231. Weihnachten in New York – Verloren in der großen Stadt
Shownotes
Einmal die eisige Weihnachts-Schelle in New York abholen! Das wäre ein Traum. Diesen Wunsch hat sich Niklas dieses Jahr tatsächlich erfüllen dürfen. Und hat es sich gelohnt? Was hat es legal oder illegal zurück über den Atlantik geschafft? Was bekommt David zu Weihnachten geschenkt? Und zu guter letzt: Hättet ihr bis hierhin gewusst wofür die Kettensäge URSPRÜNGLICH mal erfunden wurde? Ihr habt Fragen, wir haben Antworten. Merry Christmas und viel Spaß mit Folge 231
📲 Abonniere HIER den Kanal von Niklas & David auf WhatsApp
Folge Niklas & David auf Instagram
dudes. Der Podcast auf Instagram
Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte!
Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio!
Transkript anzeigen
00:00:00: Ach, David, es weihnachtet sehr.
00:00:02: In zwei Tagen ist es weit.
00:00:03: Bist
00:00:04: du schon aufgeregt?
00:00:05: Sehr.
00:00:05: Okay, ich habe ganz kurz, bevor es losgeht, hold your breath, Leute.
00:00:09: Gleich geht es los.
00:00:10: Ganz kurz vorne weg.
00:00:11: Ein kurzen, kleinen Klugschuss der Woche.
00:00:12: Hast du Bock?
00:00:13: Ja, sicher.
00:00:13: Habe ich nämlich heute gelesen und fand ich klasse, was sie mitbringen.
00:00:15: Das könnt ihr mitnehmen und ich schwöre euch, das wird ein Knaller am Weihnachtstisch.
00:00:19: Bitte bringt diesen Klugschuss zu euren Familien.
00:00:22: Erzähl dir auch mal eure Oma oder so, die wird vielleicht sagen, wusste ich schon, David, ganz kurz, die Kettensäge.
00:00:27: Ja.
00:00:28: Was denkst du, wann wurde die erfunden?
00:00:31: Offensichtlich ist es ein bisschen her, weil die Oma würde das jetzt kennen.
00:00:35: Kettensäge, wann wurde die erfunden?
00:00:36: Ja, äh, achtzehn, nee, neunzehn, neunzehnhundert, ähm, zehn.
00:00:46: ist leider nicht ganz richtig.
00:00:47: Der Prototyp wurde schon in den Seventeenhundertundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund wurde bei schwierigen Geburten dafür eingesetzt, um das Beckenknochengewebe zu durchtrennen, wenn das Kind nicht richtig rauskommt.
00:01:20: Viel Spaß mit der heutigen Folge, das ist ja furchtbar eklig.
00:01:22: Was war ich bei
00:01:23: der Oma damit zu tun?
00:01:25: Na Oma, hast du auch noch eine Beckenwunde von damals?
00:01:27: Du bist so ein altes Eisen.
00:01:29: Ja, fand ich einen verblüffenden Trakt.
00:01:30: Jesus Christ.
00:01:31: Erst danach, als das dann Gott sei Dank nicht mehr genutzt werden musste im Kreissaal, haben sie sich gedacht, aber ein Baumstamm kriegen wir damit auch durch.
00:01:39: Crazy.
00:01:39: Ja.
00:01:40: Na, frohe Weihnachten.
00:01:41: Gut, in diesem Sinne, weihnachtliche Grüße und viel Spaß mit Folge zweihundertdreißig.
00:02:02: Meine lieben Damen und Herren, liebe Dutz und Odin da draußen, hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Folge.
00:02:07: Es ist die Folge, die ein Tag vor Weihnachten rauskommt.
00:02:12: Das ist heute.
00:02:12: Wirklich?
00:02:13: Ja, ja, morgens Weihnachten.
00:02:15: Da ist jetzt quasi, nee, stopp, übermorges Weihnachten.
00:02:19: Stop, übermorgen ist man.
00:02:20: Da haben wir
00:02:21: so paar Leute gerade mit richtig dollen Schock bekommen.
00:02:24: Ich habe doch noch zwei Tage, um Geschenke zu besorgen.
00:02:26: Es sind noch zwei Tage.
00:02:27: Ja,
00:02:28: ich wollte schon direkt mit dem nächsten Spruch anfangen von wegen, dass man genau in dieser Zeit wiederum sagt, wo ist denn eigentlich das Jahr hin?
00:02:35: Es ist doch unglaublich.
00:02:36: Gestern war doch noch Januar.
00:02:38: Ich kann mich noch an meinen ersten Sonnenbrand erinnert.
00:02:40: Ich war doch doch vor drei Wochen, waren wir noch zusammen in Griechenland auf Kreta mit unseren Brees und Brezina und haben uns richtig schön in den Uso hinter die Binde gezwitscht.
00:02:48: hier feiern das Jahresabschlussgespräch, was man sonst in den Firmen sonst führen, aber auf freundschaftlicher Basis und sagen, Niklas, wie geht's dir eigentlich?
00:02:57: Denn in den letzten Folgen warst du nicht nur krank, sondern auch... technisch gesehen gar nicht da.
00:03:03: Das ist wirklich irre, ne?
00:03:04: Wie wir jedes Mal wieder das Internet dribbeln.
00:03:07: Aber wir haben kein Geheimnis rausgemacht.
00:03:08: Letzte Folge war ein bisschen vorproduziert.
00:03:10: Ich habe mich in der letzten Folge auch immer noch ein bisschen fies angehört, nasal, rustikal.
00:03:14: Meine Stimme hat ein bisschen gebrockelt.
00:03:15: Dafür möchte ich mich entschuldigen.
00:03:17: Dafür bin ich jetzt wieder zurück mit Kraft voller Stimme.
00:03:20: Ich gebe euch mal einen kurzen kleinen Einblick.
00:03:23: Ich hab wirklich ... Es ist eine okaye Stimme, aber dass
00:03:31: du jetzt
00:03:31: durch den Gesang deine Gesundheit untermauern wolltest ... Du gehst auch nicht zum Arzt und sagst, Herr Doktor, ich fühl mich ganz schlecht, aber hören Sie mal meine Stimme an.
00:03:40: Eigentlich kling ich auch noch ganz gut.
00:03:41: Ja!
00:03:42: Guck mal, wie gut ich schlagen kann.
00:03:43: Bamm!
00:03:44: Nee, genau.
00:03:45: Deshalb, ich wollte einfach nur sagen, ich bin schon länger wieder gesund.
00:03:49: Danke für eure Anteilnahme.
00:03:51: Und genau, ich war weg.
00:03:53: Versuchen wir, dieses Thema vielleicht relativ zügig abzusch-.
00:04:04: Wir sehen uns auch gerade erst seit ein paar Stunden.
00:04:06: Ich sehe das bewusst.
00:04:07: Wir haben uns heute zum allerersten Mal wieder gesehen.
00:04:10: Ja.
00:04:11: Und ich würde jetzt ganz kitschig anfangen, wie dein bester Freund, der sagt, oh mein Gott, Niklas, tell me everything.
00:04:20: Ja, ich sehr gerne.
00:04:21: Ich weiß natürlich nicht, wie viel die Leute hören möchten.
00:04:23: Ich habe ja auch schon bei Instagram dann immer viel reingemacht.
00:04:26: Ich möchte natürlich die Leute auch nicht damit zuscheißen.
00:04:28: Aber ich war in New York!
00:04:30: Ne!
00:04:30: Ne!
00:04:31: Okay, ich habe ein paar Fragen mit dabei.
00:04:32: Ja, hau raus.
00:04:33: Wusstest du, dass man eine Einfuhrgrenze... Das heißt, wenn du in New York was kaufst, gibt es eine Grenze, eine Opergrenze von Sachen, die nur bestimmt teuer sein dürfen, bevor du sie anmelden musst bei der Einreise oder Rückreise nach Deutschland.
00:04:51: Und jetzt die Frage, wie hoch ist diese Grenze?
00:04:55: Weißt du das?
00:04:56: Du weißt es wahrscheinlich, ne?
00:04:57: Ich
00:04:57: weiß
00:04:57: es.
00:04:57: Okay, sehr gut.
00:04:58: Oh, da liegt ein Klugschuss am Anfang.
00:04:59: Ich kann's dir nicht sagen, ich habe von dieser Grenze gehört und ich habe mir auch sagen lassen.
00:05:03: Niklas, du kannst jetzt nicht den Koffer vollpacken und einfach wieder damit zurück nach Deutschland ballern.
00:05:07: Da wird nämlich eventuell drauf geguckt.
00:05:09: Was habe ich gemacht?
00:05:11: Ich habe wirklich den Koffer randvoll.
00:05:13: Ich habe einen leeren Koffer mit nach New York genommen.
00:05:15: Ist
00:05:16: das so?
00:05:16: Ja, tatsächlich.
00:05:17: Und den habe ich komplett voll wieder mit zurückgebracht.
00:05:20: Naja, das ist technisch gesehen erstmal okay.
00:05:22: Das ist technisch gesehen
00:05:23: okay.
00:05:23: Das ist der Warenwert, der sich in der Summe innerhalb dieses Koffers befindet.
00:05:28: Einen gewissen Grenzwert nicht übersteigen, sonst müsstest du die Sachen anmelden, denn ... weißt du warum?
00:05:33: Ähm, wegen... Das ist bestimmt wegen Trump und Merkel.
00:05:38: Äh,
00:05:39: ja.
00:05:40: Fast.
00:05:42: Also in dem kleineren realistischen Beispiel,
00:05:45: du
00:05:46: fliegst nach Amerika, verlierst dein iPhone, Sagst, Scheiß, ich brauch unbedingt ein iPhone.
00:05:51: Kauf's dir ein neues iPhone in Amerika, das vielleicht mit dem geschwächten Dollar günstiger ist.
00:05:56: Reist dann wieder zurück und sagst, ich hab mein iPhone wieder, das kannst du mit der iCloud einfach überspielen.
00:06:02: Und freust dich vielleicht im Hintergrund oder im Nachhinein, weil du merkst, das iPhone ist weg gewesen, das ist blöd, du musst es neu kaufen.
00:06:08: Aber denkst dir so, das war doch gerade günstiger als das in Deutschland.
00:06:13: Wäre das nicht möglich?
00:06:15: technische Dinge oder allgemeinen Sachen in einer tendenziell schwächeren Werbung zu kaufen und dann mit nach Deutschland zu nehmen.
00:06:21: Ist denn die Mehrwertsteuer von neunzehn Prozent auch in allen anderen Ländern genauso hoch wie hier in Good Old Germany?
00:06:28: Antwort?
00:06:29: Nein.
00:06:29: Nein.
00:06:32: Und jetzt die Frage.
00:06:34: Wie viel
00:06:35: Geld hast du in New York ausgegeben?
00:06:36: Ich glaube, der Warenwert war okay und ich weiß gar nicht, wie er bemessen wird.
00:06:41: Ich habe nämlich primär in New York die große Welt des Second Hands erfahren.
00:06:50: Mhm.
00:06:50: Denn man kann in New York ganz toll vintage Second Hand Klamotten kaufen.
00:06:55: Da gibt's super viele Stores.
00:06:56: Und das Tolle ist, und deshalb hab ich das vorher nicht so viel gemacht, ich bin ja recht groß, wie die eine oder andere Person vielleicht schon mal mitbekommen hat.
00:07:06: Und für mich gibt's normalerweise in solchen Läden nix.
00:07:07: Und die Amis sind grundsätzlich ein bisschen größer.
00:07:09: Oder großen Menschen ein bisschen aufgeschlossener, weil Basketball und so da ein Riesending ist.
00:07:13: Und da gab es dann teilweise Sachen, die mir tatsächlich so viel zu groß waren.
00:07:17: Das war echt crazy.
00:07:18: Und als ich dann einmal Blut geleckt hatte und gemerkt habe, das ist ja toll.
00:07:22: Und dann alles Second Hand und dann diese Magie mal zu spüren, die viele von euch wahrscheinlich schon kennen, die gerne Second Hand einkaufen gehen, da so Schnapschüsse zu machen.
00:07:32: So tolle Pieces, die schon ganz alt sind, die dann da irgendwie aus dem Regal zu fischen.
00:07:37: Das war toll.
00:07:38: Und damit habe ich mir primär den Koffer voll gemacht.
00:07:40: Jetzt kann ich deshalb so einen richtigen Warenwert nicht bestimmen.
00:07:42: Ich habe auch um ehrlich zu sein viele Weihnachtsgeschenke noch mitgebracht.
00:07:46: Ja, ich kann dir keinen Warenwert nennen.
00:07:48: Ich habe aber auf jeden Fall ... auf jeden Fall, ich war gut shoppen.
00:07:51: Aber es war nichts dabei, also ich hab jetzt keine PlayStation mitgebracht oder so was.
00:07:54: Also ich habe nichts mitgebracht, was einen besonders hohen ... Einzelwarenwert hatte, möchte ich sagen.
00:08:00: Das sage ich natürlich auch nur als Eigenschutz.
00:08:02: Ich hab vielleicht noch andere Sachen mitgebracht, aber die verrate ich jetzt nicht, weil ich mich sonst evtl.
00:08:06: rückwirkend Strafe machen würde.
00:08:09: Ah.
00:08:10: Okay.
00:08:12: Vielleicht hab ich also doch die PlayStation mitgebracht.
00:08:15: Würdest du wissen, wie hoch diese Summe ist, die man nicht überschreiten darf?
00:08:18: Oh, das kannst du mir mal sagen, dann sag ich dir, ob ich sie überschritten hab.
00:08:21: Wie viel darf ich mit nach Hause nehmen?
00:08:23: Vierhundertdreißig Euro.
00:08:25: Vierhundertdreißig Euro?
00:08:26: Vierhundertdreißig Euro, und diese Summe, so hat mir das auch übrigens Conny erklärt.
00:08:29: Ich wusste das, also Fun Fact, ich wusste das auch nicht.
00:08:33: Weil wir haben über andere Reisen gesprochen.
00:08:37: Ich bin im Januar klassisch, wie so viele andere auch, wieder in Capshirt.
00:08:43: kommendes Jahr in ein paar Wochen fliege ich wieder dahin in meine zweite Heimat gewöhnt.
00:08:47: Ich bin da zu Hause am Meer.
00:08:49: Local.
00:08:51: Ich kenne mich aus.
00:08:51: Das ist meine Hut.
00:08:52: Ich bin da zur Schule gegangen.
00:08:53: Ich liebe es komplett.
00:08:54: Und bis jetzt vor kurzem ein altes Handy quasi zu Hause rumliegen.
00:09:00: Ich habe mir ein neues Handy gekauft dieses Jahr, du auch.
00:09:02: Und das ist eigentlich mein altes Handy noch zu Hause.
00:09:05: Und Conny hat für irgendeine Veranstaltung von sich ein Handy gebraucht zum Ticketscannen und hat gesagt, ihr hast so ein altes iPhone rumliegen.
00:09:11: Ich habe gesagt, ich kann dir das leihen, ich bräuchte es nur gerne wieder, weil ich würde das gerne mit nach Südafrika nehmen, um auf Nummer sicherzugeben, dass ich immer ein Handy habe, falls mir eins geklaut wird, falls ich eins verliere, bla, bla, bla, könnte ich jetzt den Luxus nutzen und sagen, ich nehme zwei Handys mit.
00:09:25: Ich hoffe natürlich trotzdem, dass ein Handy überhaupt geklaut wird.
00:09:28: Ansonsten müsste ich mir vor Ort eins und kam auf diesen glorreichen Gedanken, das ich mir gedacht habe.
00:09:33: Na ja, bei dieser afrikanischen Währung, Rand ist gerade extrem schlecht.
00:09:37: Und ich glaube, dass man auf jeden Fall ein bisschen was save'n könnte.
00:09:40: Ein kleines Ersparnis.
00:09:41: Und hat Conny gesagt, nein, nein, nein.
00:09:43: Auch da ist eine gewisse Obergrenze gegeben, die du nicht überschreiten darfst.
00:09:47: Weil sonst musst du die Sachen eben versteuern.
00:09:50: Und diese Obergrenze liegt bei vierhundertdreißig Euro und du musst oder darfst nur Sachen kaufen, die teilbar sind.
00:09:58: Also, wenn du jetzt zum Beispiel mit mir das nächste Mal noch in York fliegst, das ist ja wahrscheinlich auch schon bald, jetzt wo du Blut geleckt hast, wie du schon schön gesagt hast, dürften wir keinen Gegenstand, ein iPhone, im Warnwert von achthundert Euro kaufen, weil man könnte sagen... für dich, für mich, würde zusammen ergeben, eighthundertsechzig Euro.
00:10:19: Das iPhone kostet nur achthundert Euro.
00:10:20: Ergo würde das funktionieren.
00:10:22: Das funktioniert nicht, denn der Gegenstand muss teilbar sein, um auf die jeweiligen Beträge zu kommen.
00:10:28: Ich darf ihn ja trotzdem mitnehmen, ich muss ihn noch mal
00:10:31: extra
00:10:32: versteuern.
00:10:33: Im Zoll, wenn du aus dem Flughafen rausgehst, das ist übrigens dieser Bereich, wo man ... I have nothing to declare steht auf dem Boden, dieser grüne Pfeil, wenn du rausgehst.
00:10:43: Und dann gibt es den roten Bereich.
00:10:46: Obwohl man vielleicht nicht genau gewusst hat, warum man da durchgeht und schlechtes Gewissen hat, das ist der Grund, dass man da durchgehen soll und Sachen anmelden muss.
00:10:55: Soll?
00:10:57: Oder auch nicht.
00:10:57: Border Security Australien gibt ja Fernsehserien über diesen Bereich.
00:11:02: Ja.
00:11:03: Hab ich die Pfeile nicht gesehen?
00:11:04: Nee,
00:11:04: du warst auch nicht über den Betrag.
00:11:07: Stimmt, ich war ja nicht über den Betrag.
00:11:09: Und deshalb muss ich da auch nicht rum.
00:11:10: Außerdem wissen wir alle, Unwissenheit schützt vor Strafe.
00:11:14: Und ich wusste es halt auch einfach gar nicht.
00:11:15: Und deshalb war der Kofferrand voll mit coolen Sachen.
00:11:17: Welcher Koffer?
00:11:18: Genau, der Koffer, den mein Freund... So.
00:11:22: Und da waren halt ganz viele schrottige, billige Sachen drin.
00:11:25: Deshalb war locker unter vierhundertdreißig Euro.
00:11:27: Und ja, das war toll.
00:11:29: New York war eine großartige Experience.
00:11:32: Du hast es ja schon mal nach deinem letzten New York Trip mal kurz angerissen, dass sich diese Stadt auch verblüfft hat.
00:11:37: Sehr kurz.
00:11:38: Aber trotzdem durch diese Größe und dadurch, wie sie halt aussieht.
00:11:42: Ich, der ja... Und das hatte, glaub ich, einen großen Anteil an meiner Faszination von New York, der ja auch großer Filmfan ist.
00:11:49: Es ist halt einfach dahinter nur da durchzulatschen, als würde man in einem Hollywood-Film rumlaufen.
00:11:54: Stehst
00:11:54: du da und denkst dir, das ist doch alles hier ein Set.
00:11:56: Wenn man sich denkt, in den Filmen wäre es ein Set Turns Out, das ist aber die Stadt.
00:12:00: Also die Stadt sieht so aus wie das Set, vor was ich ganz witzig fand, wo du es schon angesprochen hast, wären Hollywood-Filme, sagen wir mal, in deutschen Städten gedreht worden.
00:12:10: Hätte man das genau gleich über deutsche Innenstädte gesagt, dass man sagt, oh, ich sieht alles aus wie im Film, ist doch schön, fast schon, dass man das positiv konnotiert.
00:12:16: Turns out, ist natürlich nicht in Deutschland gedreht worden, deswegen traumatisiert und sympathisiert man vielleicht mit den Bildern, die man schon öfter gesehen hat.
00:12:22: Hat auch irgendeinen psychologischen Effekt, dass man Dinge, die man oft sieht, besser findet, weil man ... dem Gehirn sagt, das ist vertraut.
00:12:30: Genau, ich kenne das schon.
00:12:32: Das war nämlich auch dieses Ding, das ich von Anfang an das Gefühl hatte, als ich dann da war, ich kenne das ja hier.
00:12:38: Ich hab das schon mal gesehen, das ist das hier Rockefeller Center und ich kenne das ja alles.
00:12:42: Ich kannte es natürlich nicht.
00:12:45: Aber wenn in Deutschland Filme gedreht werden mit Hollywood-Charakter, sind das witzigerweise neun von zehn Fällen, sind das irgendwie Nazi-Filme.
00:12:51: So irgendwelche Filme aus dem Krieg oder so.
00:12:53: Da gehen wir nach Deutschland, nach Berlin.
00:12:55: Hier wurde ja viel.
00:12:56: Hier Hitler.
00:12:57: Hitler, der stand hier vorne.
00:12:59: Und das ist Deutschland.
00:13:00: und in Manhattan hast du dann halt sehr positive Bilder.
00:13:03: Ich fand das ganz toll, ich fand auch die Spots, die andere Leute schrecklich, ich fand ein Timesquare so großartig, weil das halt so crack fürs Gehirn war und so viel und laut und viele Leute und überall Bildschirme und ich fand es einfach sehr inspirierend, was so möglich ist.
00:13:18: Also was, wie vieles zu sehen geben kann.
00:13:21: Die verschiedenen Läden, ich fand auch dieses ganze, auch sehr touristische Dinge, fand ich mega.
00:13:26: Dann war's in irgendeinem Disney-Laden, der dann drei Stockwerk hatte.
00:13:29: Ein Lego-Store, ein M&M-Laden, der über vier Etagen geht.
00:13:34: Einfach geil, so, dass ich zum Anzug gucke.
00:13:37: Ähm ... ist natürlich alles absoluter Überfluss und viele Dinge natürlich auch irgendwie blödsinnig.
00:13:42: Aber rein von dem Erlebnis, das mal erlebt zu haben, fand ich das sehr toll.
00:13:46: Ich muss auch sagen, und wie gesagt, da spreche ich jetzt einzig oder nein nur über New York.
00:13:50: Ich rede nicht über Amerika.
00:13:52: Mal abseits von der politischen Situation und so.
00:13:55: Ich fand die New Yorker, die ich dort getroffen habe, ich fand die wahnsinnig angenehm aus einem bestimmten Grund.
00:14:02: Und das ist was, was mit der... amerikanischen Sprache zu tun hat.
00:14:06: ich weiß nicht vielleicht dass du es glaube ich letzt mal auch schon gesagt als du auf dem event dort rüben warst dass die leute es gibt ja kein sie in deutschland wird ja viel gesiezt bzw.
00:14:17: du bist halt in deutschland bist du immer unsicher wenn du eine person triffst.
00:14:21: ok jetzt muss ich erstmal abwägen wen habe ich vor mir?
00:14:22: in welchem verhältnis stehe ich zu der person?
00:14:24: muss ich sie sitzen?
00:14:25: wie alt ist die person.
00:14:26: ich muss sehr viele dinge abwägen wie ich mich einer person gegenüber verhalte.
00:14:30: Bei uns, bei unserem Airbnb gegenüber, gab's ein Deiner, ein typisches amerikanisches Deiner, was ich ganz toll fand, weil das auch sehr filmisch einfach aussah.
00:14:38: Und du gingst da rein und dann kam ein Typ an mir vorbeigelaufen, einer von den Kellnern.
00:14:42: Und der ging halt wirklich zum Tisch mit dieser Kaffeekammer und füllt Kaffee an.
00:14:45: Ich
00:14:45: fand das so geil,
00:14:47: das mir dachte, das passiert
00:14:47: wirklich.
00:14:49: Und dann war vorne eine ältere Dame, die hat dann geguckt, dass die Leute naheinander an ihren Plätze gebracht wird, weil dieses ... Deiner wirklich rappelvoll war.
00:14:55: Das ist wirklich einfach Ding.
00:14:56: Die Leute gehen da halt zu jeder Tageszeit hin.
00:14:58: Das war vierundzwanzig Stunden am Tag offen.
00:15:00: Und die begrüßte mich und das ist sehr sinnbildlich für das, was ich meine.
00:15:04: Die hat dann mit mir so gesprochen, dass sie gesagt hat, how can I help you, sweetie?
00:15:08: Und ich war direkt so, das ist doch toll.
00:15:10: Die nennt mich sweetie.
00:15:12: Die nennt mich sweetie und danach hat sie gesagt, of course my love.
00:15:15: Und dann war das direkt so dieses... Das kann für manche Leute auch vielleicht ein bisschen zu doll sein, weil sie sagen, wir kennen uns gar nicht.
00:15:21: Ich möchte eben eine gewisse Distanz.
00:15:23: Ich persönlich finde dieses direkte Abkumpeln und dieses direkte Freundschaftliche in der Sprache, das öffnet direkt einen ganz anderen Bezug zu einer Person, was ich mir hier auch manchmal wünschen würde.
00:15:34: Dass du direkt einfach weißt, es gibt kein Sie, es gibt kein So und So, es gibt hier Ju.
00:15:38: Und wir beide fangen jetzt mal kumpelig an und mal gucken, wo es sich dann hin bewegt.
00:15:41: Wenn die Person mich scheiße findet, wird der Ton, falls ich auch ändern.
00:15:44: Aber dieses ... Hey, Bro.
00:15:47: Hey, Love.
00:15:48: Hey, Sweetie.
00:15:49: Das fand ich sehr angenehm.
00:15:50: Selbst am Flughafen hat die Polizistin die vorne stand und die Gesichter dann kontrolliert hat und den Ausweis Passport und so kontrolliert
00:15:59: hat.
00:15:59: Die Nase echt?
00:16:01: Habe ich ihre Nase?
00:16:02: Und die hat gesagt irgendwie, okay, mal auf.
00:16:06: Oder irgendwie sowas, wo ich mir dachte, das gibt's doch nicht.
00:16:08: Du wirkst wahnsinnig autoritär.
00:16:11: Aber dadurch, dass du jetzt gerade wiederum das gesagt hast, ... bin ich wieder ein bisschen entspannt.
00:16:15: Du hast mit eingeflört, das kann das sein.
00:16:17: Ich hab nichts gemacht.
00:16:18: Ja,
00:16:19: ja, das sagen
00:16:19: wir.
00:16:21: Gar nichts
00:16:21: gemacht.
00:16:21: Ich hab nichts gemacht.
00:16:22: Ich muss aber dazusagen, dass die Amerikaner ... ... und das war, glaub ich, mein Türenöffner, die fanden einfach sehr witzig, dass ich groß bin.
00:16:30: Das fanden die irre witzig, egal wo ich hingekommen bin, war das ein Thema.
00:16:34: Toller Türenöffner.
00:16:36: Hundertmal dasselbe Gespräch geführt ist, aber hier in Deutschland ja genauso.
00:16:40: Bei der Einreise.
00:16:41: Du hast ja das auch mitgemacht, dieses Prozedere, dass du da.
00:16:43: bei der Einreise musst du durch diesen Schalter durch und dann sitzt da ein Typ und die Leute in der Schlange sind schon am schwitzen, weil es kann sein, das könnte jetzt noch der Moment sein, dass du wieder umdrehen musst und wieder gehen musst.
00:16:53: Hast du deinen erste Austrage ausgedruckt?
00:16:56: Ja.
00:16:57: Hast du
00:16:57: nicht?
00:16:57: Nee, ich hatte den nicht ausgedrückt.
00:16:59: Und ich hab gemerkt, je näher man diesem Schalter kommt, kann man Glück haben und dann ist keiner vor, du bist quasi die erste, die aus dem Flugzeug aussteigt und du kannst direkt durchlaufen, weil das kann ja auch Stunden dauern.
00:17:08: Ich weiß nicht, wie lange es bei dir gedauert hat, weil ich stand da auf jeden Fall eine Stunde.
00:17:12: Oh, echt?
00:17:14: Es hat sehr lange gebraucht und dementsprechend viele Leute waren vor mir und so hab ich die Leute vor mir auch scannen können, weil ich war allein unterwegs, ich hab die ganze Zeit einfach nur geguckt.
00:17:23: Und je näher man diesem Schalter, wie gesagt, kam, dass du eher, haben die Leute wieder schon schön gesagt, hast angefangen irgendwie zu kruscheln, zu räumen und haben sich darauf vorbereitet.
00:17:32: Und hab dann bei ganz vielen Leuten gemerkt, dass die zwei Dinge in der Hand haben.
00:17:35: Einmal ein Ausweis, ihren Pass, Reisepass.
00:17:38: Und dann hatten alle irgendwelche weißen Blätter in der Hand.
00:17:42: Und dann hab ich so ein bisschen geguckt und war dann so, was ist das denn?
00:17:45: Und hab links und rechts ein bisschen mitbekommen, okay, die tuschen irgendwie so E-Santrag an, okay, Passport, blah, blah, blah.
00:17:51: Ah ja, stimmt, aber den habe ich ja auch den erste Antrag auf dem Handy.
00:17:54: Hol mein Handy raus, lese mein erste Antrag durch, für alle, die es nicht wissen, amerikanische Visum quasi und lese durch und dann steht darauf, dass man das bitte ausgedruckt mitnehmen muss.
00:18:05: Und jetzt möchte man in Amerika bei der Einreise tunlist wenig falsch machen, weil man strenge Grenzkontrollen erwartet.
00:18:12: Ich bin...
00:18:13: Ich bin im Erdboden verschwunden und hab mir gedacht, ich hab verschissen.
00:18:16: Es kann nicht sein, dass ich jetzt gerade so unglaublich diese ganze Reise für mich dann ausgesehen hat, weil es sehr kurzfristig und spontaner war, dass ich jetzt der Moment sein könnte, an dem es scheitert und ich nicht rein kann, weil es heißt, ja, sorry.
00:18:31: Next hast du nicht ausgedruckt, verpiss dich.
00:18:33: Ja.
00:18:33: Und ich hab direkt, ich bin direkt mit der Tür ins Haus gefallen und dem Typen direkt gesagt, hier ist mein Passport.
00:18:38: And my A-Stars on my phone, sorry, didn't print it out, blah, blah, blah, hab mich direkt erklärt.
00:18:42: Er hat mich nur grimmisch angeschaut und gesagt, wie lang bleibst du hier?
00:18:45: Zwei Tage.
00:18:47: Zwei Tage.
00:18:48: Was machst du?
00:18:48: Zwei Tage in New York.
00:18:49: Zeitseeing.
00:18:52: Stempel drauf, viel Spaß.
00:18:53: Next.
00:18:54: Oh Gott!
00:18:55: Ja, es war schon spannend, in dieser Schlange zu stehen, weil du weißt, tendenziell gibt es keinen Grund, dass du wiedergehen musst.
00:19:01: Aber du weißt, dass die Möglichkeit besteht, je nachdem, dir werden Fragen gestellt.
00:19:06: Vor allem weil die Einreise so streng geworden ist durch Trump-Regierung.
00:19:09: Obwohl New York demokratisch gewählt ist, ist trotzdem das eine Grenze nach Amerika, wo trotzdem streng kontrolliert wird.
00:19:16: Und jetzt hatten wir oder haben wir weniger Probleme als andere Leute.
00:19:21: Trotzdem hat man ein gewisses Ungutesgefühl.
00:19:23: Genau.
00:19:24: Und ich bin dann auch dahin und ich war wirklich schon im Verteidigungsmodus, weil mir schon gesagt wurde, du musst der Fragen beantworten, sag bitte genau, merk dir, wo du wohnst, also wo du in welchem Stadtteil du leben wirst, wo dein Airbnb ist, du musst die Adresse zeigen und und und.
00:19:38: Wo hast du gewohnt?
00:19:39: Queens.
00:19:40: Long Island.
00:19:41: Das hatte ich mir alles vorher dann wirklich hagenau aus.
00:19:44: Wenn ich gelernt habe, hab ich mir dann schon gesagt, was sag ich denn eigentlich, was ich für einen Beruf mach und ich will jetzt auch nicht das Sketchbook.
00:19:48: Was hast du gesagt?
00:19:49: Ja, pass auf.
00:19:50: Ich komm vorne hin, bin dann ready for all, reiche ihm mein Reisepass und mein Esther.
00:19:56: Bin schon bereit, hab meine Antworten parat und er guckt mich nur an, guckt auf den Passport, guckt mich an und sagt, how tall are you?
00:20:05: Und dann so ... Und ich hatte es mir vorher schon, weil ich wusste, dass es kommt.
00:20:08: Queens.
00:20:10: Queens am Long Island.
00:20:12: Nee, und hab dann vorher mir natürlich schon bei der Anreise im Internet geguckt, was meine Größe in Meter in Feet ist.
00:20:21: Denn in Amerika sagt man nicht Meter, sondern man redet in Feet.
00:20:24: Da kann ich direkt sagen, es ist six, six, eight.
00:20:28: Also, six, eight.
00:20:28: Schade, es ist nicht six, seven, es ist scheiße.
00:20:29: Ja, leider nicht
00:20:30: six, seven.
00:20:30: Ganz knapp.
00:20:31: Scheiße.
00:20:31: Dann sind wir witzig, sechs, seven.
00:20:33: Und er nur was?
00:20:34: Ähm, hey, aber du
00:20:35: bist six-eight?
00:20:37: Ja.
00:20:37: Nein.
00:20:37: Du bist größer.
00:20:38: Nee.
00:20:39: Ja, weißt du, warum du größer sein solltest?
00:20:42: Ich hab gestern durch Zufall ein Video von Baron Trump gesehen.
00:20:46: Der Sohn von Donald Trump.
00:20:48: Der ist mittlerweile, oh, sechzehn, achtzehn Jahre alt.
00:20:51: Irgendwieso was Pima-Dom, neunzehn vielleicht.
00:20:54: Und der wurde betitelt als der große Mann, als die Laterne irgendwie in diesem Video.
00:20:58: Und dann hab ich mir gedacht, wenn ihr jetzt als Laterner beschrieben wird, wie groß ist dann Barron Trump?
00:21:03: Wie groß ist Donald Trumps Sohn?
00:21:05: Turns out, der ist
00:21:07: six-nein.
00:21:09: So stand's im Internet und das ist zwei Meter sechs.
00:21:12: Der ist ein Zentimeter kleiner als du.
00:21:14: Okay, also ich hab bei Google, es gab einen Umrechner von Meter in Viet.
00:21:19: Und jetzt hab ich das eingeben und da stand dann ... sechs Komma siebenneun oder so.
00:21:25: Ich hab auf jeden Fall dann gesagt, six eight, das fand er ja ultra lustig.
00:21:29: Dann hat er gefragt, also wirklich, dann hat meine Sachen gleich mehr angucken, war so basketball.
00:21:33: Ich war ja, ne, ne, hab ich den Talk wie immer gemacht, ne, rücken kaputt und so, und dann hat's zu mir gesagt,
00:21:38: you should try
00:21:39: yoga,
00:21:40: I do yoga.
00:21:40: Und ich war so, aha, ja, nee, super.
00:21:44: Mache ich auf jeden Fall, vielleicht mache ich yoga, ne, okay, nice, have a nice day.
00:21:47: So, mir meine Sachen zugegeben weg.
00:21:49: Warum
00:21:49: hast du sie nicht Swedish genannt?
00:21:50: Ja,
00:21:51: das hat er tatsächlich nicht gemacht.
00:21:52: Da war ich verunsichert, fand ich auch nicht so freundlich.
00:21:54: Aber gut, das war auf jeden Fall meine Einreise.
00:21:56: Und ungefähr so ging es dann auch weiter.
00:21:58: Also, wenn man in irgendwelche Läden reinkam oder so, fanden die Leute das primär sehr witzig oder interessant, dass ich so groß war.
00:22:04: Und in den Gesprächen ging es dann aber auch immer.
00:22:06: Und das hast du, glaub ich, auch erzählt.
00:22:08: immer aber auch noch mal ein Stück weiter.
00:22:10: Also es blieb dann nicht bei diesem Spiel zu Basketball, sondern dann ging es um, wo kommst du her?
00:22:14: Ah, okay, Cologne, Germany, genau, so sehr schnell hintereinander.
00:22:17: Viele Fragen hintereinander.
00:22:18: Ich fand das persönlich sehr angenehm, weil ich mir dachte, da kommt schon viel Warmherzigkeit irgendwie rüber.
00:22:24: Auch wenn sie am Ende vielleicht dann manchmal nur so Business-Wischivasche ist oder so, aber ich fand es sehr nett.
00:22:29: So.
00:22:29: Das war auf jeden Fall die New York Experience.
00:22:31: Ich fand's alles sehr schön.
00:22:33: Es war eine richtig tolle Reise.
00:22:34: Das Wetter hat gestimmt.
00:22:35: Am Ende hat's am letzten Tag noch geschneit.
00:22:37: Schnee in New York.
00:22:39: Absoluter Traum.
00:22:39: Und unwendig.
00:22:40: Ja, hast du was beigefühlt?
00:22:42: Hast
00:22:42: du was beigefühlt?
00:22:44: Nein, hab ich nicht.
00:22:46: Ich fand's nicht gut, weil's matschig war.
00:22:50: Ich hasse Schnee.
00:22:51: Und deshalb wollte ich auch noch sagen, dass da überall so viel Christmas und so war, mit so viel Weihnachtslu- Ich, mit so
00:22:56: viel Crystal überall immer.
00:22:58: Crystal auch in manchen Stadtteilen.
00:23:00: Aber dass da auch so viel Weihnachten und so war, das hat mir auch nicht so gut gefallen.
00:23:04: Unmännlich.
00:23:04: Genau.
00:23:06: Ich hasse Gefühle.
00:23:07: Romantische Städtetrips.
00:23:09: Bah.
00:23:09: Bah.
00:23:10: Fui.
00:23:10: Vorher war ich noch in Paris auch unmännlich.
00:23:12: Da steht der Eifelturm.
00:23:14: Wie geht's?
00:23:15: War
00:23:15: richtig lame.
00:23:16: Stadt der Liebe?
00:23:18: Fui.
00:23:18: Wer was fühlt, ist uncool.
00:23:20: Ja, das war auf jeden Fall New York.
00:23:22: Fand ich ganz toll, würde ich immer wieder machen.
00:23:25: Und ich bin froh, dass ich das gemacht habe, dass ich auch den Flug da auf mich genommen hab.
00:23:29: Hinflug war super, weil man sich auf was gefreut hat, was am Ende ist.
00:23:34: Rückflug war wieder Horror, weil es hat super viel gewackelt auch und so.
00:23:37: Und Nachts, ich hab jetzt auch rausgefunden, dass ich nachts nicht so gerne fliege, tagsüber hab ich mittlerweile gut im Griff.
00:23:42: Nachts finde ich super sass, auch wenn es gar keinen Grund dafür gibt, weil es fliegt genauso.
00:23:48: Aber wenn's draußen alles dunkel ist.
00:23:50: Ich glaube, Flugzeuge werden nachts zu U-Boten.
00:23:54: Okay, das musst du jetzt kurz nochmal erläutern, vielleicht?
00:23:57: Ja, also das ist wie so, du bist ja dann in, du kannst nicht gucken, weißt du?
00:24:01: Ja, okay.
00:24:02: Ja, und dann guckst du aus dem Fenster,
00:24:03: das ist alles Spaß.
00:24:04: Ja, wie in der Tiefsee.
00:24:05: Ja, so Bering, Beringmeere oder so, Krabbenfische in Beringsee oder so, wie das heißt.
00:24:09: Ja, und dann ruckelt so ein bisschen und so und du wirst nähen.
00:24:11: In
00:24:11: U-Boten würde ich mich auch nicht anstellen.
00:24:13: Deswegen, ich verstehe den Take, dass du sagst, er fliegen nachts ist blöd, weil du bist tief unter Wasser.
00:24:18: Ja.
00:24:20: Ich verstehe deine Logik.
00:24:21: Das ist ein guter Vergleich.
00:24:23: Weil ungefähr so war es, ja.
00:24:24: Man guckt nach draußen und erhofft sich so ein bisschen.
00:24:26: so, es ist nicht so schlimm.
00:24:27: Ich gucke raus, es sind schöne Wolken.
00:24:29: Ach, guckt mal einen Sonnenaufgang am Arsch, Alter.
00:24:31: Spure Finsternis, nur dieses rote Lämmchen, was am Flügel die ganze Zeit kurz so aufleuchtet.
00:24:37: Und wie du dann erwarten würdest in der Tiefsee, beim fünften Mal aufleuchten, guckt dich ein Gesicht von der Seite an.
00:24:44: Digger, das ist so richtig.
00:24:45: Das will mein Mädchen haben.
00:24:47: Aber das ist so meine Erwartungshaltung, weil ich mir denke, jetzt ist alles scheiße.
00:24:50: Wenn mich von links aus dem Fenster irgendwas angrinst oder so.
00:24:53: Du
00:24:54: wirst so eine Hand, die ins Fenster klatscht.
00:24:55: Ja,
00:24:56: genau.
00:24:57: Lass mich reichen.
00:24:58: Oh, Papa.
00:24:59: Nee, du, lass mich raus.
00:25:02: Ja, also deshalb, es war super.
00:25:05: Viele Leute haben gefragt, wie hast du es denn jetzt gemacht mit der Flugangst?
00:25:08: Ja, nee, mach's halt nix.
00:25:09: Du musst halt am Ende einfach einsteigen.
00:25:12: Also, man macht nix.
00:25:13: Also, es ist am Ende ...
00:25:15: Kannste schon was irgendwie.
00:25:16: Konfrontationstherapie.
00:25:17: Genau, es ist halt die unschönste Variante, mit einer Angst klarzukommen, ist es einfach zu machen.
00:25:22: Du ist scared.
00:25:23: Leon Wischert.
00:25:24: Ja, du
00:25:25: ist scared.
00:25:25: Also ob du nun fliegst oder nicht fliegst, ist ja egal.
00:25:29: Oder wie du gesagt hast, du hast in New York Rückenschmerzen gehabt, hab ich dir noch einen Text geschrieben, wenn du in Köln bist, hast du auch Rückenschmerzen.
00:25:35: Aber Rückenschmerzen
00:25:36: in New York war ich ein bisschen besser.
00:25:38: Das stimmt.
00:25:38: Dafür hat sich auf jeden Fall gelohnt.
00:25:39: Also wenn ihr Flugangst habt, kann ich euch nur raten.
00:25:42: Das haben wir damals auch witzigerweise schon mal bei einer Reise gehabt.
00:25:44: Da hatte ich auch schon mit der Flugangst zu kämpfen.
00:25:46: Und da hast du mich damals auch gefragt, gibt es denn einen Ort, den du unbedingt gerne mal sehen wollen würdest?
00:25:50: Und dann war es damals Island.
00:25:51: Ach so, ich dachte, es ist Cockpit oder so.
00:25:54: Ich hab wirklich, beim Rückflug hab ich's den Styr dessen, hab ich gesagt.
00:25:57: I'm a little afraid of flying.
00:25:59: Hallo, sweetie.
00:26:00: Und es ruckelt jetzt ganz schön, ist das normal.
00:26:03: Da hat sie tatsächlich zu mir gesagt, das war so nach einer halben Stunde im Flugzeug.
00:26:06: Man flog noch so sieben Stunden und sie war so, ah, okay.
00:26:10: Ja, es ist sehr windig.
00:26:11: Und es wird auf jeden Fall den ganzen Flug so bleiben.
00:26:13: Dann hab ich so, sick.
00:26:15: Sie sind offensichtlich pädagogisch ausgebildet, um Leuten mit Flugangst wirklich in absolute Ruhe zu versetzen.
00:26:21: Sagen Sie mir jetzt noch, dass ich in der Tiefsee unterwegs bin und dass es hier Riesenkamere gibt.
00:26:25: Warum
00:26:25: ist es schön in der Tiefsee?
00:26:26: Ja, genau.
00:26:27: Das macht aber auch keinen Sinn.
00:26:28: Dürfte ich mal beim Piloten ins Kopit gucken?
00:26:30: Ich würde gerne mal, darf ich einmal lenken?
00:26:32: Oh, dem machst du, Ben, kann ich nicht einschlafen.
00:26:33: Ist das okay?
00:26:33: Ja, genau.
00:26:34: Ähm... Nee, aber damals hab ich auch gesagt, Island wäre so ein Ort.
00:26:38: Da hab ich mich auch gerne ins Flugzeug gesetzt.
00:26:40: Da war aber auch der Rückweg-Scheiße, weil du dann wieder wegfliegst.
00:26:44: Aber sucht euch deshalb vielleicht, wenn ihr schon konfrontieren müsst und sagt, hab ich keinen Bock drauf, sucht euch einen Ort, wo ihr sagt, da will ich hin.
00:26:51: Das macht's deutlich erträglicher, weil ihr das Gefühl habt, der Belohnung, dass ihr sagt, da wollte ich hin.
00:26:57: Das hat sich gelohnt.
00:26:58: David?
00:26:59: Eine Sache bevor wir weitermachen.
00:27:02: Ich muss jetzt noch eine Anschlussfrage stellen, die aber die die kannst du jetzt beantworten.
00:27:05: Darüber kann man dann philosophieren, wenn man möchte oder es dann irgendwann in Zeiten sogar umsetzen.
00:27:10: Wenn du jetzt gesagt hast und positiv und ich bin es übrigens also jetzt mal just for the record, dass das alle auch alle hören.
00:27:16: Ich bin wahnsinnig stolz auf dich.
00:27:18: dass du das gemacht hast.
00:27:19: Es freut mich sehr, dass du endlich die Grenzen von Europa überwunden hast, um die weite Welt in Anführungsstricken zu sehen.
00:27:25: Und was gibt es für eine bessere Stadt als New York, um tatsächlich mal super viele Einflüsse verarbeiten zu können?
00:27:31: Weil diese Stadt brodelt und brummt.
00:27:33: Es ist ja nie still.
00:27:34: The City Set Never Sleeps, sagt man ja auch, so wie deinen Deiner.
00:27:38: Deswegen find ich es wahnsinnig toll, dass du dich da einer Angst gestellt hast, dass du dem Ganzen entgegengetreten bist, um zu sagen, ich mach das, ich freu mich drauf, ich guck mir das an und du jetzt scared, du hast Rückenschmerzen in New York gehabt, aber es ist tatsächlich dann eine ganz schöne Reise gewesen.
00:27:53: Und was natürlich dann jetzt erstmal positiv wieder als Souvenir, als Erinnerung mit nach Hause gebracht werden kann, kann dann ja auch für die nächste Reise wieder angewendet werden.
00:28:01: Deswegen meine Anschlussfrage.
00:28:03: Wo hin zieht's dich noch?
00:28:05: Einfach nur so.
00:28:06: Du kannst
00:28:06: fantasieren.
00:28:07: No matter the money, no matter the flight.
00:28:10: Was für ein Land, was für eine Stadt interessiert dich, um zu sagen, vielleicht geht's da als nächstes hin?
00:28:14: Also erst mal vielen lieben Dank.
00:28:17: Das war ja meine Hoffnung, dass du jetzt endlich sagst, so, Digaflugreisen sind ja mega geil.
00:28:21: Lass um die Welt peitschen, dann würde ich sagen, let's go.
00:28:23: Koffer schon gepackt.
00:28:24: Bonnie und Clyde auf Streifzug.
00:28:26: Den Zahn musste ich jetzt tatsächlich schon ein paar Mal ziehen.
00:28:28: Nein, das sagst du
00:28:29: nicht, Niklas.
00:28:29: Ich nehme alles wieder zurück.
00:28:31: Nein, also... Fan werde ich niemals werden.
00:28:34: Fan werde ich niemals werden.
00:28:35: Ich mag das einfach nicht.
00:28:36: Das ist okay.
00:28:37: Damit habe ich mich auch abgefunden.
00:28:38: Also ich habe mich abgefunden, dass ich niemals fliegen mögen werde.
00:28:41: So.
00:28:42: Ich habe jetzt aber ja gemerkt, wie so eine Reise stattfinden kann.
00:28:45: Und dass das funktioniert.
00:28:46: Das ist toll.
00:28:47: Und ich bin auch super froh, das gemacht zu haben.
00:28:49: Ich habe gar keine ... keine Träne nachauf, wenn der Rückflug blöd war oder so.
00:28:54: Hab das trotzdem nicht bereut.
00:28:56: Ich hab aber jetzt auch schon zwei, drei Mal die Frage bekommen, super, jetzt ist ja alles offen.
00:29:01: Wo willst du als nächstes hin?
00:29:02: Und Fun Fact, ich hab gerade tatsächlich gar nichts als nächstes im Sinn.
00:29:08: Was aber nicht schlimm ist, ich glaube, dass der nächste Ort mir auf jeden Fall über die Füße stolpern wird.
00:29:16: Und ich dann sagen werde, das wär aber cool.
00:29:18: Und dann werde ich deutlich offener dafür sein, schneller mich dafür zu entscheiden, zu sagen, guck mal, das sind die Parameter, unter denen ich mich dafür entscheiden würde.
00:29:26: das und das Surrounding haben.
00:29:27: Ich möchte zum Beispiel nicht nachts fliegen oder sowas.
00:29:29: Das kann man sich alles zusammenbauen.
00:29:30: Das ist ja alles möglich.
00:29:31: Deshalb, ich möchte das nicht mehr kategorisch ablehnen.
00:29:37: Ich glaube einfach, man muss sich da einfach früh genug mit beschäftigen, ein bisschen Geld in die Hand nehmen und dann einfach sich die Reise so zusammenpicken, wie sie einem gut tut.
00:29:44: Deshalb, Orte.
00:29:48: Ich habe ja tatsächlich mal letztens, warum auch immer, habe ich mal kurz gedacht, dass mich eventuell sowas wie Japan oder so irgendwann mal reizen könnte.
00:29:59: Ja, ist gut.
00:30:00: Nein, ich sag jetzt
00:30:03: nicht, wie lange das dauert.
00:30:06: Ich mag es einfach gerne als Gottheit vererzt werden und ich glaube, dass tatsächlich ich mit meiner Größe im
00:30:11: asiatischen Raum, glaube ich, wird dir der roten Teppich stellen.
00:30:15: Das
00:30:15: mag ich ja gern.
00:30:17: Das mag ich gern und deshalb würde ich da gerne mal hin.
00:30:20: Das
00:30:20: ist bodenständig.
00:30:20: Das finde ich gut.
00:30:21: Das sind die Auszeige, die klippen wir.
00:30:23: Das finde ich gut.
00:30:24: Ich mag es, als Gott vererzt zu werden.
00:30:25: Ja, finde ich gut.
00:30:26: Also, wenn da tendenziell die Möglichkeit bestehen würde, hätte ich da also die Motivation da anzukommen.
00:30:34: Nee, okay, und jetzt nochmal einen anderen Grund beiseite.
00:30:36: Ich glaube, dass tatsächlich diese Kultur zu sehen ähnlich überwältigend ist, weil es so anders ist als Deutschland, dass ich mir das sehr krass und inspirierend vorstellen kann, das
00:30:45: zu sehen.
00:30:46: Aber am Ende ist alles anders als Deutschland.
00:30:47: Nur Deutschland ist wie Deutschland.
00:30:51: Ja, ja.
00:30:53: Ja, stimmt.
00:30:53: Deutschland ist schon OG.
00:30:54: Deutschland ist auch dann wiederum auch sehr entzaubernd, wenn man dann von so einer Reise zurückkommt.
00:30:59: Es gibt ja nichts Schlimmeres, wenn du weithin fliegst und dann sagst, wie zu Hause.
00:31:05: Das willst du ja nicht.
00:31:07: Obwohl
00:31:07: die irgendeine Art von Mensch und Generation dann sagt, ich möchte das ungewissene nicht.
00:31:11: Ich möchte, dass es so ist, wie es ist.
00:31:13: Dann fliegen sie auch immerhin und sind da irgendeinem... Ferienresort, wo sie dann auf einem Campingplatz sind, um zu sagen, schön, alles sprechen Deutsch.
00:31:22: Male, zwei Punkt Null.
00:31:24: Wo ich mir denke, nee, das ist so, ich will auf gar keinen Fall.
00:31:26: Sobald ich ins Flugzeug steige, möchte ich am besten gar kein Englisch, gar kein Deutsch mehr sprechen, weil ich mir denke, ich will das nicht.
00:31:33: Ich will alles andere.
00:31:33: Deswegen, ich finde Japan eine tolle ... eine tolle ... Vision.
00:31:40: Der Vision, think big.
00:31:41: Leute, ihr
00:31:42: müsst auch einfach nur eine Vision haben.
00:31:43: Nee deshalb, also abschließend kann ihr euch nur dazu sagen, nehmt euch Zeit, solange wir ihr braucht, dann die Entscheidung zu treffen, dass ihr euch jetzt in so ein Flugzeug setzen könnt.
00:31:53: Baut euch da so ein System drum, wie ihr euch wohl damit fühlt und dann sucht euch ein Ort, wo ihr richtig Bock drauf habt.
00:31:59: Das macht es wirklich, das ist glaube ich das A und O. Wenn ihr irgendwo hinfliegt, wo ihr sagt, ja gut, mal rauskommen, da fliege ich mal hin, das ist nie so geil.
00:32:07: Wenn ihr bei irgendwas habt, wo ihr sagt, da würde ich aufgehen und aufblühen, dann macht's das deutlich besser.
00:32:13: Man muss ja nicht die ganze Welt sehen.
00:32:15: Ihr müsst ja nur die Teile der Welt sehen, wo ihr sagt, die möcht ich gerne mal sehen.
00:32:19: Mond.
00:32:21: Das wär jetzt aber außerhalb der Welt.
00:32:23: Weil Teile der Welt wären ja nicht der Mond.
00:32:25: Ich hätte
00:32:26: gedacht, wenn wir einen Wirbelsturm in der Tiefe sehen mit dem U-Boot, dann bis zum Mars oder Mond raus.
00:32:32: Aber das Teil der Erde, die das nicht sehen will, alles unter Wasser, ist mega.
00:32:36: Das ist korrekt.
00:32:37: Ganz weit oben ist mir persönlich auch egal, aber dann so auf dem Boden ein paar Flächen denke ich mir so hübsch.
00:32:43: Bis zehn Meter Wassertiefe.
00:32:44: Dann möchte ich den Boden aber auch noch sehen, weil wenn ich nur bis zu zehn Meter runtertauche, aber es sind trotzdem viertausend Meter unter mir, ne.
00:32:51: Nein.
00:32:52: Ich sag nein.
00:32:52: Nee, das bin ich raus.
00:32:53: Ja, verstehe ich.
00:32:54: Bin ich auch tatsächlich raus deshalb.
00:32:55: Ich möchte nicht.
00:32:56: Fernhaft.
00:32:56: David.
00:32:57: So, ganz kurz bevor wir weitermachen.
00:32:59: Es ist ja auch noch Weihnachten.
00:33:01: Übermorgen.
00:33:02: Du weißt, was jetzt kommt.
00:33:04: Ich hab doch noch eine Kleinigkeit mitgebracht aus New York.
00:33:08: Es ist aber auch wirklich nur eine Kleinigkeit.
00:33:09: Ja,
00:33:09: ja, gar kein Stress.
00:33:11: Ja, ich... Lastation,
00:33:12: fünf hast du schon, ne?
00:33:13: Ja, es ist jetzt unter dem Warenwert.
00:33:16: Also es ist auf jeden Fall unter Warenwert.
00:33:18: Guck mal.
00:33:19: Ich hab dir eine kleine Überraschungstüte mitgebracht.
00:33:21: Da sind ein paar Kleinigkeiten drin und ähm... Man soll ja, wie gesagt, sich bei Leuten überlegen, so was machen die gerne.
00:33:28: Und dann hab ich so ein bisschen links und rechts geguckt.
00:33:31: Ich muss sagen, New York natürlich so ein bisschen viel von allem.
00:33:35: Und dann hab ich gedacht, ich bringe irgendwas Kleines mit, was ich gesehen hab, was ich witzig fand.
00:33:39: Jetzt kannst du gleich mal da reingreifen.
00:33:41: Das ist immer gut, wenn man das geschenkt, dass man überbringt, selber erst mal sehr witzig findet.
00:33:45: Weil dann hofft man natürlich, dass es die andere Person auch sehr witzig findet.
00:33:48: Ich sag zu den einzelnen Kleinen.
00:33:50: Also,
00:33:50: vor mir steht, ihr seht das jetzt leider gerade nicht, vor mir steht ein goldsilbernes Täschchen mit einer rosa roten Schleife, die ich jetzt öffnen werde, ich mach das mal auf.
00:34:03: Da
00:34:03: fängt schon der erste kleine Witz nämlich an, die Schleife.
00:34:06: Also die Schleife ist nämlich da dran, weil in New York fand ich ganz süß, ich bin ja ein kleiner Weihnachtself.
00:34:13: Ähm, und in New York, warum auch immer, dass in Deutschland kein Ding ist, ist alles voll mit Schleifen an Weihnachten.
00:34:20: Also wirklich überall.
00:34:22: In jedem Schaufenster, an jeder Häuserfassade sind Schleifen.
00:34:25: Das ist bei denen das Weihnachtsmotiv überhaupt.
00:34:27: Und fand ich süß.
00:34:28: Schleifen.
00:34:29: Und deshalb ist daran eine Schleife.
00:34:31: Oh, okay.
00:34:36: Ja, es kann's einfach, glaub ich, reingreifen.
00:34:39: Ach so.
00:34:39: Ja, greif einfach mal rein.
00:34:40: Schleifen.
00:34:42: Und ähm ... Dann, ich glaub, das musst du gar nicht aufmachen, oder?
00:34:46: Ich glaub, du kannst so rein... Nein,
00:34:48: das ist... Ach so, ich kann dann einfach...
00:34:49: Ich glaub, du kannst einfach reingreifen.
00:34:52: Das ist so ein Teezerfilm drum.
00:34:54: Nee, ich kann das schon!
00:34:55: Okay,
00:34:55: mach mal.
00:34:56: Das geht
00:34:56: dir nicht schnell genug, ne?
00:34:57: Nee.
00:34:59: Soll ich reinschauen?
00:35:00: Oder
00:35:00: ist so ein
00:35:01: gefühltes Ding?
00:35:02: Oh, das kuschelt erst mal.
00:35:04: Das ist ganz viel Seitenpapier.
00:35:05: Ja.
00:35:06: Ich spüre jetzt einen Gegenstand.
00:35:09: Ich greif jetzt einfach rein.
00:35:10: Ich hol das mal raus.
00:35:11: So.
00:35:12: Jetzt hol
00:35:13: ich... Weißt du, was das ist?
00:35:15: Natürlich erst mal nicht.
00:35:17: Ich kann zwar lesen, aber ich weiß nicht, was das ist.
00:35:19: Ein goldener Riegel verpackt mit der großen schwarzen Aufschrift David.
00:35:26: So,
00:35:26: jetzt würde ich in dieser Stelle mich super krass interessieren, ob ihr da draußen jetzt an dieser Stelle sagt, ein David-Riegel, auch das gibt's ja nicht.
00:35:36: Denn diese David-Riegel gibt's in New York an vielen, vielen Orten zu kaufen.
00:35:41: Die gibt's aber in Europa nicht.
00:35:42: Das ist ein super krass gehypter Fitness-Protein-Riegel aus dem Internet, den wirklich die größten Influencer über die Kamera halten.
00:35:52: Weil das ist ein absolutes Ding, weil es den in Europa nicht gibt, den gibt es nur in Amerika.
00:35:56: Und die David-Protein-Riegel, die haben die ganzen Fitness-Korrifetien da draußen, die essen die, weil die sind nämlich tatsächlich ... mit ganz wenigen Kalorien und komplett sugar-free.
00:36:09: Also ich habe hier achtundzwanzig Gramm Protein auf ähm ... zweiundsechzig Gramm Riegel.
00:36:18: Und die sind ganz lecker.
00:36:19: Die sind wirklich ganz lecker und die sind halt etwas special, weil die gibt's halt in Europa nicht.
00:36:22: Hundertfünfzig
00:36:23: Kalorien, null Gramm Sugar, Cinnamon Roll, Flavoured Bar.
00:36:28: Und die sind dafür, weil Protein-Riegel schmecken ja oftmals ein bisschen arsch, außer man hat schon ganz viele probiert und hat so gesagt, ja okay, der schmeckt ganz okay.
00:36:35: Der ist wirklich sehr lecker.
00:36:36: Der
00:36:36: ist sehr lecker?
00:36:37: Ja.
00:36:37: Den darfst du halt nicht essen, weil der ist halt... Genau,
00:36:39: den muss ich jetzt für immer hier erliegen lassen.
00:36:41: Okay, geil, vielen Dank.
00:36:42: Ich bin ja gerade in meiner Gym-Error wieder angekommen, nachdem ich meine Knie-Scheiben zersägt
00:36:46: hab.
00:36:46: Ja, muss ich ganz kurz dazu sagen, dass ich den gekauft hab, bevor du im Internet denounzen konntest, dass du nie wieder Sport machen darfst.
00:36:53: Das klingt jetzt drastisch, aber ich muss diese OP wahrscheinlich erst mal abwarten, was ziemlich lame ist.
00:36:58: Die Knorpelknie müssen abgesägt werden.
00:37:00: Ja.
00:37:01: Shit.
00:37:01: Hast du schon erzählt hier im Podcast?
00:37:02: Nee, glaubt noch nicht.
00:37:03: Das erzählen wir vielleicht gleich noch mal ganz kurz.
00:37:05: Spoiler, es ist noch ein zweiter Riegel drin.
00:37:07: Den kannst du also relativ schnell herausgreifen.
00:37:10: Nee, jetzt hab ich was anderes in der Hand.
00:37:11: Ah ja,
00:37:12: dann hol das doch mal raus.
00:37:12: Das
00:37:13: fühlt sich an wie ein sehr groß geschwollener, pickliger Hudensack.
00:37:18: Richtig, wie hast du das sofort erkannt?
00:37:20: Papa, du weißt noch was du hier drin.
00:37:24: Chill.
00:37:26: Also, das ist Bubble Wrap.
00:37:27: Das ist Bubble Wrap.
00:37:28: Okay, das öffnet ich auch noch mal.
00:37:31: Oha, das ist...
00:37:32: Ach du Scheiße, aber jetzt, Moment mal, ist das... Nee, das ist nicht echt.
00:37:38: Okay, ich dachte schon, Moment mal, das bringst du aus New York mit.
00:37:40: Wir sehen uns ja heute zum ersten Mal.
00:37:41: Es ist eine einzelne Sushi-Rolle.
00:37:45: Ich glaube, das kann man nicht mehr essen.
00:37:46: Es ist, glaube ich, ein Christbaumschmuck,
00:37:50: so ist es,
00:37:50: den man an den Christbaum hängen kann in Form von einer... Das ist wahrscheinlich Lachs Avocado mit Caesar Sushi Wrap.
00:37:59: Und das ist ganz ulkig, weil die nämlich ganz echt aussieht.
00:38:02: Deswegen habe ich gerade gefragt, Moment mal, ganz kurz, kann es sein, dass du mir ein echtes Sushi Stück Sushi mitgebracht
00:38:06: hast?
00:38:07: Nee, ich habe das gesehen und habe mir gedacht, David ist doch super gerne Sushi und es ist ja noch Weihnachten.
00:38:11: Und das ist ja total ulkig, wenn man sich mit der Zeit vielleicht lustige Sachen, so ein bisschen so eine Sammlung aufbaut von lustigen Gegenständen, die man an seinen Weihnachtsbaum
00:38:19: hängt.
00:38:20: Und dazu gibt es auch noch ein zweites, das ist einfach nur noch das zweite, was da drin ist.
00:38:24: Das ist
00:38:24: doch einfach, das muss ich gar nicht mal auspacken, wenn du schon gesagt hast, was da drin ist.
00:38:30: Ein zweites, naja, das ist jetzt noch eine Bar, glaube ich.
00:38:33: Das
00:38:33: ist, glaube ich, hier, another David Regal, geil.
00:38:38: Hier ist noch das zweite, das öffne ich jetzt auch.
00:38:40: Das ist natürlich passend dazu.
00:38:42: Oh mein Gott!
00:38:45: Ey, ist immerartig.
00:38:45: Machst jetzt kurz noch auf.
00:38:48: Ist das nicht ulkig?
00:38:51: Ich stand im Laden und ich habe wirklich herzlich gedacht, nein, das ist aber lustig.
00:38:57: Es ist
00:38:58: einfach ein weiterer Christbaumschmuck in Form von einer kleinen Sojasoße.
00:39:06: Alter!
00:39:07: Guck, guck,
00:39:08: guck!
00:39:08: Also so witzig, weil es auch überhaupt nicht Weihnachtli ist.
00:39:10: Es gehört ja auch überhaupt nicht an Weihnachten.
00:39:12: Es ist völlig egal.
00:39:13: Es ist doch die kleine Gäste, so ja, so.
00:39:15: Ist tatsächlich nicht nur für Sushi, kann man auch sonst zum Kochen benutzen.
00:39:18: Und ist aktuell nicht mehr an meinem Kühlschrank.
00:39:20: Deswegen kann ich mir das jetzt nicht nur an dem Weihnachtsbaum hängen, sondern auch noch an den Kühlschrank hängen.
00:39:24: Und so
00:39:25: ulkig, ich hab's.
00:39:26: im Laden, weil es so echt aussah, hab ich nach links und rechts geriet, weil ich dachte, das wäre ältere.
00:39:30: Genau das Gleiche gemacht.
00:39:31: Ich dachte mir, das ist ja wirklich was drin.
00:39:34: It isn't.
00:39:34: It ain't.
00:39:36: Vielen, vielen Dank.
00:39:37: Sehr gerne.
00:39:37: Das ist wirklich sehr cute.
00:39:38: Jetzt muss ich noch so tun, als wäre da nichts mehr drin, ist auch nichts mehr drin.
00:39:42: Ist nichts mehr drin.
00:39:42: Fünf
00:39:42: Euro, ne Karte oder so.
00:39:43: Leider nein.
00:39:44: Das ist okay.
00:39:45: Dafür hat die Zeit nicht mehr gereicht.
00:39:46: Das macht nichts.
00:39:47: Vielen, vielen Dank, das finde ich sehr cute.
00:39:49: Jetzt stehe ich natürlich wie auch letztes Jahr wahrscheinlich so ein bisschen doof da, nachdem mein Geschenk tatsächlich nicht da ist.
00:39:55: Nein, aber das ist... Ich habe so
00:39:56: ein bisschen gedrängt, dass wir heute gar nicht aufnehmen, bin ich ehrlich.
00:39:58: Das ist auch eher tatsächlich kein richtiges Weihnachtsgeschenk, sondern eher ein Mitbringsel aus New York.
00:40:02: Okay.
00:40:03: Dann ist es... Ja, dann...
00:40:04: Jetzt kannst du dir auch ungefähr schon mal... Jetzt siehst du ja die Sachen, die vor dir liegen.
00:40:08: Jetzt musst du das mal mit mal sechzehn addieren und dann weißt du ungefähr, wie viel Scheiß ich aus New York wieder mit.
00:40:13: zurückgebracht hab, wenn so ein Komplett war.
00:40:15: Also
00:40:15: hast du eine Menge gekauft, ne?
00:40:17: Kreditkarte hat geglübt.
00:40:19: Also New York ist schon... Ist auch natürlich hochpreisig.
00:40:23: Ja, also wirklich bezahlt dumm viel Geld für irgendwelche Sachen.
00:40:26: Aber wenn du dann schon mal da bist, siehst du aber auch einfach an jeder Ecke natürlich irgendwelche Sachen, die du hier vielleicht nicht bekommst.
00:40:32: Und dann bist du halt so, ja komm, das wäre doch ein cooles Mitbringsel.
00:40:34: hier und da hab ich an denen gedacht und ja, deshalb alles gut.
00:40:39: Ich hab das vor Ort... Das hat Spaß gemacht, da ein bisschen Geld in diese Reise zu investieren.
00:40:43: Das war auf jeden Fall cool.
00:40:44: Wie
00:40:45: viel hast du ausgegeben?
00:40:47: Ich kann nicht drüber reden.
00:40:49: Hast du wirklich so viel?
00:40:50: Nee, aber
00:40:50: ich weiß es wirklich nicht.
00:40:52: Und allein, dass ich das nicht weiß, ist ja schon schmarr genug.
00:40:55: Du weißt es wirklich nicht.
00:40:56: Ich hab keine Ahnung.
00:40:57: Crazy.
00:40:57: Ich hab
00:40:58: auch tatsächlich...
00:40:59: Ich hatte sich nicht irgendeine Art von Zahl auf den Kontostand verändert, wo du sagst, das ist vor und nach.
00:41:03: Anders, anders.
00:41:04: Ich hab's so gemacht.
00:41:07: Und das ist jetzt keine Lüge.
00:41:08: Ich habe vor der Reise... bin ich hingegangen und habe von meinem Sparkonto einen gewissen Betrag auf mein laufendes Konto überwiesen und hab gesagt, ich fahre nach New York.
00:41:20: Aus Sicherheit tue ich mal ein bisschen was drauf, damit was drauf ist.
00:41:24: Ich hab seitdem nicht mehr auf mein Konto geguckt, weil ich mich nicht getraut hab.
00:41:27: Man kann mit diesem normalen Konto ja auch ins Minus gehen.
00:41:30: Genau, und ich hab seitdem einfach meinen Konto nicht geöffnet, weil ich nicht wissen wollte.
00:41:36: Trick!
00:41:37: Trick!
00:41:39: Mach's nicht auf!
00:41:40: Guck nicht rein, weil dann war in New York so ein bisschen umsonst.
00:41:44: Tatsächlich, wenn man nicht guckt, ist es auch nicht real.
00:41:46: So wie wenn du Sachen mit Paypal bezahlst, weil da noch Guthaben drauf ist.
00:41:50: Treck,
00:41:51: hast du es nie bezahlt.
00:41:52: Stimmt ja.
00:41:52: Deswegen alles gut.
00:41:53: Geil, vielen, vielen Dank.
00:41:54: Das weiß ich wirklich sehr zu schätzen.
00:41:56: Ich kann jetzt schon mal sagen, ich habe auch ein kleines Mitbringen dabei.
00:42:00: Wie gesagt, das ist jetzt physisch noch nicht in meinen Händen, weil ich gesagt habe, lass es heute nicht aufnehmen.
00:42:05: Und du hast gesagt, doch lass heute aufnehmen.
00:42:06: Warum?
00:42:07: Warum willst du heute nicht aufnehmen?
00:42:08: Nee, ich habe
00:42:08: ein Geschenk für dich.
00:42:09: Lass aufnehmen.
00:42:11: Schnell, schnell, schnell.
00:42:13: Deswegen wird es das nächstes Mal geben.
00:42:15: Wann ist denn nächstes Mal?
00:42:16: Könnte man sich jetzt auch noch fragen.
00:42:17: Nächstes Mal ist natürlich nächste Woche.
00:42:20: für euch, die jetzt zuhören.
00:42:21: Ihr wisst, dass heute mit der Folge zweihundert und dreißig die vorletzte Folge duzt für dieses Jahr und für diese Staffel erst mal eingeleitet wurde.
00:42:32: Wir gehen nach
00:42:41: Wir werden gemeinsam noch das Jahr beenden und gehen dann in diese Pause, die wir nie gerne machen, weil wir eigentlich gerne durchsenden würden, werden aber diese Zeit auch wieder nutzen, dass hier alles ... wieder ein bisschen neu zu shaping, so wie jedes Jahr.
00:42:56: Ihr kennt das ja, wir machen, wir glowen einfach einmal alles ab.
00:43:00: Wir wollen nicht stagnieren, wir wollen nicht einer dieser Podcast werden, die nur noch vor sich hindümpeln, weil wir wollen uns immer wieder neu erfinden.
00:43:06: Und ich glaube, ich hab das Gefühl, mit der neuen Staffel wird dieser Podcast, so wie wir auch, noch mal ein Stück erwachsener.
00:43:12: Vielleicht auch vom Luxus.
00:43:13: Immer.
00:43:14: Es wird jedes Jahr so ein bisschen, wir wollen, dass dieser Podcast, dass ihr mit uns, ihr wachst ja auch mit uns, bzw.
00:43:21: ihr werdet auch älter mit uns, von Jahr zu Jahr.
00:43:24: Das ist immer zeitgemäß bleibt, deshalb seid auf jeden Fall gespannt, bleibt dran.
00:43:28: Und noch mal an dieser Stelle, by the way, die Folge ist noch nicht vorbei, aber hier schon mal an dieser Stelle, umso wichtiger, wir sagen es jede Folge, aber umso wichtiger jetzt an dieser Stelle, falls ihr jetzt gerade zuhört, bitte folgt dem Account jetzt, denn es wird eine Pause geben.
00:43:42: Und alles, was dann erscheint auf diesem Kanal, könnt ihr nur mitbekommen und hier in euren Feed gespült bekommen, wenn ihr uns auf der Podcast-Plattform, auf der ihr hört, folgt.
00:43:51: Deshalb geht jetzt hin, holt euer Handy raus und macht kurz ein follow und wenn ihr schon dabei seid, macht ihr noch eine fünf Sterne Bewertung, dann seid ihr up to date.
00:43:58: Es wird spannend!
00:43:59: Ich hab in unseren Podcast-Statistiken übrigens gesehen, dass exakt bei dreißig Minuten Playtime ein kleiner Haken in der Timeline ist.
00:44:08: Ich hab ganz viele Folgen durchgeschaut und in den analytischen Daten evaluiert, versucht herauszufinden, woran das liegt.
00:44:14: Und hab festgestellt, dass es auch am eigenen Mediennutzungsverhalten so ist, dass man höchstwahrscheinlich ins Bett geht und einen Sleeptimer stellt bei Spotify, den auf dreißig Minuten einstellt.
00:44:25: Ergo, die Abbruchrate ist nicht gigantisch, aber ein paar Prozent ... und droppen exakt auf Minute dreißig.
00:44:31: Das ist ja witzig.
00:44:32: Jetzt sind wir aber in der zweiten Hälfte.
00:44:34: Das heißt, alle, für die der Tag gerade beginnt, herzlich willkommen im Dienstag.
00:44:40: Ihr hört das jetzt quasi als zweiten Teil.
00:44:43: Wer es bis hierhin geschafft hat, super.
00:44:45: Ich hab noch einen kleinen Nachtrag zu letzter Folge.
00:44:48: Da haben wir noch ein bisschen über den privaten Wellness-Bereich gesprochen.
00:44:52: Erinnerst du dich noch?
00:44:53: Den
00:44:53: Bumsorten.
00:44:54: Genau, wir haben so ein bisschen darüber gesprochen, dass solche privaten Carees, Separees etablis Mengs, die sogar unbeaufsichtigt sind, natürlich einen gewissen Ficky-Ficky-Schrei haben und einladen, Analsex zu haben.
00:45:09: Also, man kann auch ...
00:45:10: Ja, super konkret.
00:45:12: Du bildst jetzt persönliche Präferenzen damit.
00:45:15: Du hast alle Leute so, ihr habt da höchstens mal geknutscht.
00:45:19: Ihr habt alle da Analsex gehabt.
00:45:21: Jetzt wisst ihr es.
00:45:21: Das
00:45:22: war mein erstes Mal, es hat ein bisschen weh getan.
00:45:27: Mir ist eine Story zugeflogen von einem Bekannten von uns, den ich namentlich nicht.
00:45:33: Nennen nach
00:45:33: Sol.
00:45:34: Nein,
00:45:35: das habe ich tatsächlich ... hoch und heilig versprochen.
00:45:38: Das kann ich nicht sagen.
00:45:39: Es tut mir leid, auch dir, Niklas, kann ich diesen Namen nicht geben.
00:45:44: Keinem, das geht mit mir ins Grab.
00:45:47: Ist die Person
00:45:48: mit dir verwandt?
00:45:49: Nein.
00:45:51: Okay.
00:45:52: Ist sie mit mir verwandt?
00:45:54: Nein, auch nicht.
00:45:54: War ein Glück.
00:45:56: Und zwar, wir haben ja so ein bisschen darüber gesprochen, dass eben quasi diese kleinen privaten Bereiche zum Liebesspiel einladen, wenn man unbeobachtet sich durch Nacktheit näherkommen könnte.
00:46:07: Also sehr viel, sehr viel konjunktiv.
00:46:11: Nur war es so, dass ein, wie gesagt, eine uns bekannte Person mit seiner Freundin ... Auch in einem solchen Etablissement waren, die haben sich gedacht, wir machen genau das, wofür es auch letztendlich ausgelegt ist.
00:46:22: Sie haben dort einfach privat Wellness betrieben sauniert.
00:46:27: Sie haben sich irgendwo hingelegt.
00:46:29: Sie waren irgendwo in seiner Infrarot-Kabine.
00:46:30: Sie haben sich einfach gut gehen lassen für eine Zeit, waren in so einem Whirlpool drin und hatten sehr, sehr schöne Stunden, haben großer Disclaimer.
00:46:39: Sie hatten kein GV.
00:46:41: Oh, kein Sex.
00:46:45: Nichts hat den anderen Körper penetriert, oberflächlich gerieben oder in sonstiger Art und Weise stimuliert, sondern es war sehr, auch wenn die sich offensichtlich lieben, hoffentlich, nichts ist passiert.
00:46:59: Jetzt ist es nur so gewesen, dass beide nach diesem Besuch nach Hause gekommen sind und gemerkt haben, irgendwie zwickt es ein bisschen und haben sich angefangen, so ein bisschen zu jucken, zu kratzen.
00:47:10: Und turns out, sie hatten beide ... kurze Zeit nach diesem Aufenthalt einen Ganzkörper-Ausschlag inklusive im Teambereich.
00:47:19: Und dann wurde festgestellt, ja, das ist quasi eine Reaktion, ist jetzt keine explizitige Schlechtskrankheit, sondern dass sie sich auf den ganzen Körper ausgebreitet hat.
00:47:29: Aber die hat es auf jeden Fall erwischt.
00:47:33: Also an dieser Stelle großer Disclaimer, wir sagen aber nicht in welcher Kette das passiert ist, weil das wäre sonst hier jetzt verheerende...
00:47:39: Ich weiß es gar nicht.
00:47:40: Das wurde nicht gesagt.
00:47:41: Okay.
00:47:43: Weißt du's?
00:47:44: Nee, also ich dachte jetzt, ich hab jetzt gedacht nicht, dass wir hier irgendeinen Anbieter von Privatsaunen jetzt komplett ...
00:47:50: Nee, ich weiß es gar nicht.
00:47:51: Ich weiß nur, wer es war.
00:47:52: Und jetzt gesagt, diese Person meinte so von wegen, ihr habt doch letztens über Bimsen im privaten Wellness gesprochen.
00:47:59: Ja, turns out, ich war mal da mit meiner Freundin.
00:48:01: Es lief aber keinen GV, und nachdem wir wieder nach Hause kamen, hat's im Schneepi gejuckt.
00:48:08: Schatz, mir juckt das Schneepi.
00:48:10: Und die Person, du kennst die jetzt ja, würdest du sagen, du bist eine gepflegte Person?
00:48:13: Oder könntest du sie auch vielleicht einfach nur schlecht gewaschen gewesen sein?
00:48:15: Kann natürlich
00:48:16: auch sein.
00:48:16: Nee, die ist tatsächlich recht gepflegt, würde ich jetzt mal.
00:48:18: Ich würde jetzt keine tendenzielle Unreinheit nachsagen.
00:48:22: Das
00:48:22: wäre auch gemein.
00:48:23: Nein, nein.
00:48:23: Der geht's gut.
00:48:24: Der geht's gut.
00:48:25: Jetzt sind wir kurz vor Weihnachten.
00:48:27: Ich wollte jetzt schon mal ganz vorsichtig mit dem Ausblick ins nächste Jahr fragen, was du nächstes Jahr machen willst.
00:48:34: Gibt es Neujahrsvorsitz?
00:48:37: oder kannst du einen Moment aus deinem bisherigen Jahr so festhalten, dass du sogar sagst und den Gedanken finde ich nämlich viel schöner, nichts zu sagen.
00:48:47: Neujahrsvorsätze sind Dinge, die man ändern möchte, damit man sich nächstes Jahr verbessert, Leistungsdruck, immer eine perfektioniertere Gesellschaft.
00:48:54: Sondern gibt es auch Sachen, die du in deinem Jahr jetzt so schön gefunden hast, dass du sagst, das wär toll, wenn sich daran nichts verändert und du das mit nächstes Jahr nehmen kannst.
00:49:02: Ich hab nämlich eine Sache, und ich wollte wissen, was es bei dir ist.
00:49:07: Mhm, okay.
00:49:09: Eine Sache, die ich ins nächste Jahr ... Ja, auf jeden Fall das hier.
00:49:11: Ich möchte das hier mit dir.
00:49:14: Ja, das ist jetzt scheiße.
00:49:15: Ja, was?
00:49:15: Ich hab das auch.
00:49:16: Ja, gut.
00:49:17: Dann darfst du mich nicht fragen vorher, musst du selbst abfeuern.
00:49:19: Nimm dein Billing-Riegel, dann wieder nix.
00:49:21: Da steht Daniel drauf.
00:49:23: Also mein Ziel für nächstes Jahr wäre, ich hätte gerne noch eine Sushi-Rolle für meinen Weihnachtsbaum.
00:49:28: Das wäre mein Goal.
00:49:29: Und ab heute fresse ich nur noch Fitness-Riegel, die es nicht in Europa gibt.
00:49:33: Nee, ich möchte, mein Ziel für nächstes Jahr ist, dass viele Dinge, und das ist glaube ich schön, wenn man das sagen kann, viele Dinge so bleiben, wie sie sind.
00:49:39: Das wäre ganz toll.
00:49:42: Ähm, ich bin nach wie vor, und auch wenn es wirklich langweilig fast ist, ich bin sehr zufrieden mit dem, was wir hier machen dürfen.
00:49:49: Das ist...
00:49:51: Also bist du bist du?
00:49:52: Nee, ich sag das jetzt auch nur so, ich find's okay, ich find's nice.
00:49:57: Passt schon.
00:49:58: Passt schon.
00:49:58: Es ist ganz auflock, eine nice Sache, wenn man einfach so ein bisschen podcasten kann, mit den Leuten so ein paar, paar Clips immer so teilt.
00:50:07: Deshalb, ich find's ganz nice.
00:50:08: Also... keine Gefühle oder so am Start oder so, sondern einfach nur ... Also, no feelings.
00:50:13: Ähm ...
00:50:15: Es klingt wie so ein bisschen ... Ja.
00:50:19: Du willst als Wisse irgendwas verheimlichen, so ein bisschen wie bei Brokeback Mountain, die Anfänge des Films.
00:50:23: Dass man so sagt, alles cool, das passt schon.
00:50:25: Ja, schon mal.
00:50:26: Dann haben wir Anal Sex im Zelt.
00:50:28: Bam.
00:50:29: Ja, Mann.
00:50:29: Aber dann ist es auch besser, weil wenn es dann gelöst ist, ist dann auch guter Sex.
00:50:34: Und deshalb den guten Sex mit ... unserem Leben möchte ich auch nächstes Jahr haben.
00:50:39: Ja,
00:50:39: das habe ich auch tatsächlich genauso in den letzten Tagen nochmal Revue passieren lassen, dass ich mir gedacht habe, ist es nicht schön, dass man sagen kann, genauso wie es ist, soll es, soll es bleiben, wie ein Song von... Adel Taville heißt Debré.
00:50:51: Ja?
00:50:51: Ja.
00:50:51: So ist es schön, so kann es bleiben.
00:50:52: Auch im Jahr, auch im Jahr, auch im Jahr, auch im Jahr, auch im Jahr, auch im Jahr, auch im
00:50:54: Jahr, auch im Jahr, auch im Jahr, auch im Jahr, auch im Jahr, auch im Jahr, auch im Jahr, auch im Jahr, auch im Jahr, auch im Jahr, auch im
00:50:57: Jahr, auch im Jahr, auch im Jahr, auch im Jahr, auch im Jahr, auch im Jahr, auch im Jahr, So habe ich gemerkt, es muss ich nicht immer alles verbessern.
00:51:05: Neujahrsvorsätze sind nett zu haben.
00:51:08: Auf der anderen Seite ist dieses ewige, ich möchte mehr Sport machen, ich möchte weniger Alkohol trinken, diese Selbstoptimierung.
00:51:15: Oh, Tennis ist hier gar nicht verkehrt, natürlich gesünder zu leben.
00:51:17: Ich will das gar nicht schlecht reden.
00:51:19: Nur bewegt man sich ständig in die ewige Unzufriedenheit mit sich selbst.
00:51:24: was im letzten Jahr passiert ist, wohingegen doch so viele tolle Dinge vielleicht sogar im Jahr passiert sind.
00:51:29: Es gibt auch Jahre, da ist richtig viel Scheiß passiert bei Leuten, ist vielleicht sogar mehr oder weniger Scheiße passiert, dass sie sagen, nee, mein Jahr war wirklich kacke, ich will einfach nur gesund werden, dann verstehe ich das natürlich komplett.
00:51:41: Aber fands dann eigentlich ganz schön, nochmal Revipersinn zu lassen.
00:51:44: Was war denn dieses Jahr eigentlich los, was ist denn passiert und was war so toll, was ich ins nächste Jahr mitnehmen will?
00:51:52: Und da muss ich ganz ehrlich sagen, sind es Freundschaften, primär.
00:51:56: Freundschaften, du, das was wir hier haben, mit tollen Leuten da draus, die zuhören, unser Freundeskreis selber, das ist wirklich eine wahnsinnig schöne, symbiose Zeit, wo man sich heute denkt.
00:52:10: Vor fünf Jahren hätte ich mir das so nie erträumen können.
00:52:12: Beziehungsweise hätte man mich vor fünf oder zehn Jahren gefragt, wie es mal sein sollte.
00:52:18: Hätte ich vielleicht die heutige Zeit damals beschrieben.
00:52:22: Und jetzt bin ich vielleicht in genau diesen Moment, wo ich mir denke, geil,
00:52:26: krass.
00:52:27: Eigentlich, es läuft richtig gut alles gerade.
00:52:30: Es ist eine Grundzuließe Basis, die sich aufgebaut wurde.
00:52:35: Deswegen sich an kleinen Dingen festzuhalten oder aufzuhalten, um darüber zu nörgeln, finde ich zu schade, weil der David von vor zehn Jahren hat gesagt, hör auf, über die kleinen Dinge nachzudenken.
00:52:45: Hör auf, über die Problemchen nachzudenken, die du auch noch irgendwie ausmerzen möchtest, weil es scheinbar immer noch nicht zu hundertprozent perfekt ist.
00:52:52: Mach mal ein Reality-Check.
00:52:54: Zoom mal raus.
00:52:55: Wo warst du vorher?
00:52:56: Wo bist du jetzt?
00:52:57: Kannst du nicht mit dem sogar zufrieden sein?
00:53:00: Und deswegen ist dieses Höhe schneller weiter toxisch... Manifestiert, nicht immer schlecht, aber wie gesagt, guck mal, guck mal, was gerade ist.
00:53:11: Geht es nicht genau so, vielleicht weiter?
00:53:13: Voll.
00:53:14: Ich glaube auch, dass, ich finde, auch Selbstoptimierung ist absolut nichts Schlechtes.
00:53:18: Ich finde das eine super Sache.
00:53:19: Vor allen Dingen, wenn man da einfach motiviert bleibt, sich selber zu optimieren.
00:53:23: Ich glaube nur, dass auch Selbstoptimierung... muss so ein punkt haben wo man mit der selbstoptimierung hingeht also quasi dass man nicht sagt ich mein ziel ist selbstoptimierung und das geht immer immer weiter weil dann verrennt man sich in so eine in so eine absurde spirale die nie endet aber dass man auch sich selber erlaubt nach einer selbstoptimierung irgendwann einen punkt anzukommen wo man dann sagen kann nice ich glaube meine selbstoptimierung hat jetzt ein ziel erfüllt Weil damit bin ich total zufrieden.
00:53:48: Nicht mit eurem gesamten Leben, aber mit einer Sache zum Beispiel.
00:53:51: Deshalb finde ich auch dieses, dass Leute ja sehr verkrampft, verzwungen aufs neue Jahr, gucken und sagen, was ist meine Vorsätze, was muss ich mir vornehmen?
00:53:59: Guckt doch lieber mal zurück ins letzte Jahr und sagt, welche Dinge so bleiben dürfen.
00:54:04: Das ist ja eine schöne Gegenpol, zu sagen, ich will gar keine fünf Ziele fürs nächste Jahr, ich schreib mir jetzt mal auf.
00:54:11: Pass mal auf, in diesem Jahr, das ist ganz nice.
00:54:14: Ich hab ne tolle Beziehung, ich hab tolle Freunde, ich hab ne schöne Wohnung, die mir gefällt.
00:54:19: Völlig egal, wie groß die ist oder teuer, sondern ich bin damit zufrieden.
00:54:23: Gönnt auch noch kleinteiliger werden, könnt auch sagen, ich hab mir einen geilen Kochtopf gekauft.
00:54:28: Der Junge, der brutzelt mir einen weg, der macht mir glücklich oder ein Airfryer oder whatever.
00:54:33: Und dann mal so ne kleine Inventur zu machen über das eigene Leben und dadurch vielleicht festzustellen, verdammt noch mal, ich hab schon ziemlich viele Sachen mit, die ich echt zufrieden bin.
00:54:41: Das ist richtig cool.
00:54:43: Und so ein Kochtopf oder eine Kleinigkeit, die letztendlich vielleicht einen großen Kopfschmerz beinhaltet hat, kann ja auch manchmal so einen Knoten lösen.
00:54:50: Heißt jetzt in meinem Beispiel... habe ich mir schon länger irgendwie überlegt ich möchte irgendwie eine neue eine neue musikanlage box in meiner wohnung haben.
00:55:03: Und habe wahnsinnig viel recherchiert und rumgetüftelt und habe schon irgendwie eine marke eine box irgendwie so im kopf gehabt.
00:55:08: und ich habe mir die ganze gedacht wie mache ich es?
00:55:09: wann mache ich es.
00:55:11: Wann schlage ich zu?
00:55:11: wie integriere ich das system?
00:55:13: kann auch ein top top top sein aber letztendlich war das dann.
00:55:18: Irgendwann egal weil ich den kauf getätigt hat weil ich diesen schritt gegangen bin und dann.
00:55:23: Rückblickend war dieser ganze Kopfschmerz davor fast egal und unberechtigterweise gemacht worden.
00:55:28: Also es will damit sagen ist, was ich sagen möchte ist, wenn man irgendwas umsetzen möchte, macht das doch direkt, so gut es geht natürlich, vielleicht muss man aber auch auf eine Musikanlage sparen.
00:55:38: fairerweise, kann man jetzt nicht einfach so aus dem Ärmel schütteln.
00:55:41: Was ich sagen möchte ist, wenn du eine Art der Veränderung verspürst oder einen Drang hast etwas zu machen, mach es direkt, schieb es nicht vor dir her, sonst dauert es um so länger diesen Kopfschmerz zu beheben, Plus, muss es immer bis zum ein und dreißigsten zwölften andauern, bis man etwas macht, braucht man manchmal oder will man manchmal sogar einfach nur diese Ausrede von wegen, ey, nächstes Jahr mache ich mehr Sport.
00:56:06: Ja, aber du hast doch jetzt schon entschieden, dass du mehr Sport machen willst.
00:56:09: Schiebt das doch nicht ewig vor dir her, am Beispiel Sport.
00:56:12: Du kannst doch jedes Jahr, einundrassigsten, zwölften simulieren und so tun, als wäre morgen das nächste Jahr.
00:56:19: Als wäre morgen die nächste Möglichkeit, du wachst wieder auf, du kannst wieder irgendwas versuchen, du kannst wieder irgendwas in Angriff nehmen, egal ob du gestern damit gescheitert bist oder vermeintlich das Jahr.
00:56:29: letztes Jahr war nicht mein Jahr, weil ich habe dessen das nicht geschafft.
00:56:32: Du hast ja jeden Morgen, wenn du aufstehst und aufhörst, die Möglichkeit neu anzufangen.
00:56:37: Also warum?
00:56:38: Vor sich her schieben und sagen.
00:56:40: Nächstes Jahr wird alles besser.
00:56:41: Jetzt bring ich noch die letzten Tage irgendwie über die Bühne und dann wird das schon alles.
00:56:45: Mach einfach.
00:56:46: Wenn du Bock darauf hast, zieh durch.
00:56:48: Wenn du etwas kaufen willst, kauf's.
00:56:49: Wenn's dir etwas bringt, versuch's umzusetzen.
00:56:54: Voll.
00:56:54: Kauft dir den Fernseher.
00:56:55: Kauft dir den Kochtopf.
00:56:58: Kündige die Freundschaft.
00:56:59: Mach Schluss mit deiner Beziehung.
00:57:00: Quitte deinen Job.
00:57:02: Im Rahmen des Machbaren natürlich.
00:57:04: Wenn
00:57:04: es möglich ist.
00:57:05: Wenn du sagst, ich bin alleine erziehen und hab sieben Kinder.
00:57:09: Vielleicht ist die Investition
00:57:10: des Kochtopf.
00:57:11: Der Kochtopf
00:57:12: ist jetzt nicht drin.
00:57:14: Mach mir drei von deinen Kindern Schluss.
00:57:16: Genau.
00:57:17: Gibt drei Kinder ab, davon hast du viele.
00:57:19: Aber nicht den Jobkündigen.
00:57:20: Also von dem, wovon man viel hart kann.
00:57:22: Schöner Talk, geil mit dem Arsch eingerissen.
00:57:24: Wenn ihr versteht, was ich meine.
00:57:25: Den
00:57:26: Druck rausnehmen aus Momenten.
00:57:28: Das kann man auch auf Weihnachten beziehen.
00:57:29: Es steht jetzt auch in zwei Tagen an.
00:57:32: Ich freu mich wie ein kleines Kind auf Weihnachten, weil ich dieses Jahr tolle Geschenke zugeben habe, witzigerweise.
00:57:38: Ich habe dieses Jahr, ich würde sagen ... So gute Geschenke wie noch nie zu Weihnachten.
00:57:42: Und das macht mich total vorfreudig, andere Leute beschenken zu dürfen an Weihnachten, die mir was wert sind.
00:57:49: Und auch da merke ich aber wieder, wie bescheuert, wenn man merkt, das macht einem so eine Freude, warum nicht zwischendurch mal ein kleines Geschenk machen?
00:57:55: Ja, genau.
00:57:55: Und da rede ich jetzt nicht über, ihr müsst ja nicht, aber in Weihnachten ist ja immer der Druck, so besonders krasse, große Sachen zu verschenken, aber eine Kleinigkeit.
00:58:02: Wenn ihr links und rechts mal hört, die Person hat gesagt, das hätt ich aber gerne oder weiß nicht was, und du stolperst darüber und sagst, das hab ich da gesehen und bringst der Person mal mit.
00:58:09: Auch geil, also Druck nehmen aus Momenten.
00:58:12: Wenn
00:58:12: ihr euch, das ist jetzt wirklich, most basic shit, aber manchmal ist es the simplicity that it's best.
00:58:18: Also ich versuch gerade, weil du kommst ja aus New York gerade, also das... Ich versteh dich,
00:58:21: ich versteh alles.
00:58:22: Einfache, listen here, sweetie.
00:58:23: Ich sag mal, dick'n'pum.
00:58:25: Oh, you're
00:58:26: a drunk, yeah.
00:58:27: Got me.
00:58:30: Wenn ihr euch mit einer Freundin oder mit einem Freund trefft, kauft vorher bei einem Späti irgendein kleines Trinkpäckchen.
00:58:38: Hier.
00:58:39: Der Saft kauft zwei.
00:58:41: Oder
00:58:41: ne Schachtel kippen, falls eure Lieblingspersonen starker rauchen.
00:58:45: Ich hab gehört, du wolltest mal Rauchen aufhören, tust nicht, lass uns für immer befreundet bleiben.
00:58:50: Das sind die Lucky Strikes, die besonders starken.
00:58:52: Die roten.
00:58:52: Danach hast du wieder Bock
00:58:53: auf Rauchen.
00:58:53: Sie ziehen dir komplett die Schuhe
00:58:54: aus.
00:58:56: Danach hast du wieder richtig Bock auf Rauchen.
00:58:58: Was
00:58:58: haben unsere Freundschaft und eine Sucht gemeinsam?
00:59:01: Bleibt für immer.
00:59:03: Bis das der Tod uns scheidet.
00:59:04: So,
00:59:05: so, ihr Lieben.
00:59:06: Das war's von uns.
00:59:06: Vielen, vielen Dank fürs Zuhören.
00:59:08: Wir wünschen euch eine wirklich fantastische Weihnachtszeit.
00:59:10: Wir hoffen, euch geht es gut.
00:59:11: Wenn ihr die Festtage nicht christlich, gläubig mit Weihnachten verbringt, dann einfach nur eine besinnliche Zeit.
00:59:17: Viel Spaß zwischen den Tagen, auf das alle Familiengespräche angenehm verlaufen werden.
00:59:24: Wir rufen euch noch mal zum letzten Mal für den letzten Tanz auf.
00:59:28: Nächste Woche am Montag, in der Zwischenzeit, gerne bei bei Instagram vorbei schon.
00:59:32: Ed Dutz, der Podcast Ethnikers und David.
00:59:34: Busse aufs Bauchi.
00:59:36: Wir umarmen euch und jeder kriegt so eine kleine Schleife ums, um den Hals gebunden.
00:59:40: So ist es.
00:59:41: Deshalb sag ich nur noch, bye bye, sweetie und wir singen.
Neuer Kommentar