verbracht haben.
01:02:02: Es war wie immer wunderschön.
01:02:04: Ich bleibe dabei, dass das nächste Jahr für mich nicht schöner sein könnte, wenn es einfach noch mal so wird wie dieses Jahr.
01:02:08: Und das ist völlig okay.
01:02:11: Was euch erwartet in Zukunft?
01:02:12: Das ist ja natürlich jetzt eure Frage, weil wir gehen jetzt in die Pause.
01:02:16: Ist natürlich erstmal geduldig bleiben.
01:02:18: Bleibt bei uns.
01:02:19: Das ist unser größter Wunsch.
01:02:21: Ihr dürft auch andere Podcast hören.
01:02:23: Aber auch nur, wenn ihr nachher wieder zu uns zurückkommt, bleibt uns treu.
01:02:26: Wir haben natürlich wieder vieles im Kopf.
01:02:28: Wir werden natürlich auch die nächste Staffel wieder mit kleinen Neuerungen starten.
01:02:31: Wir machen uns immer viele Gedanken.
01:02:33: Es wird, und das können wir auf jeden Fall schon sagen, ein ganz, ganz tolles neues Cover geben.
01:02:36: Dieser Podcast wird zusammen mit uns, zusammen mit euch, Erwachsener besser, toller und mehr.
01:02:44: Ich will gar nicht erwachsen werden.
01:02:46: Musst du jetzt mitmachen?
01:02:47: Du musst leider mitmachen.
01:02:48: Und wie erwachsen es dann wirklich wird, das erfahrt ihr in Staffel sechs von Dudes.
01:02:52: Danke, dass ihr immer noch dabei seid, dass ihr uns so viel liebe und Zeit schenkt.
01:02:56: Danke für eure Memos.
01:02:58: Wir alle hören uns Anfang Februar.
01:03:00: Genau.
01:03:00: Das genaue Datum kriegt ihr noch von uns mitgeteilt.
01:03:03: Ed Dutz, der Podcast Ed Nicholas und David, direkt reinfolgen.
01:03:06: Aber auch diesen Podcast-Account selber.
01:03:08: Dann werdet ihr nichts weiteres verpassen.
01:03:09: Deswegen bis dahin.
01:03:11: Guten Rutsch.
01:03:12: Ein schöner Start ins neue Jahr.
01:03:13: Das Jahr ist nicht nur euer, sondern unser.
01:03:15: Sondern uns allerer Jahr.
01:03:17: Küst euch liebt euch, habt euch lieb.
01:03:19: Umarmungen sind richtig nice.
01:03:21: Und ein letztes Mal von mir wird...
Neuer Kommentar